am 15.10.2020

Höchste DSV-Auszeichnung für drei Oberstdorfer

Karle

Goldener Ski für Karl Geiger, Katharina Althaus und Vinzenz Geiger

Goldener Ski für Karl Geiger, Katharina Althaus und Vinzenz Geiger

Gleich drei Oberstdorfer Athleten wurden m Rahmen der DSV-Einkleidung in Schwäbisch Hall mit dem "Goldenen Ski" ausgezeichnet. Die höchste Auszeichnung des Deutschen Skiverbandes wurde Karl Geiger, Katharina Althaus und vinzenz Geiger zuteil.

Karl Geiger war der Gesamtweltcup-Zweite der vergangenen Saison und zeigte konstant gute Leistungen in allen Wettkämpfen. Katharina Althaus ging erneut als beste deutsche Skispringerin aus der Saison hervor. Vinzenz Geiger war der beste deutsche Kombinierer und weltweit der einzige Athlet, der dem überragenden Norweger Jarl Magnus Riieber Paroli bieten konnte.

Seit seiner Gründung zeichnet der DSV jedes Jahr herausragende Leistungen der vergangenen Saison in den verschiedenen Disziplinen aus. Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Verband in diesem Jahr darauf verzichtet, Medienvertreter zur Veranstaltung einzuladen.

am 15.10.2020

The Track to Oberstdorf

Sebi sofie

Sofie Krehl (25) vom Skiclub Oberstdorf und Sebastian Eisenlauer (30) aus Sonthofen sind Mitglieder der Langlauf-Nationalmannschaft

Ihr bereitet euch beide auf die kommende Wintersaison vor. Der Höhepunkt wird sicher die Nordische Weltmeisterschaft (23.02.-07.03.2021) in Oberstdorf sein. Wo seht ihr euch im Hinblick auf dieses Ereignis?

Krehl: Wir sind ein starkes Team, in dem jeder an dieser Weltmeisterschaft teilnehmen will. Da aber immer nur vier Läuferinnen und Läufer pro Wettkampf gemeldete werden dürfen, wird sicher eine interne Qualifikation erforderlich sein, die es erst einmal zu meistern gilt. Ich richte meinen Fokus auf den Klassik-Sprint, den Team-Sprint und die Staffel, obwohl die Langdistanzen schon ein Thema wären. Unsere Trainingsvorbereitung ist auf die WM zugeschnitten, das heißt, dass wir Ende Februar auf unserem Top-Niveau sein sollten. Doch auch die Rennen vorher sind wichtig, gilt es doch Punkte zu sammeln und gute Ergebnisse für eine Qualifikation zu erlaufen.

Eisenlauer: Ich sehe meine größten Chancen im Teamwettbewerb und will in beiden Teamevents starten. Die Bezeichnung Sprint ist eigentlich nicht ganz richtig. Anders als beim 100m-Lauf ist der Sprint im Langlauf eine ausdauerbehaftete Wettkampfform, muss man doch mehrmals hintereinander, je nachdem, wie weit man kommt, drei Minuten möglichst schnell laufen. Deshalb liegt der Ausdauerbereich im Fokus der Trainingsvorbereitung. Mein Ziel ist es wieder auf das Leistungsniveau von 2015/16 zu kommen.

Ein erfolgreicher Wintersportler wird im Sommer gemacht, heißt eine alte Weisheit, die man immer wieder hört. Wie sieht eure Sommervorbereitung aus?

Krehl: Im April erholen wir uns von dem Winter, sozusagen unser „Urlaubsmonat“. Im Mai gehts dann noch etwas lockerer los und bald stehen dann an sechs Tagen in der Woche zwei Trainingseinheiten an. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, der der Regeneration dient. Hauptsächlich wechseln sich Laufeinheiten mit Skirollertraining ab. Dazu kommen noch die Einheiten im Kraftraum (ein- bis zweimal die Woche), Radfahren und sämtliche Ergänzungen wie Beweglichkeit, Koordination, Spiel.... Zwischendurch sind wir immer wieder in der Skihalle in Oberhof, für das Skigefühl, und können dort auch das große Laufband nutzen. Unseren Trainingsplan erstellt Markus Hofmann (Heimtrainer) in Zusammenarbeit mit Erik Schneider (Damentrainer) und in Abstimmung mit mir.

Eisenlauer: Fahren wir im April noch etwas reduzierte Umfänge, wird das Training Richtung Herbst und Winter spezifischer. Das heißt, im Sprint ist eine gewisse Tempohärte notwendig, die es zu erarbeiten gilt. 18 bis 22 Stunden reines Training gilt es pro Woche zu absolvieren. Hometraining wie Gymnastik, Dehnen, Yoga, Slackline-Balance, Blackrole und Regenerationsmaßnahmen kommen dazu, sind sie doch wichtig für das Gesamtkonstrukt. Gerade im Kraft- und Kraftausdauertraining dauert es lange, oftmals mehrere Jahre, um eine Verbesserung zu erzielen. Daneben gilt: Je besser ich in meinen koordinativen und Balancefähigkeiten bin, umso leichter fühle ich mich auf dem Ski, um so leichter kann ich Korrekturen von außen umsetzen. Für die Verbesserung von Nuancen braucht es ein feines Körpergefühl, das Zeit braucht, um sich zu entwickeln. Dass wir in Deutschland eine Skihalle in Oberhof haben, ist sicher ein Standortvorteil. Früher fand ich sie ätzend, aber heute weiß ich sie zu schätzen, ist dort doch ein konzentrierteres Training möglich als z.B. auf einer Loipe im Freien, wo man leichter abgelenkt wird. In diesem Jahr waren wir fast allein dort, da andere Nationen, die sonst auch hier trainieren, wegen Corona nicht kommen konnten.
Die letzten Jahre waren nicht immer einfach und auch nicht so erfolgreich wie früher. Verletzungen und Formschwankungen haben oft bessere Ergebnisse verhindert.

Krehl: Die letzten drei Jahre hatte ich immer wieder mit einer Entzündung in der Schulter zu kämpfen, die von einer Fehlhaltung herrührt. Diese Überbeweglichkeit ist eine kleine Einschränkung, behindert mich aber nicht bei Höchstleistungen. Derzeit habe ich sie im Griff, muss aber immer aufpassen und dagegen arbeiten. Generell kann man sagen, fast alle Spitzenathleten haben eine Schwachstelle, auf die es aufzupassen gilt.

Eisenlauer: Durch eine Schulterluxation, Erkältungen, Übertraining oder Trainingsdefizite hatte ich die letzten drei Jahre einen Hänger, so dass mein Sprintleistung stagnierte. Dadurch, dass die Mannschaftsmitglieder Alexander Wolz und Markus Weeger ihre Karriere beendet hatten, fehlte das gegenseitige Reiben und Vorwärtspushen, der interne Konkurrenzkampf. Und so waren diese Jahre schon belastend, vor allem im Kopf. Gedanken wie: „Was mache ich denn eigentlich hier?“, tauchten immer wieder auf. Doch die Heim-WM motiviert, ist sie doch das Größte für einen Sportler.

Was war denn ausschlaggebend, dass ihr das Langlaufen zu eurem Lebensinhalt gemacht habt?

Krehl: In unserer Familie hatte der Sport immer schon einen hohen Stellenwert. Meine Brüder Valentin und Emil wie auch meine Eltern waren Vorbilder, obwohl ich neben dem Langlaufen auch noch Fußball spielte, im Leichtathletikverein und in der Musikkapelle war. Als mein erster Langlauftrainer Manfred Häusler in Rettenberg in den Ruhestand ging, wechselte ich nach Oberstdorf. Dort formten mich Bernie Haag und Liese Hartmann. Waren es anfangs noch Spaß und Spiel, „so wurde aus Spaß Ernst“.

Eisenlauer: Was war der Anfang? Eigentlich ganz unspektakulär. Die Loipe in Burgberg war vor der Haustüre. Irgendwie bin ich da reingerutscht und nicht mehr weggekommen. Da ich wohl talentiert war, wechselte ich nach Sonthofen zu Sabine Dotzler. Dort fand ich in Hannes und Christian Dotzler schnell Freunde, hatte aber immer noch keine großen Ambitionen. Alles andere entwickelte sich eigentlich von selber, bis ich dann irgendwann auf der Jugend-Weltmeisterschaft war.

Was waren eure sportlichen Höhepunkte?

Krehl: Im Junioren-/U23 Alter waren die Junioren/U23 Weltmeisterschaften immer ein großes Erlebnis, die ich sicher nie vergessen werde, besonders die Bronzemedaille in der Staffel in Almaty. Als Highlights würde ich meine erste Teilnahme an der WM in Lahti vor drei Jahren (Platz 16 und 17 im Sprint) und das Sprint-Halbfinale letztes Jahr in Planica bezeichnen.

Eisenlauer: Ich bin seit 2005 auf internationaler Ebene unterwegs. Meine erste Weltcupteilnahme war 2010 in Düsseldorf. Bei Olympischen Spielen habe ich ohne großartige Ergebnisse teilgenommen. Als meinen Höhepunkt würde ich die Finalteilnahme beim Sprint der Tour de Ski in Oberstdorf nennen.
Ihr seid beide im besten Langlaufalter. Gibt es schon Pläne für die Zeit danach?

Krehl: Da lasse ich mir noch Zeit. Als Zollbeamtin kann ich später in dieser Behörde dort arbeiten und Karriere machen.

Eisenlauer: Als Soldat bei der Bundeswehr kann ich später dort tätig werden, möchte aber zuerst mit meiner Frau Michaela auf Reisen gehen, wenn dies wieder möglich wird.

