Die WM 2005 - ein Wintermärchen

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Startnummer 13 bringt Christiana Geiger Glück

Bestes Saisonsergebnis für Christina Geiger mit Platz sieben in Kranjska Gora

Christina Geiger

Es war ein kurioses Wochenende im alpinen Ski-Weltcup: Während die Männer in Adelboden auch einen Erdrutsch erlebten, wurden die Frauenrennen zunächst von Maribor nach Kranjska Gora verlegt, und dann gab es einen Slalom mit ungewöhnlich großen Zeitabständen. Trotz vier Sekunden Rückstand auf Siegerin Mikaela Shiffrin (USA) strahlte Christina Geiger vor Glück: Mit Startnummer 13 schaffte die 27-Jährige vom SC Oberstdorf nach den Rängen neun und acht als Siebte ihr bestes Saisonresultat. Nach dem ersten Lauf war sie Sechste. „Hier hat die Piste schnell nachgelassen, im zweiten Durchgang hab’ ich es selber verbremst“, sagte Geiger. Manchmal fehle ihr die nötige Aggressivität, je näher das Ziel kommt, ergänzte sie ihre Analyse. Was nicht nur ein mentales Problem sei, sondern auch am Trainingsrückstand liege. Beim Nachtslalom von Flachau will die Oberstdorferin wieder attackieren. „Ich will mich stetig verbessern und unter die besten Fünf fahren. Der Hang liegt mir, nach dem ersten Durchgang war ich hier schon mal Dritte.“

Text: Allgäuer Anzeigeblatt, 09.01.2018