Bautagebuch WM Skisprung Arena

Hier können Sie den Fortschritt der Umbaumaßnahmen an der Schattenbergschanze verfolgen.

Im Rahmen der FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu sollen die nordischen Skisportanlagen am Trainingsstützpunkt Oberstdorf durch eine Reihe von Umbau-, Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen dem aktuellen technischen Stand angepasst werden. Die komplette Skisprunganlage steht dabei den Bundes-, Landes- und Nachwuchsathleten täglich im präparierten Zustand zur Verfügung. Die Anzahl der Kaderathleten mit den dazugehörenden Trainerstellen hat sich in den vergangenen 15 Jahren deutlich erhöht. Aus diesem Grund wird durch die geplanten Baumaßnahmen eine nachhaltige und zukunftsweisende Weiterentwicklung des Trainingstützpunktes in den Nordischen Disziplinen angestrebt.

Das Vorhaben umfasst im Einzelnen:

  • Modernisierung der Beschneiungsanlage
  • Modernisierung des Schrägaufzuges „Sport“ mit kreuzungsfreiem Zugang der Talstation
  • Ersatzbau der Kleinschanzen HS 25 und HS 42
  • Neubau eines Athletenbereiches mit Wachs- und Lagerräumen
  • Stufenerweiterung an der Großschanze HS 137
  • Installation eines Windnetzes an den Großschanzen
  • Modernisierung der Aufsprunghänge mit Austausch des Mattenbelages
  • Betonsanierungs- und Beschichtungsarbeiten am bestehenden Tribünenbereich
  • Erweiterung und Verbesserung von Sicherheitseinrichtungen

Die Hauptmaßnahmen erfolgen im Jahr 2019, um zum Winterbetrieb 2019/2020 die Anlagen für die FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften 2021 testen zu können. Die Fertigstellung der Gesamtanlage ist für 2020 geplant.

Erste Vorarbeiten an der Skisprunganlage in 2018 erfolgreich abgeschlossen

Obwohl die Haupt-Baumaßnahmen zu den FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf / Allgäu erst im Frühjahr 2019 beginnen, wurden bereits im Herbst 2018 einige Vorarbeiten an der Skisprunganlage durchgeführt.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über diese bereits erfolgten Maßnahmen geben.

Betonsanierung
An einigen Stellen der Skisprunganlage mussten Betonbauteile altersbedingt saniert werden.
Aufgrund der räumlichen Enge im Skisprungstadion ist eine Entzerrung der Baumaßnahmen (u.a. auch für Baustelleneinrichtungsflächen) erforderlich. Die Betonsanierung ist losgelöst von den restlichen Maßnahmen und konnte deshalb vorgezogen werden, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen.

Baumfällarbeiten
Im Bereich der Skisprunganlage mussten vor Beginn der Baumaßnahmen vereinzelte Baumfällarbeiten durchgeführt werden. Diese wurden im Herbst 2018 erledigt.

Die Baumfällarbeiten müssen entsprechend den rechtlichen Vorgaben außerhalb der Vogelbrutzeit und zudem vor dem Wintereinbruch durchgeführt werden. Auf den Biotop- und Artenschutz wird damit Rücksicht genommen. Daher ist das mögliche Zeitfenster für diese Arbeiten sehr beschränkt.

Skisprungstadion