Müsstet ihr euch selber beschreiben, was fällt euch spontan dazu ein?

Krehl: Ich bin ein Morgenmensch, der anfallende Arbeiten am liebsten morgens erledigt. In meiner Freizeit koche und backe ich gerne. Als kleine Schwäche würde ich meinen Hang zur Unpünktlichkeit bezeichnen. Aber daran arbeite ich! Und natürlich verbringe ich viel Zeit mit meinem Freund Ueli, der Mitglied der Schweizer Langlauf-National-Mannschaft ist.

Eisenlauer: Ich würde mich als sehr fokussiert, zielstrebig und diszipliniert bezeichnen. Manchmal stehe ich mir aber selbst im Weg, wenn es gilt, sich auf etwas Neues einzulassen.

Könnt ihr dem Nachwuchs Tipps für eine erfolgreiche Karriere mitgeben?

Krehl: Die Kinder sollten möglichst viele verschiedene Sportarten ausprobieren, bevor sie sich festlegen. Wichtig dabei ist, dass sie Spaß dabei haben. Alles andere kommt dann von selbst.

Eisenlauer: Eine gesunde Mischung aus Spaß und Fokus im Training, aber auch Freunde außerhalb des Sports, die ab und zu für etwas Abwechslung sorgen.

Interview: Dieter Haug

am 15.10.2020

"Heim-WM ist ein einmaliges Privileg"

Karl 161

Für Karl Geiger läuft der Countdown für Tournee und Weltmeisterschaft

Der Countdown läuft. Der Winter hat sich schon mal angekündigt. Auch wenn der Schnee (noch) nicht liegenbleibt, so gilt es doch, sich auf die kalte Jahreszeit einzustellen. Während sich die einen nach den warmen Sommertagen zurücksehnen, können es die anderen kaum erwarten, die Skier anzuschnallen.
Zu den Highlights im kommenden Winter gehören zwei Großereignisse im Allgäu. Bis zur Vier-Schanzen-Tournee sind es noch knapp 13 Wochen, bis zur Nordischen Weltmeisterschaft noch 140 Tage. Für einige einheimische Sportler sicherlich der Höhepunkt in diesem Sportjahr, vielleicht sogar ihrer Karriere.
Zu ihnen gehört auch Karl Geiger aus Oberstdorf. Wie jeder Wintersportler hat er den Sommer genützt, sich auf diese Events vorzubereiten. Intensive Krafteinheiten im Kraftraum, Ausdauereinheiten auf dem Rad oder zu Fuß, Gymnastik und Reaktionstraining gehören zu seinem Alltag.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Schnellkrafttraining, gilt es doch, auf der Schanze innerhalb von Millisekunden den optimalen Absprungpunkt zu treffen und schnell eine gute Flugposition einzunehmen. Deshalb wird er seine Absprungmuskulatur so trainieren, dass er möglichst viel Kraft in schnelle Bewegung umsetzen kann. „Weitere Trainingsschwerpunkte liegen in den Bereichen Koordination, Beweglichkeit und natürlich auf der Schanze“, erzählt Karl Geiger (27).
Zwischen seine täglichen Trainingseinheiten hat er nun noch seine Hochzeit mit Franziska eingeschoben. Die Flitterwochen bestehen aus Corona-, aber auch aus Zeitgründen aus zwei Tagen im Oberbayerischen. „Den richtigen Hochzeitsurlaub werden wir nach der kirchlichen Trauung nachholen, welche aber erst später geplant ist“, erklärt er mit einem Schmunzeln.
Doch zuerst stehen die Vierschanzentournee (29.12.2020) und die Nordische Weltmeisterschaft (23.02. – 07.03.2021) vor der Türe. Unter anderen Voraussetzungen als die Jahre zuvor. Waren es 2019 noch 25.000 Zuschauer in der Audi Arena, die seinen 2. Platz frenetisch feierten, werden es dieses Mal nur 2.500 sein, sollte Corona diese Planung nicht auch noch über den Haufen werfen.
„Die Tournee und die WM hier in der Heimat sind schon etwas ganz Besonderes, ein Privileg, das nur einmal im Sportlerleben vorkommt“, sagt der Modellathlet. Dass es dieses Mal nur 2500 Zuschauer sein sollen, bedauert er, hat er doch die Vier-Schanzen-Tournee vom letzten Jahr noch in bester Erinnerung. Nach dem ersten Durchgang war nur der Japaner Ryoyu Kobayashi vor ihm. „Dort oben auf dem Startbalken konnte man die Vibrationen spüren, die von den Anfeuerungsrufen der 25.000 Zuschauer ausgingen.“ Gänsehautfeeling pur. Lief er in der Vergangenheit den hoch gesteckten Erwartungen in Oberstdorf immer wieder hinterher, so zog er dieses Mal, wissend um seine gute Form und ein neu gewonnenes Selbstbewusstsein, „das Ding durch“. Auch den Nachteil der in diesem Winter zahlenmäßig wenigen Zuschauer kommentiert er nüchtern: „Wir kennen diese Situation von Springen in Russland oder Finnland. Für mich als Athlet gilt es mein Zeug zu machen. Die Zuschauer pushen vor allem dann extrem, wenn man in einer sehr guten Form ist.“
Wie wichtig die Vorbereitung im Sommer ist, erläutert er folgendermaßen: „Hat sich in der Grundtechnik ein Fehler eingeschlichen, kann ich den im Sommertraining bei vielen Sprüngen im Kraftraum abstellen. Auf der Schanze habe ich nur zwei Sprünge. Ein kleiner Fehler im System bedeutet im Winter keine Spitzenplatzierung.“ Als Folge stellt sich eine Unsicherheit ein. Ohne schlüssige Erklärung, warum es im Ergebnis auf einmal zehn Meter weniger sind. „Deshalb müssen wir, Athlet und Trainer, immer wachsam sein. Die besten Sprünge gelingen mit einer klaren Vorstellung im Kopf, einer Fokussierung auf die wichtigen Punkte, aber auch ohne Verkrampfung, sondern mit einer gewissen Lockerheit. Wenn das Gesamtpaket stimmt, kommt der Erfolg von selbst.“
Karle begann mit dem Springen schon sehr früh. Trainierte er aber anfangs auch noch das Langlaufen, so wusste er schon bald, wo seine Bestimmung lag. Doch die Anfangsjahre entpuppten sich jedoch nicht als besonders vielversprechend. 2012 hatte er seinen ersten Weltcupeinsatz. Doch der richtige Durchbruch gelang ihm erst in Pyeonchang 2018, als er im Team-Wettbewerb, zusammen mit Stephan Leye, Richard Freitag und Andreas Wellinger, die Silbermedaille hinter Norwegen holte. In der Saison 2018/19 gewann Geiger sein erstes Weltcupspringen in Engelberg. Bei den Nordischen Weltmeisterschaften 2019 war er nur knapp hinter seinem Mannschaftskollegen und Sieger Markus Eisenbichler. Die Saison 2019/20 war seine erfolgreichste. Die Tournee beendete er als Gesamtdritter. Vor ihm waren nur Dawid Kubacki (Polen) und Marius Lindvik (Norwegen). Wenige Tage später gelang Geiger sein dritter Weltcupsieg in Predazzo (Italien), mit dem er auch zum ersten Mal das Gelbe Trikot des Weltcup-Führenden eroberte. Zu seinen Highlights gehört sicher auch der 1000. Weltcupsieg in Lahti im Rahmen der Lahti Ski Games.
Dass auch Enttäuschungen zu einem Springerleben gehören, musste Karle leidvoll erfahren. „Besonders bitter war für mich, dass ich bei der Skiflug-WM 2018 in Oberstdorf nicht im Wettkampf starten durfte. Es dürfen bei einem Großevent nur vier Athleten starten und, wenn man dann die Nummer fünf ist, trifft einen das, vor allem zu Hause, schon hart.“ Ebenso erging es ihm bei der WM in Lahti, als er im Team-Wettbewerb den undankbaren Zuschauerplatz innehatte.
Und doch hat ihn das nur noch stärker gemacht. Bei Karle, der wie viele andere Leistungssportler beim Zoll angestellt ist, spielt sich viel im Kopf ab. „Erfolgreiches Skispringen bedeutet, mental stark zu sein. Es ist vieles möglich, wenn die richtige Idee im Kopf da ist.“
Und so geht er auch alles andere an. Ein Studium an der Uni Kempten beendet er neben seinem Voll-Time-Job als Sportler mit dem Bachelor im Fach Energie- und Umwelttechnik. Doch in seiner ruhigen, unaufgeregten und sachlichen Art sieht er darin eher eine positive Energie als eine Belastung.
Erster Gradmesser seiner Form sowie eine erste Standortbestimmung wird das erste Weltcupspringen in Wisla/Polen sein.

am 09.10.2020 von Miriam Frietsch

Ministerpräsident Dr. Markus Söder übernimmt die Schirmherrschaft

Dr. Markus Söder

Neben zahlreichen Top-Sportlern hat auch ein Spitzenpolitiker bereits seine Teilnahme zugesagt: Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, übernimmt die Schirmherrschaft für die hochkarätige Veranstaltung in Deutschlands südlichster Gemeinde.

Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der FIS Nordische Ski-Weltmeisterschaften Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH freut sich über die prominente Unterstützung: „Es ist uns eine große Ehre, dass Ministerpräsident Dr. Markus Söder die offizielle Schirmherrschaft für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften übernimmt. Wir arbeiten mit vollem Einsatz, damit die WM trotz der derzeit schwierigen Rahmenbedingungen wie geplant stattfinden kann. Im Vergleich mit anderen Veranstaltungen haben wir als Outdoor- und Individualsport sicherlich

recht gute Voraussetzung. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass die Weltmeisterschaften in Oberstdorf der absolute Höhepunkt im bayerischen und deutschen Sportjahr 2021 werden.“
Ministerpräsident Dr. Markus Söder zeigt sich ebenfalls optimistisch: „Oberstdorf ist eine Metropole des nordischen Skisports. Es verfügt über exzellente Sportanlagen. Ein ebenso begeistertes wie fachkundiges Publikum sorgt regelmäßig für beste Stimmung. Die Vorbereitungen in der ganzen Region laufen auf Hochtouren. Das sind hervorragende Voraussetzungen dafür, dass die FIS Nordische Ski-Weltmeisterschaften 2021 wie bereits 2005 ein wunderbares Wintermärchen werden.“

Für die beiden Geschäftsführer der Nordischen Ski-WM, Florian Stern und Moritz Beckers-Schwarz, sind die aufmunternden Worte aus der Staatskanzlei ein zusätzlicher Ansporn: „Dass Ministerpräsident Dr. Markus Söder ohne Zögern die Schirmherrschaft für unsere Veranstaltung übernommen hat, zeigt uns, welchen hohen Stellenwert der Nordische Wintersport in Bayern hat. Wir werden alles daransetzen, dass wir unseren gemeinsamen Traum wahr werden lassen und gemeinsam mit der internationalen Skifamilie und hoffentlich zahlreichen Fans ein fröhliches Skifest feiern können.“.

am 28.08.2020

Trainingsbetrieb in der WM-Skisprungarena aufgenommen

Baumaßnahme Skisprungstadion 14.08.2020

Mit einem Sprung von der Großschanze auf 120 Meter eröffnete Skisprung Weltmeisterin Katharina Althaus aus Oberstdorf den Sommertrainingsbetrieb in der WM-Skisprungarena. Ebenso wird an den neuen Kleinschanzen jetzt wieder fleißig trainiert. Damit ist die WM-Skisprungarena wieder vollumfänglich nutzbar und der geplante Bauzeitenplan wurde somit eingehalten.

Die für den Trainingsbetrieb erforderlichen Bauteile sind inzwischen alle im täglichen Betrieb. In den letzten Wochen ist eine weitere Trafostation installiert worden, um bei den Veranstaltungen die erforderliche Energie bereitstellen zu können. In der Faltenbachüberbauung erweist sich die Betonsanierung als sehr aufwendig, da die Konstruktion über die letzten 45 Jahre stark beschädigt wurde. Hier sind die Oberflächen des 2. Obergeschosses noch herzustellen und anschließend zu beschichten.

Allen Skispringern wünschen wir viel Erfolg in der modernisierten Skisprungarena!

am 04.08.2020

Statt großem Bahnhof in Planica kleine Feier im Skimuseum in der Audi Arena

Karl Geiger

Auszeichnung für Karl Geiger als Weltcup-Zweitem und das gesamte deutsche Springerteam für Platz 1 in der Nationenwertung

Ein bisschen sind die großen Erfolge der deutschen Skispringer untergegangen, nachdem die Saison 2019/20 wegen Corona in Trondheim so abrupt beendet worden war. Neben dem zweiten Rang in der Gesamtwertung für den WM-Botschafter Karl Geiger (SC Oberstdorf) war zudem das gesamte Team spitzenmäßig: Platz 1 in der Nationenwertung vor Österreich bedeutete die große Weltcup-Kugel für die DSV-Mannschaft als bestes Team der Welt. Die Ehrung erfolgte jedoch in diesem Jahr nicht wie üblich zum Saisonabschluss mit großem Bahnhof in Planica, sondern im kleinen Rahmen im Skimuseum an der Skisprungschanze in Oberstdorf, wo die Nationalmannschaft derzeit auf Lehrgang weilt.

Gefreut hat sich das Team um Trainer Stefan Horngacher über die späte Ehrung nach der so plötzlich abgebrochenen Saison dennoch. Sven Hannawald war eigens nach Oberstdorf gekommen, um die Kristallkugel der FIS zu überreichen. Hannawald hatte 2002 ebenfalls den Nationencup gewonnen und nach dem Grand Slam bei der Vierschanzentournee auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung erreicht.
Horst Hüttel, Sportdirketor nordisch im DSV, ließ noch einmal die vergangene, aus deutscher Sicht so spannende Saison Revue passieren. Zum dritten Mal in 40 Jahren nach 2002 und 2015 (mit Severin Freund) hatte sich die deutsche Mannschaft den Nationencup geholt, leider aufgrund der Corona-Pandemie unter Ausschluss und nahezu ohne Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.

Karl Geiger, der eigentlich damit gerechnet hatte, seine Auszeichnung „per Post“ zu erhalten, erinnerte sich gern erneut an die zurückliegende Saison. „Platz 2 bedeutet für mich, dass ich in extrem guter Form und wirklich in jeden Wettkampf stabil war“, so der Oberstdorfer. Gefeiert werde jetzt allerdings nicht mehr, denn der Blick sei nach vorn gerichtet. Das Ziel des Weltcup-Zweiten ist, an die Leistung aus dem vergangenen Jahr anzuknüpfen, noch stabiler zu werden und das Niveau noch einmal anzuheben. „Ich hatte sehr viele sehr gute Wettkämpfe, aber auch ein paar, wo ich mich schwergetan habe“, meinte Geiger selbstkritisch.

Mit der nachzuholenden Skiflug-WM in Planica Anfang Dezember, der Vierschanzentournee und der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf liegt eine Saison mit vielen Highlights vor den Springern. Geiger gibt sich zuversichtlich. „Wir sind gut aufgestellt. Vor allem bei der Heim-WM wollen wir mit breiter Brust auftreten und zeigen, dass wir in Topform sind und gute Leistungen bringen können“, verspricht der 27-Jährige.

Trainer Stefan Horngacher geht mit ähnlicher Zuversicht in die neue Saison. Es gebe Selbstvertrauen, wenn man im ersten Jahr als Trainer gleich die Nationenwertung gewinne. „Das Gesamtgefüge stimmt einfach“, meinte der im Schwarzwald lebende Österreicher, der im letzten Jahr den Erfolgstrainer Werner Schuster abgelöst hatte. In der anstehenden Saison mit dem ambitionierten Wettkampfkalender und vielen Höhepunkten stehe die Heim-WM über allem. „Vor allem nach den Erfolgen in Seefeld werden wir versuchen, in Oberstdorf die beste Performance abzuliefern“, verspricht der neue Coach.

am 24.07.2020

Bürgermeister Klaus King neuer stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender

Klaus King

Änderung im Aufsichtsrat der Nordischen Ski WM

Im Rahmen der letzten Aufsichtsratssitzung der FIS Nordischen Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH wurde Klaus King, der erste Bürgermeister der Marktgemeinde Oberstdorf, zum neuen stellvertretenden Aufsichtsvorsitzenden ernannt. Er folgt damit auf Laurent Mies, der dieses Amt bis dato innehatte. Den Vorsitz behält auch weiterhin der Präsident des Deutschen Skiverbandes, Dr. Franz Steinle.

Ebenfalls neu in den Aufsichtsrat wurden für die jeweiligen Gesellschafter folgende Personen ernannt:
Indra Baier-Müller (Landrätin Landkreis Oberallgäu) als Nachfolgerin für Anton Klotz
Alexa Schwendinger (Gemeinderätin Marktgemeinde Oberstdorf) als Nachfolgerin für Peter Titzler

am 16.07.2020

Vorbereitungen auf die WM laufen zu 100% weiter für 2021

Audi Arena wieder für den Trainingsbetrieb bereit

Offizielle Einladung an die Teams wurde am 03. Juli versendet

„Ja, die WM findet definitiv statt“, sagt Moritz Beckers-Schwarz, einer der beiden Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski WM GmbH. Die Vorbereitungen hierfür laufen zu 100% weiter.

Vor wenigen Tagen wurde auch die offizielle Einladung an die nationalen Skiverbände verschickt, als erster Veranstalter einer WM im kommenden Winter. Insgesamt werden rund 1.500 Teilnehmer aus voraussichtlich über 60 Ländern am Start stehen.

Auch der Ticketvorverkauf läuft weiter für alle 13 Veranstaltungstage. Rund 25.000 Tickets sind bereits verkauft und die fortschreitenden Planungen gehen von einer Kapazität von 100% in beiden Stadien aus. Dazu wird auch mehrgleisig an Hygienekonzepten gearbeitet mit den zuständigen Behörden, aber auch mit dem Deutschen Skiverband und dem Deutschen Olympischen Sportbund, um die Gesundheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Wichtig für die Behörden ist die Rückverfolgbarkeit, weshalb heute schon feststeht, dass es nur personalisierte Tickets geben wird, also Tickets namentlich einem Besucher zugeordnet werden können.

Sollte es dennoch zu einer Absage oder Kapazitätsbeschränkung kommen, erhalten die Käufer die Ticketkosten netto zurückerstattet. So besteht für die Zuschauer kein Risiko beim Ticketkauf, da es keine Gutscheinlösung geben wird.

Auch in der Audi Arena beginnt nun nach der Fertigstellung der Baumaßnahmen in Kürze wieder der Trainingsbetrieb auf allen fünf Schanzen.

am 10.06.2020

Das FIS-Council bestätigt den Wettbewerb der Skisprung-Damen von der Großschanze

Katharina Althaus beim Nordic Weekend

Wenn am 23. Februar 2021 der Startschuss für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf fällt, bedeutet dies auch ein Meilenstein für die Skisprung-Damen: Zum ersten Mal werden die Damen im Rahmen einer Weltmeisterschaft von der Großschanze springen.

Nachdem sich die Athletinnen, allen voran Maren Lundby (NOR), in der vergangenen Saison stark dafür eingesetzt haben, wurde der Wettbewerb Ende Mai vom FIS-Council bestätigt. Die Versammlung der ranghöchsten Vertreter des Internationalen Skiverbandes beschloss, das Springen von der Großschanze in das Wettkampf-Programm der Weltmeisterschaften aufzunehmen. Die Bestätigung des Kongresses des Internationalen Skiverbandes, der im Herbst stattfinden wird, steht noch aus. Das Organisationskomitee der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021 hat den Wettbewerb der Damen von der Großschanze in der Wettkampf-Programm integriert: Der Wettkampf ist für den 03. März 2021 ab 16:00 Uhr geplant.
Florian Stern, Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH ist darüber sehr erfreut: „Die Entscheidung des FIS-Councils, die Großschanze mit in das WM-Programm aufzunehmen, freut uns sehr. Die Damen werden zum ersten Mal eine Weltmeisterin auf der Großschanze küren – und das in Oberstdorf. Für uns aus Ausrichter der Weltmeisterschaft bedeutet dies natürlich eine große Ehre“. Auch Katharina Althaus kann es kaum erwarten: „Das wird sicherlich eine unvergessliche Weltmeisterschaft! Zum einen springen wir zum ersten Mal bei einer WM von der Großschanze und zum anderen ist die Stimmung bei einer Heim-WM eine ganz besondere. Darauf freue ich mich schon unglaublich! Das Leistungs-Niveau der Damen ist mittlerweile so hoch, dass die Zeit definitiv reif für eine Weltmeisterin auf der Großschanze ist“.
Alle Infos zum Wettkampfprogramm und den Ticketangeboten sowie die Bestellmöglichkeiten finden Interessierte unter www.oberstdorf2021.com.

am 19.05.2020

Interview mit Johannes Rydzek

Johannes Rydzek beim Training

281 Tage vor dem geplanten Beginn der Nordischen Ski-WM in seiner Heimat Oberstdorf, macht sich der zweifache Olympiasieger und sechsfache Weltmeister in der Nordischen Kombination, Johannes Rydzek (28), keine Gedanken über eine WM-Absage. Seine Trauung wurde zwar um ein Jahr verschoben, auf die WM bereitet er sich aber fokussiert vor, trotz Corona-Einschränkungen. Wie sich Johannes Rydzek vom Skiclub Oberstdorf auf die neue Saison vorbereitet und mit welchen Problemen er dabei zu kämpfen hat, er uns im nachfolgenden Interview erklärt.

Servus Johannes, wie ist das Leben im Allgäu während der Corona-Krise?
Für mich jetzt persönlich nicht allzu anders als bei den anderen. Die Einschränkungen betreffen mich selbstverständlich auch. Leider ist die harte Phase des Lockdowns gerade in die Zeit nach der Saison gefallen, wo sonst viel Raum für die Familie und Freunde ist. Das haben wir jetzt eben anders und an die Situation angepasst gestaltet, konnten die Zeit aber trotzdem genießen. Ich lebe mit dem Allgäu in einer Region- und das ist mir nochmal viel bewusster geworden - die einfach herrlich und wunderschön ist, und dafür bin ich sehr dankbar. Das Wetter im April war sagenhaft, so konnte ich die Natur genießen. Außerdem habe ich mich in Ruhe auf meine Bachelorarbeit konzentriert, die ich Ende Mai abgeben werde.

Privat hatte die Pandemie leider Auswirkungen für Dich und Deine Frau Lissi. Eure kirchliche Trauung musste verschoben werden – standesamtlichlich habt ihr ja schon letztes Jahr geheiratet. Wie geht ihr damit um?
Dadurch, dass die Trauung Anfang Juni geplant war, haben wir diese nun erst einmal um ein Jahr auf 2021 verschoben. Obwohl wir bis jetzt aufgrund der zu erwartenden Entscheidung noch nicht übermäßig Zeit und Energie in die Vorbereitungen investiert haben, ist das selbstverständlich ärgerlich. Es ist meiner Frau und mir aber einfach wichtig, eine schöne Feier mit der Familie und unseren Freunden zu haben. Jetzt müssen wir uns eben noch ein wenig gedulden.

Erlebst du gerade irgendwelche Einschränkungen während der Einheiten?
Wenige. Seitdem wir wieder mit dem Krafttraining begonnen haben, dürfen wir auch – unter Auflagen – den Kraftraum im Olympiastützpunkt nutzen. Bedeutet, dass eben Hygienevorschriften eingehalten müssen, und nur eine bestimmte Anzahl an Leuten dort anwesend sein dürfen. Zudem teilen wir uns die Räumlichkeiten mit den Skispringern, aber auch da konnten wir einen guten Plan aufstellen, damit jeder auf seine Trainingszeiten kommt. Ein paar Einheiten kann man dann entweder nur allein oder zu zweit machen. Das sind eigentlich so die einzigen Einschränkungen.
Interessanter wird es dann, wenn es wieder auf die Schanze geht. Dabei spielt Corona eine Nebenrolle, weil in Oberstdorf die Schanzen noch nicht fertig für das Sommertraining sind. Die nächstmögliche, benutzbare Schanze wäre in Deutschland dann in Oberhof weil Hinterzarten auch noch nicht geht. Dafür müssten wir dann echt weit fahren, und eben auch schauen, ob das dann mit den Übernachtungen funktioniert.
Sicher wird es noch bis Juni dauern, bis wir dann springen können, dennoch ist es mit dem Blick auf die bevorstehende Heim-WM nicht optimal. Trotzdem will ich mich allzu sehr beschweren, denn man muss die Situation jetzt einfach so annehmen, und das Beste daraus machen.

Im Februar nächsten Jahres findet in Oberstdorf die nordische Ski-Weltmeisterschaft statt. Machst du dir aktuell Sorgen, ob die WM wie geplant, stattfinden kann?
Natürlich hat man das im Hinterkopf, ob es da Probleme geben könnte, aber ich mache mir keine Gedanken über eine Absage oder Verschiebung der WM. Dafür ist die Entwicklung der Covid-Krise zu dynamisch, und außerdem gibt es da so viele Leute, die da unterschiedlich Prognosen aufstellen. Da lasse ich mich nicht verrückt machen. Ich trainiere so, als würde sie stattfinden, und fokussiere mich auf meine Leistung und darauf, den Knoten wieder beim Springen zu lösen. Ich interpretiere da nichts rein, was man jetzt auch noch nicht absehen kann. Letztlich hoffe ich einfach, dass die Medizin Corona im kommenden Winter im Griff hat und Oberstdorf im Februar 2021 hoffentlich ein fröhliches Skifest feiert.

Wie oft kreisen Dir denn schon die Gedanken an die Heim-WM durch den Kopf?
Ich weiß, dass es noch ein Stück hin ist und ich außerdem noch intensiv an mir arbeiten muss, um im bei der WM in Topform zu sein. Diese Aufgabe gilt es jetzt erst einmal zu meistern. Ich spiele mir da keine Szenarien in meinem Kopf durch. Aber klar, die Heim-WM ist auf jeden Fall ein großes Ziel von mir.

Jarl Magnus Riiber dominierte die Szene in den beiden vergangenen Wintern. Was wird in dieser Sommervorbereitung wichtig sein, um die Lücke zu ihm schließen zu können?
Jarl hat das Sprungniveau in den letzten Jahren deutlich angehoben und die Szene dadurch aufgewirbelt. Trotzdem gilt es da jetzt einen kühlen Kopf zu bewahren. Wir müssen hart arbeiten und auf uns selbst konzentrieren. Klar, man muss da am Ball bleiben, denn wenn man, wie bei mir letztes Jahr, eine Minute hinterher ist, dann wird es schwierig, um ein Podestplatz mitzulaufen. Da muss jeder seinen individuellen Weg finden und darf sich nicht allzu sehr auf Jarl oder die anderen Konkurrenten fokussieren. Das ist eine Herausforderung, die ich gerne annehme und auf die ich richtig Lust habe.

am 07.05.2020

Gemeinsam gesund bis zur Heim-WM

Foto Apotheke geschnitten

Ein Virus hält die Welt in Atem und kann uns doch nicht stoppen: voller Energie arbeiten wir weiter an den Vorbereitungen der Nordischen Ski WM in unserem schönen Oberstdorf. Natürlich legen wir dabei großen Wert auf Gesundheit. Deshalb unterstützen wir die ansässigen Apotheken mit unserem Halstuch im WM-Design, dass sich als praktischer Mund-Nasen-Schutz für den Einkauf verwenden lässt, bis wir es wieder als rein modisches Accessoire tragen werden.

am 06.04.2020

OK berichtet über den Status Quo

Vierschanzentournee Fans

Mittlerweile sind es weniger als 365 Tage bis der Startschuss zur dritten FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf fällt. Nachdem das Organisationskomitee rund um die Geschäftsführer Florian Stern und Moritz Beckers-Schwarz die Generalprobe bei der Nordic Week sehr gut gemeistert hatte, stand das halbjährliche Coordination Group-Meeting mit dem Internationalen Skiverband an. Dabei präsentieren die Organisatoren den Stand der Vorbereitungen in den verschiedenen Resorts.

Dr. Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes, zeigte sich beeindruckt: „Wir haben in den vergangenen Monaten einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die Vorbereitungen sind alle im Plan und die Geschäftsführer mit ihrem Team machen einen tollen Job.“ Ähnlich positiv äußerte sich Sarah Lewis, Generalsekretärin des Internationalen Skiverbandes (FIS): „Ich bin sehr glücklich über die geglückte Generalprobe bei der Nordic Week. Es war alles sehr gut organisiert und wir haben gute Feedbacks erhalten. Die Baumaßnahmen im Langlaufstadien Ried und im Schattenberg-Skistadion sind einfach beeindruckend.“
Neben den aktuellen Informationen aus den Resorts Finanzen, Medizin, Marketing, Presse und Volunteers war auch der ÖPNV ein Thema. Florian Stern, Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu GmbH: „Ein wichtiger Schritt war für uns die Schaffung eines Kombitickets. Es ist uns nun geglückt, dass die Inhaber einer Eintrittskarte kostenlos mit Bus und Bahn im Umkreis von 60km anreisen können. Wir sind definitiv auf einem guten Weg, aber es liegt auch noch viel Arbeit vor uns.“
Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu GmbH, berichtete über die verschiedenen Marketingaktivitäten, die im vergangenen Winter durchgeführt wurden. Neben einer Promotion-Tour bei deutschlandweiten Weltcup-Veranstaltungen wurde mit einer Social Media-Kampagne begonnen und auch die Gespräche mit dem Bayerischen Rundfunk sowie der Allgäuer Zeitung als Medienpartner laufen gut. Er meint dazu: „Mit dem BR und der Allgäuer Zeitung konnten wir zwei wichtige Partner gewinnen, die uns bei der Bewerbung der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft unterstützen.“

am 02.03.2020

Einzeltickets für Nordische Ski WM 2021 in Oberstdorf ab sofort erhältlich

Begeisterte Zuschauer in der WM Skisprung Arena

Sichern Sie sich noch heute Ihre Wunschtickets für die WM in Oberstdorf.

Nach den erfolgreichen Austragungen von 1987 und 2005 wird Oberstdorf zum dritten Mal Gastgeber von Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sein. Vom 23.02. bis 07.03.2021 gehen in Oberstdorf die besten Langläufer und Langläuferinnen, Skispringer und Skispringerinnen sowie Nordischen Kombiniererinnen und Kombinierer auf Titeljagd im Rahmen der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021.

Vor allem für die Oberstdorfer Wintersportler Johannes Rydzek, Katharina Althaus, Vinzenz Geiger und Karl Geiger versprechen die Titelkämpfe vor der eigenen Haustüre ein ganz besonderes Ereignis zu werden, kennen sie doch die Sportstätten im Langlaufzentrum Oberstdorf und im Skisprungstadion unterm Schattenberg bestens aus unzähligen Trainingsstunden.

Nachdem bereits seit 13. Dezember 2019 attraktive Ticketpakete im Vorverkauf erhältlich waren, folgen nun seit Montag, 02. März um 11.00 Uhr auch die begehrten Einzel- und Tagestickets.
Damit haben die Wintersportfans nun die Möglichkeit, Ihren WM-Aufenthalt nach Belieben zu gestalten und keine Entscheidung im Skisprung- oder Langlaufstadion zu verpassen.

Tickets sind direkt buchbar über die offizielle WM-Homepage unter www.oberstdorf2021.com.

am 25.02.2020

Die Uhr tickt – ab sofort zeigt eine Countdown-Uhr die verbleibende Zeit an

Einweihung Countdown-Uhr

Genau 365 Tage vor dem Beginn der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf/Allgäu 2021 wird die Countdown-Uhr am Bahnhofsplatz enthüllt.

An prominenter Stelle können nun Gäste und Einheimische sehen, wie lange es noch bis zur FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021 dauert.

Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH, Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer, Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister von Oberstdorf, Frank Jost, Tourismusdirektor, Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf sowie Richard Steindl, Business Developement Manager von Stora Enso Germany weihten die Countdown-Uhr feierlich ein. Am Bahnhofsplatz mitten in Oberstdorf zählt die Countdown-Uhr die Tage bis zur Eröffnung der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021. Stora Enso als Presenting -Sponsor der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften unterstützt die Installation mit passenden Holzplatten. Der Uhrenhersteller Junghans präsentiert als Offizieller Timing Partner der WM die Countdown-Uhr, die künftig die verbleibende Zeit anzeigt. Oberstdorf setzt mit der Countdown-Uhr ein wichtiges Zeichen im Hinblick auf die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021.

Sarah Lewis, Generalsekretärin des Internationalen Skiverbandes FIS:
„Das Aufstellen der Countdown-Uhr ist ein wichtiger Meilenstein für jeden FIS Weltmeisterschaftsausrichter. Die Uhr ist ein wichtiges Symbol für die Organisatoren und die gesamte Gemeinde und ist dient als positive Erinnerung an die unvergesslichen Sportmomente und die fantastische Atmosphäre, die bereits am Horizont warten.”

Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH: „Oberstdorf setzt mit der
Countdown-Uhr ein optisches Zeichen im Ort und nimmt Gäste und
Einheimische mit auf dem Weg zu einem weiteren Wintermärchen 2021.
Die Countdown-Uhr ist auch für uns als Deutscher Skiverband ein
wichtiges Signal nach außen. Denn Oberstdorf ist für uns der wichtigste
Bundesstützpunkt Ski nordisch. Derzeit leben und trainieren in Oberstdorf
ein Drittel aller Bundeskader Athleten. Der gesamte nordische Sport,
der Leistungs-, aber auch der Freizeit und Breitensport, der Ort und
die Region wird über mindestens zwei weitere Sportlergenerationen
hinweg von der Weltmeisterschaft profitieren und sich weiter als attraktiver Wintersportort etablieren.“

Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer: „Die Einweihung der Countdown-Uhr verdeutlicht den WM-Spirit im Ort. Die Vorfreude bei den Einheimischen und den Gästen wächst täglich und mit der sinkenden Anzahl an Tagen wird dies nun auch optisch verdeutlicht.“

Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister Oberstdorf: „Für Oberstdorf ist die Austragung einer FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft natürlich etwas Besonderes und wir freuen uns sehr auf die Austragung der sportlichen Wettkämpfe. Die Investition in Sport und Tourismus wird
sich langfristig auszahlen, indem Oberstdorf als hochkarätiger Bundesstützpunkt im Sportbereich aber auch als attraktiver Wintersportort sich langfristig etablieren kann.“

Frank Jost, Tourismusdirektor Oberstdorf: „Die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sind für Oberstdorf touristisch gesehen, ein großer Gewinn. Wir können uns einem internationalen Publikum als Gastgeber mit Herz und einer perfekten Infrastruktur präsentieren.“

Dr. Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf: „Nach langer Bewerbungszeit, spannender und intensiver Vorbereitungszeit, freue ich mich jetzt mit unserem super Team in die finale Vorbereitung der letzten 365 Tage zu starten.“

Annica Bresky, President & CEO Stora Enso: “Wir freuen uns sehr, der HauptsPresenting Sponsor der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften zu sein. Das bietet uns die Möglichkeit, das Bewussßtsein für die Vorteile von erneuerbaren Produkten aus Holz zu schaffen. Gemeinsam mit dem Organisationskomitee möchten wir die Weltmeisterschaften in allen Bereichen so nachhaltig wie möglich machen.”

Bildunterschrift (von links nach rechts):
Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf, Frank Jost, Tourismusdirektor
Oberstdorf, Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der
FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH,
Richard Steidl, Business Development Manager Stora Enso Germany
GmbH, Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister Oberstdorf,
Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer und Florian Stern,
Geschäftsführer, weihen die Countdown-Uhr am Bahnhofsplatz in
Oberstdorf ein.

am 02.02.2020

Vinzenz Geiger in Seefeld dreimal auf dem Podest

Vinzenz Geiger

Ein erfolgreiches Wochenende für den Oberstdorfer Kombinierer

Vinzenz Geiger schaffte es beim „Seefeld Triple“ an allen drei Wettkampftagen aufs Podest. Beim 5 km Einzelwettkampf am Freitag hatte er gegen den Norweger Joergen Graabak im abschließenden Zielsprint die entscheidende Nasenspitze Vorsprung und belegte somit Platz 2 hinter dem Weltcup-Führenden Magnus Riiber. Am Samstag belegte Geiger beim 10 km Einzelwettbewerb den dritten Platz. Auch am Samstag siegte erneut Riiber, Zweiter wurde Joergen Graabak, was einen Norwegischen Doppelsieg bedeutete. Auch beim 15 km Wettkampf war die Besetzung des Podiums dieselbe wie am Sonntag, Vinzenz Geier erreichte erneut den dritten Platz, hinter den beiden Norwegern.

am 01.02.2020

WM 2021 wirft ihre Schatten voraus

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Im Rahmen des Oberstdorfers Winterfestes wurde am Freitagabend im Nordic Park die Werbetrommel für die Nordische Ski-WM 2021 gerührt

389 Tage vor Beginn der Titelkämpfe begrüßte Moderator Jens Zimmmermann zahlreiche Gäste zum WM-Talk, unter anderem die komplette deutsche Frauen-Skisprung-Nationalmannschaft, die an diesem Wochenende einen Doppel-Weltcup in der Audi-Arena bestreitet.

Die beiden Geschäftsführer der Nordischen Ski-WM, Moritz Beckers-Schwarz und Florian Stern, berichteten von den bereits erfolgreich abgeschlossenen Umbaumaßnahmen an den WM-Sportstätten und den weiteren Vorbereitungen und Aufgaben, die noch anstehen.

Auch der Bürgermeister Laurent Mies und der Vorsitzende des Skiclub Oberstdorf, Peter Kruijer, unterstrichen die Vorfreude auf das Großereignis im kommenden Jahr, bedankten sich bereits jetzt bei dem riesigen Helferteam von rund 1500 Freiwilligen und freuten sich, dass diese mit viel Spaß und Begeisterung bei der Sache sind.
Auch FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis bedankte sich bei allen Verantwortlichen für das große Engagement und freute sich, dass mit Oberstdorf ein würdiger und erfahrener Ausrichter den Zuschlag für die WM 2021 bekommen hat. Lewis ist sich sicher, dass Sportler und Zuschauer im kommenden Jahr begeisterte und perfekt organisierte Wettkämpfe erleben werden.

Als Höhepunkt des Abends trat das komplette DSV-Skisprung-Team mit Trainer Andreas Bauer und dem Betreuerteam auf die Bühne. Gemeinsam mit WM-Maskottchen Nordi sorgten sie für gute Stimmung. Lokalmatadorin Katharina Althaus berichtete , dass das gesamte Teamt der Heim-WM entgegenfiebere, sich aber zunächst mal auf die beiden Weltcups am Samstag und Sonntag konzentrieren wolle. Auch die momentan verletzte Olympiasiegerin Carina Vogt mischte sich unter die vielen Gästen und Feiernden.

am 31.01.2020

Der deutsche Ski- und Wintersport trauert um Manfred Baldauf

Manfred Baldauf

Das Organisationskommitee der Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021, der Deutsche Skiverband, der Bayerische Skiverband, die Stiftung Sicherheit im Skisport, Snowboard Germany und der Skiclub Oberstdorf trauern um Manfred Baldauf (64).

Wir verlieren mit Manfred Baldauf nicht nur einen geschätzten, fachkundigen und hoch engagierten Kollegen, sondern vor allem auch einen lieben Freund des Skisports. Wir trauern um unseren langjährigen BSV-Präsidenten und Weggefährten. Unsere Gedanken und unser tief empfundenes Mitgefühl gelten in diesen schweren Stunden seiner Familie.

Mitten in den Vorbereitungen auf den Damen-Skisprung-Weltcup in seinem Heimatort Oberstdorf erreichte uns die Nachricht, dass Manfred Baldauf in der Nacht auf Freitag nach langer schwerer Krankheit, aber doch für uns alle unerwartet und viel zu früh verstorben ist. Baldauf wäre am heutigen Freitag 64 Jahre alt geworden.

Manfred Baldauf hat in den vergangenen Jahren den Wintersport in Deutschland maßgeblich geprägt - als engagierter, gründlicher, unermüdlich kämpfender und vor allem vorausschauender Funktionär. Von seinem Knowhow als Finanz- und Steuerexperte profitierten kleine Vereine ebenso wie der Deutsche und Bayerische Skiverband oder Snowboard Germany.

Bereits 1987 engagierte sich Manfred Baldauf erstmals ehrenamtlich als stellvertretender Vorsitzender des „Vereins zur Förderung der Oberstdorfer Sportjugend“ für seine große Leidenschaft, den Sport.
Mit viel Fachkompetenz schuf Baldauf in Oberstdorf in enger Absprache mit Skiclub, Skisport- und Veranstaltungs-GmbH und Nordischer Skisport GmbH & Co. KG eine Organisationsstruktur, die Deutschlands südlichste Gemeinde zu einem weltweit anerkannten und erfolgreichen Ausrichter von Großveranstaltungen gemacht hat.

Auch im Gemeinde- und Kreisrat ebnete Manfred Baldauf in Oberstdorf und im Oberallgäu den politischen Weg und fand dafür stets die richtige Balance zwischen Fortschritt und Bewahren. Er war ohne Zweifel einer der „Macher“ des WM-Wintermärchens von 2005 und nimmermüder Motor während der gesamten Bewerbungsphase für die Heim-WM im kommenden Winter.

Seit 2005 gehörte er dem Präsidium des Bayerischen Skiverbandes an. Zunächst als Vizepräsident und Schatzmeister. Neun Jahre später übernahm er dann das Amt des Präsidenten im größten Landesskiverband.

Für den Deutschen Skiverband war Manfred Baldauf seit 15 Jahren als Mitglied des DSV-Finanzausschusses einer der wichtigsten Berater bei allen finanziellen Themen und strukturellen Herausforderungen. Außerdem zeichnete er als Mitglied des Vorstands bei der Stiftung Sicherheit im Skisport verantwortlich.
Mit seinem Knowhow, seinem Optimismus und seiner natürlichen Autorität fand er auch in schwierigen Situationen immer wieder Konsens- und Lösungsansätze für alle beteiligten Parteien. Unter anderem auch bei der Alpine Skiweltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen als beratendes Mitglied der WM GmbH.

Noch am vergangenen Wochenende war Baldauf zu Gast beim Nordic Weekend und sah sich – mit glänzenden Augen – das neue Langlauf-Stadion an, für dessen Umbau er sich ebenfalls leidenschaftlich eingesetzt hatte. Trotz seiner Krankheit sprühte er bis zuletzt vor Leidenschaft und Ideen für die Weltmeisterschaft im nächstes Jahr.

Vergangene Nacht ist Manfred Baldauf gestorben. Wir alle trauern um ihn und werden ihn vermissen.

am 29.12.2019

Christina Ackermann in Lienz auf Rang 5

Geiger

Oberstdorferin erzielt erneut ein gutes Slalomergebnis

Erneut wartet Christina Ackermann mit einem guten Slalom - Ergebnis im Weltcup auf. Im österreichischen Lienz erreichte die Oberstdorferin einen hervorragenden 5. Platz. Den Sieg holte sich einmal mehr Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin lag am Ende souverän vor Petra Vlhova (SVK) und die Michelle Gisin (SUI).
Mit dem 5. Rang im dritten Slalom des Winters 2019/20 ist 29-Jährige ohne die leidigen Knieprobleme der vergangenen Jahre so erfolgreich wie nie in einen Weltcup-Winter gestartet. Entsprechend zuversichtlich gab sie sich auch bei der Sportlerehrung, die der SCO für seine erfolgreichen Wintersportler kurz vor Weihnachten vorgenommen hatte.
War es im finnischen Levi noch der 16. Platz, reichte es in Killington (USA) mit Platz 4 nur knapp nicht fürs Podest.Im Parallelslalom von St. Moritz kam sie auf Rang 13.
Auch die zweiten SCO-Athletin, Jessica Hilzinger, holte mit einem Rang 21 noch Weltcup-Punkte.

am 13.12.2019

Ticketvorverkauf für WM 2021 hat begonnen

WM-Langlauf Arena von 2005

Sichern Sie sich rechtzeitig ihre Wunschtickets für die WM in Allgäu

Seit Freitag, 13. Dezember läuft nun der Ticketvorverkauf für die FIS Nordische Ski WM in Oberstdorf mit verschiedenen Ticketpaketen.

Sichern Sie sich bereits frühzeitig Ihre Wunschtickets und fiebern Sie live in den Stadien in Oberstdorf bei den zahlreichen Medaillenentscheidungen mit. Egal ob Skispringen, Langlauf oder Nordische Kombination, es ist für jeden Wintersportfan das richtige Paket dabei.

Eine Übersicht über die Ticketpakete finden Sie hier:www.oberstdorf2021.com/tickets/ticketpakete.html, von dort gelangen Sie auch direkt zum Online Shop für die Buchung.

Vorerst sind nur die Ticketpakete im Verkauf, Einzeltickets sind voraussichtlich ab 02. März 2020 erhältlich.

am 06.12.2019

Vorverkauf für Nordische Ski WM 2021 startet am Freitag, 13. Dezember

Begeisterte Zuschauer in der WM Skisprung Arena

Nach den erfolgreichen Austragungen von 1987 und 2005 wird Oberstdorf zum dritten Mal Gastgeber von Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sein.

Vom 23.02. bis 07.03.2021 gehen in Oberstdorf die besten Langläufer und Langläuferinnen, Skispringer und Skispringerinnen sowie Nordischen Kombiniererinnen und Kombinierer auf Titeljagd im Rahmen der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021.
Vor allem für die Oberstdorfer Wintersportler Johannes Rydzek, Katharina Althaus, Vinzenz Geiger und Karl Geiger versprechen die Titelkämpfe vor der eigenen Haustüre ein ganz besonderes Ereignis zu werden, kennen sie doch die Sportstätten im Langlaufzentrum Oberstdorf und im Skisprungstadion unterm Schattenberg bestens aus unzähligen Trainingsstunden.

Sichern Sie sich bereits frühzeitig Ihre Tickets für die Nordische Ski WM 2021. Zum Vorverkaufsstart am Freitag, 13. Dezember stehen attraktive Ticketkombinationen für den Besuch verschiedener Wettbewerbe im Angebot, die in jeden Fall für sportlich spannende und begeisternde Erlebnisse in den Stadien sorgen werden.
„Wir freuen uns, bereits über ein Jahr vor Beginn der WM mit dem Ticketvorverkauf starten zu können und mit attraktiven Ticketpaketen den Wintersportfans interessante Angebote zu unterbreiten,“ sind sich die Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH, Moritz Beckers-Schwarz und Florian Stern einig.

Eine Übersicht der Ticketpakete finden Sie hier

am 02.12.2019

Ziener ist offizieller Bekleidungspartner der FIS Nordischen Ski WM

2019 FIS Nordic World Championships Seefeld

Die Sportmarke wird 2021 in Oberstdorf mehr als 1.700 Event-Beteiligte einkleiden

Der deutsche Sportbekleidungshersteller Ziener wurde zum offiziellen Bekleidungspartner der 2021 in Oberstdorf stattfindenden FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften ernannt, für die Stora Enso als Presenting Sponsor agiert. Infront, ein Wanda Sports Group Unternehmen und exklusiver Medien- und Vermarktungspartner des Internationalen Ski-Verbandes (FIS), hat den Vertrag abgeschlossen.

Ziener feiert damit Premiere als Sponsor und wird dafür sorgen, dass die über 1.700 Event-Mitarbeiter und Volunteers während der gesamten Veranstaltung, die vom 23. Februar bis zum 7. März stattfindet, gut ausgestattet sind.
Im Rahmen des Vertrages sind auch das Recht zur Veröffentlichung von Highlightvideos der Weltmeisterschaften auf den eigenen digitalen Kanälen des Unternehmens und die integrale Verwendung ihres Logos auf der Veranstaltungswebsite und am Austragungsort selbst miteingeschlossen.
Ziener hat zudem das Recht erworben, eine exklusive Kollektion für die FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften zu entwerfen und diese online, in ausgewählten Läden sowie auf der Ausstellungsfläche des Unternehmens an der Veranstaltung zu verkaufen.

Michael Witta, Vice President Marketing Sales bei Infront, äußerte sich hierzu wie folgt: „Ziener hat sich auf dem Markt für Winterbekleidung als Top-Marke etabliert und wir freuen uns sehr, das Unternehmen hinsichtlich der FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften als Partner zu begrüßen. Wir sind überzeugt davon, dass diese Partnerschaft der Marke Ziener eine große Reichweite verschaffen wird und beide Parteien davon profitieren werden.“

Auch Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski WM 2021, freut sich über den Vertragsabschluss: „Wir sind stolz darauf, Ziener bei uns willkommen heißen zu können. Es ist uns wichtig, einen Partner zu haben, der höchste Qualitätsansprüche erfüllt und bei unseren Volunteers und Mitarbeitern Anklang findet. Ziener war da die beste Wahl. Gemeinsam werden wir das größte Sportereignis im Jahr 2021 erleben.“

Über Ziener:
In den bayerischen Bergen zu Hause, auf den Pisten dieser Welt unterwegs: Das Familienunternehmen ZIENER ist seit über 70 Jahren Spezialist für technisch innovative Handschuhe und Bekleidung im Ski-, Bike- und Activebereich. Bis heute kommen die Entwicklung und das Design der Kollektionen aus Oberammergau. Mit der Firmenphilosophie „Made by Pros“ hat ZIENER ein Ziel: in Zusammenarbeit mit Spitzensportlern wie Felix Neureuther hervorragende Produkte für Sportenthusiasten herzustellen. Zudem stattet ZIENER den DSV sowie zahlreiche weitere nationale und internationale Skiverbände aus. Egal, ob leidenschaftlicher Freerider, professioneller Wintersportler oder glühender Biker: Pisten und Trails sind unser Zuhause. Can you ride the line?

am 13.11.2019

FIS Coordination Group zu Gast in Oberstdorf

Coordination Group Meeting November 2019

Zweiter Termin in diesem Jahr gibt einen umfangreichen Überblick über den aktuellen Vorbereitungsstand.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr traf sich das Gremium der FIS, die sogenannte Coordination Group, in Oberstdorf, um sich über den Stand der Vorbereitungen für die FIS Nordische Ski WM 2021 zu informieren. Sowohl mit den Planungen im Langlaufzentrum im Ried und im Skisprungstadion am Schattenberg herrschte bei den Gästen vom Internationalen Skiverband FIS rundum Zufriedenheit.
In der Coordination Group fanden sich neben der Generalssekretärin Sarah Lewis, die Marketing und Event-Experten sowie die beiden Renndirektoren für den Langlauf und die Nordische Kombination, Pierre Mignerey und Lasse Ottesen. Auch Sandro Pertile, der ab der Saison 20/21 die Aufgabe von Renndirektor Walter Hofer im Skisprung übernimmt, ließ es sich nicht nehmen, sich selbst von den Fortschritten in der Organisation und der Baumaßnahmen zu überzeugen.
Vom Deutschen Skiverband waren Präsident Dr. Franz Steinle, Marketing -Geschäftsführer Walter Vogel und der Teammanager der Nationalmannschaft Horst Hüttel zugegen.
Neben den Vertretern der FIS, DSV und Infront, dem offiziellen Broadcast- und Vermarktungs-Partner, waren auch Vertreter des Landkreises Oberallgäu, der Gemeinde sowie des Skiclub Oberstdorfs und der Skisport- und Veranstaltungs GmbH dabei. Auch der neue Tourismusdirektor Frank Jost stellte sich den Gästen in der Arbeitsgruppe vor.

Viel Lob erhielten die Oberstdorfer für die neuen Sportanlagen, die derzeit noch nicht vollends fertig gestellt sind, die positiven Veränderungen jedoch jetzt schon deutlich sichtbar seien.
Auch die Homologierung der Loipen ist im Oktober erfolgt und man einigte sich in der Besprechung auf das Wettkampfprogramm für die WM, die vom 23.02. bis 07.03.2021 stattfindet. Eine wichtige Festlegung für die Oberstdorfer, denn nun kann der Ticketverkauf planmäßig Ende November beginnen. Besonders positiv hervorgehoben wurde das sogenannte Kombiticket, welches Ticketbesitzern und akkreditierten Personen im Umkreis von ca. 60 km eine kostenfreie Anreise per Bus und Bahn ermöglicht.

Doch die Coordination Group beschränkte sich bei dem zweitägigen Treffen nicht nur auf Lob. Es wurden von Seiten der FIS auch die noch anstehenden Herausforderungen zum noch nicht finalen Verkehrskonzept und zu den eingeschränkten Parkmöglichkeiten während der WM angesprochen. Hier sei noch ebenso großer Handlungsbedarf wie in der Frage der Unterbringung, die aber durch einen Maßnahmenplan von Tourismus Oberstdorf in naher Zukunft geklärt werden soll.
Das Fazit der Beteiligten fiel durchgehend positiv aus. Man war sich einig, in angenehmer Atmosphäre ein intensives Arbeitspensum mit konstruktiven Lösungsansätzen bewältigt zu haben.

am 02.10.2019

Erstes Ressort- und Bereichsleitertreffen zur WM 2021

Ressortleitersitzung WM 30.09.2019

Vorbereitungen für die WM sind bereits in vollem Gange.

„Perfekt organisieren, aber dennoch locker dabei ausschauen“ – nach diesen Motto werden sich die Helfer und Helferinnen bei der Nordischen Ski-WM 2021 ausrichten. Eineinhalb Jahre sind noch Zeit zur Vorbereitung und für die Ressort- und Bereichsleiter war jetzt bei einem ersten Treffen Gelegenheit, sich über den Stand der Dinge zu informieren. Aktuelle Infos gab es nicht nur zum Bauprogramm für Langlaufstadion und Skisprung Arena. Auch Themen, die sich momentan noch schwierig gestalten, kamen auf den Tisch. Dazu zählt neben der begrenzten Parksituation vor Ort auch die Unterbringung. Vorgestellt wurde auch die neue App für die Volunteers, die Helfer und Helferinnen bei dem Großevent 2021 vernetzen wird, damit jeder jederzeit auf dem Laufenden ist für aktuelle Infos vom Veranstalter, von den Ressortleitern und den Kollegen im eigenen Arbeitsbereich.

am 23.09.2019

Stora Enso zum dritten Mal Presenting Sponsor für die FIS Nordische Ski-WM

Logo FIS Nordische Ski-WM 2021

Der führende globale Anbieter erneuerbarer Lösungen soll 2021 in Oberstdorf Nachhaltigkeit sicherstellen

Stora Enso wird auch 2021 wieder als Presenting Sponsor für die FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften vom 23. Februar bis 7. März 2021 in Oberstdorf agieren. Der Vertrag zwischen Stora Enso und Infront, dem exklusiven Medien- und Marketingpartner für die Veranstaltung des Internationalen Ski-Verbandes (FIS), wurde durch die TRIDEM Sports AG vermittelt.

Stora Enso, ein auf erneuerbare und wiederverwertbare Lösungen spezialisiertes Unternehmen, legt den Fokus darauf, die Nachhaltigkeit des alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerbs sicherzustellen. Stora Enso wird die Bemühungen des örtlichen Organisationskomitees für den Umweltschutz und eine umsichtige Ressourcennutzung unterstützen.

Bereits zum vierten Mal tritt Stora Enso damit als Sponsor einer FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaft auf: zuletzt in seiner Funktion als Presenting Sponsor der WM in Seefeld, Österreich, Anfang dieses Jahres sowie zuvor 2017 in Lahti, Finnland. Bei der WM 2015 in Falun, Schweden fungierte das Unternehmen noch als offizieller Hauptsponsor.

Der Name des in Helsinki, Finnland, ansässigen Unternehmens wird im offiziellen Logo und Titel der Veranstaltung zu lesen sein. Auch die Leibchen der Athleten erhalten ein Branding.

Für alle Installationen der Veranstaltung wie etwa die Starttore und Interviewbereiche werden nachwachsende und wiederverwertbare Rohstoffe auf Holzbasis verwendet.

Bei der WM 2019 in Seefeld war Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. So wurden mehr als 5.000 kleine Baumsetzlinge und andere erneuerbare Giveaways während der Veranstaltung an die Besucher verteilt. Darüber hinaus baute Stora Enso einen „Eco Pavilion“, der zu großen Teilen aus Holz besteht. Das Gebäude wurde während der Veranstaltung von den Gästen genutzt und nach der Weltmeisterschaft an den lokalen Tennisverein übergeben.

Michael Witta, Senior Director of Winter Sports bei Infront, dazu: „Nachhaltigkeit ist zu einem wichtigen Bestandteil der FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften geworden, und Stora Enso war eine treibende Kraft im Rahmen dieser Bemühungen. Die Werte des Unternehmens stehen im Einklang mit dem für Oberstdorf gesetzten Ziel, die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten. Wir freuen uns auf unsere erneute Zusammenarbeit.“

Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV) und Vorsitzender des Organisationskomitees für die WM 2021 in Oberstdorf, erklärte: „Eine nachhaltige FIS Nordische Skiweltmeisterschaft 2021 sicherzustellen steht für uns als Veranstalter ganz oben auf der Prioritätenliste. Durch einen Partner wie Stora Enso, dessen erfahrene Spezialisten mit der Arbeitsweise bei Weltmeisterschaften vertraut sind, können wir dieses Ziel leichter erreichen.“

Sarah Lewis, Generalsekretärin der FIS, weiter: „Unsere Zusammenarbeit mit Stora Enso bei früheren Meisterschaften war überaus positiv. Wir freuen uns, auf die von Stora Enso entwickelten Nachhaltigkeitsinitiativen aufbauen zu können. Die FIS ist bestrebt, gemeinsam mit dem Organisationskomitee, dem DSV und Infront die Fortsetzung der bisherigen Errungenschaften zu unterstützen.“

Karl-Henrik Sundström, CEO von Stora Enso: „Wir freuen uns, dass wir zum dritten Mal Presenting Sponsor für die FIS Nordische Ski-WM sind. Nachhaltigkeit stellt in der zirkulären Bioökonomie, in der wir tätig sind, den Kern unseres Geschäfts dar. Unsere Produkte ersetzen Produkte auf fossiler Basis, wie etwa Kunststoffe, und wir sind stolz, mit unseren nachwachsenden Rohstoffen auf Holzbasis zu einer nachhaltigen Veranstaltung beizutragen. Das Sponsoring der Meisterschaft ist für uns etwas ganz Natürliches, da Wälder, die Austragungsort der meisten Wettkämpfe sind, die Quelle und der Kern unserer Wirtschaft und Wertschöpfungskette sind.“

Über Stora Enso

Stora Enso ist ein führender globaler Anbieter erneuerbarer Lösungen in den Bereichen Verpackung, Biomaterialien, Holzkonstruktionen und Papier auf den Weltmärkten. Zu den Kunden des Unternehmens zählen Verlage, Einzelhändler, Markeninhaber, Druck- und Kartonhersteller, Druckereien, Händler, Verarbeiter und Schreinereien sowie Bauunternehmen. Das Ziel von Stora Enso besteht darin, fossile Materialien durch innovative neue Produkte und Dienstleistungen zu ersetzen, die auf Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen basieren. Die Gruppe beschäftigt rund 26.000 Mitarbeiter in 30 verschiedenen Ländern.

am 07.06.2019

FIS Kalenderkonferenz Dubrovnik

Kalenderkonferenz Dubrovnik

Die traditionelle FIS-Frühjahrtagung fand im kroatischen Dubrovnik statt.

In der kroatischen Hafenstadt Cavtat-Dubrovnik fand Ende Mai die Kalenderkonferenz des Internationalen Skiverbandes FIS statt. Vertreter aus zahlreichen Organisationskomitees, nationalen Verbänden und der FIS trafen sich zu den Komitee-Sitzungen der verschiedenen Disziplinen , zu dem auch alle Weltcup-Veranstalter eingeladen waren. Eine umfangreiche Agenda mit Vorschlägen der Technischen Komitees der FIS, FIS-Weltcup-Kalendern und Regelaktualisierungen, Governance-Angelegenheiten, Berichten der Organisationskomitees der FIS-Weltmeisterschaften und der Olympischen Winterspiele sowie der Ernennung von Technischen Offiziellen wartete auf die Teilnehmer.

Oberstdorf darf sich im kommenden Winter erneut auf vier Weltcup-Veranstaltungen freuen.
Neben dem traditionellen Auftaktspringen der Vierschanzentournee (28./29.12.2019) findet auch das sogenannte Nordic Weekend mit zwei Weltcup-Veranstaltungen im Langlauf (25.01.2020 Oberstdorf Skiathlon, 26.01.2020 Oberstdorf Sprint klassisch) und der Nordischen Kombination (25.01.2020 Teambewerb, 26.01.2020 Oberstdorf Einzelberwerb) statt. Auch die Skisprung Damen sind wieder am 01.02./02.02.2020 zu Gast in Oberstdorf auf der Großschanze.
Es wird also einen spannenden Vor-WM Winter geben, bevor es dann 2021 richtig ernst wird in den Sportstadien in Oberstdorf.

Neben den zahlreichen Sitzungen nutzten die Vertreter der WM in Oberstdorf 2021 auch die Gelegenheit für viele Gespräche mit Partnern und Funktionären im Hinblick auf die FIS Nordische Ski-WM 2021.

am 06.05.2019

Bautagebuch berichtet regelmäßig über den Fortschritt des Baumaßnahmen

Baumaßnahme Langlaufstadion 26.04.2019

Sowohl im Langlaufstadion als auch im Skisprungstadion sind die Arbeiten in vollem Gange.

Bereits seit März wird in den beiden Sportstadien im Ried und unterm Schattenberg fleißig gearbeitet, um bestens gerüstete Sportstadien für die Nordische Ski WM 2021 vorweisen zu können.

Ganz wichtig dabei ist aber auch, zukunftsgerichtete Maßnahmen durchzuführen, die den Trainingsstützpunkt Oberstdorf für die kommenden Jahre rüsten und bestmögliche Gegebenheiten für den Spitzen- und Nachwuchssport bieten.

Den Fortschritt sowie die Maßnahmen können Sie hier nachverfolgen:

Bautagebuch Skisprungstadion
Bautagebuch Langlaufstadion
Webcams

am 15.04.2019

Pressegespräch im Rahmen des Coordination Group Meetings

Pressegespräch im Rahmen des Coordination Group Meetings

Oberstdorfer Organisatoren geben aktuellen Überblick über den Stand der Vorbereitungen auf die FIS Nordische Ski WM 2021.

Sarah Lewis (Generalsekretärin der FIS): „Wir hörten eine sehr interessante Analyse der WM in Seefeld. Das ist extrem wertvoll für uns so kurz nach der Veranstaltung, wo die Eindrücke noch stark sind und uns sehr nützen als Vorbereitung für die nächste WM. Das Know-How aus Seefeld wird dann auch für Oberstdorf zur Verfügung stehen. Die Latte, die Seefeld gelegt hat, ist hoch, aber man spürt in Oberstdorf das große Interesse und Engagement, alle Infos „mit an Bord zu nehmen“.

Laurent Mies (Bürgermeister von Oberstdorf): „In Seefeld ist ein großes Rad bewegt worden. Und auch in Oberstdorf dreht sich das Rad inzwischen, was das Bauen angeht. Es wird etwas komplett Neues entstehen und wir werden zeigen, dass unsere Investitionen in die Infrastruktur 30 Jahre Nachhaltigkeit mit sich bringen. Aktuell sind zwei Drittel der Vergaben auf dem Weg, Finanzmittel und Zeitplan sind aufgestellt. Unser Vorhaben bleibt anspruchsvoll, aber derzeit läuft alles nach Plan.“

Dr. Franz Steinle (Präsident Deutscher Skiverband): „Auch die Vorbereitung für die Veranstaltung läuft wie geplant. Im sportlichen Bereich zehren wir von Top-Ergebnissen im Skispringen der Frauen und Männer. Der zusätzliche Wettkampf im Frauen-Team hat absolut gut getan. Es gab kaum spannenderes als die Team-Wettbewerbe in Seefeld. Ein wenig Sorgen bereitet uns noch der Langlaufbereich. Aber der neue Teamchef Peter Schlickenrieder macht seinen Job mit viel Emotionen und erste Erfolge im Nachwuchsbereich haben wir in Seefeld bereits registriert.“

Dr. Peter Kruijer (1. Vorsitzender Skiclub Oberstdorf): „Wir arbeiten daran, Wettbewerbe in der Nordischen Kombination für die Frauen in den Kalender aufzunehmen. Als Stützpunkt sollten wir dabei eine Vorreiterrolle spielen. Ansonsten ist die Stimmung im Ort im Hinblick auf die WM gut – das WM-Fieber ist bei uns schon spürbar. Direkt nach Seefeld gab es eine größere Nachfrage für Bewerbungen als Volunteers. Wir freuen uns und nehmen die positive Stimmung gleich mal mit.“

Florian Stern (Geschäftsführer Nordische Ski WM GmbH): „Nächstes Jahr ist die Generalprobe „Vor-WM“, wobei es immer noch um die ganz „normalen“ Weltcups geht. Aber die Sportler und alle Beteiligten können die neuen Strecken und Stadien ausprobieren und WM-Technisch „üben“.

Moritz Beckers-Schwarz (Geschäftsführer Nordische Ski WM GmbH): „Als Nachfolger von Robert Büchel bemühe ich mich um einen nahtlosen Übergang. Vom Profil her bleibt die Aufgabenteilung die gleiche. Ich habe hier seit dem 1. März eine erfahrene, straff organisierte Truppe kennen gelernt. Wir werden im Oktober/November mit dem Ticketverkauf starten, um den Leuten klarzumachen „Es geht schon los“. Auch die Präsenz in den sozialen Medien, die inzwischen von Jung und Alt genutzt werden, müssen wir forcieren. Und ein Rahmenprogramm erarbeiten, das generationenübergreifend begeistert.“

am 12.04.2019

Sechstes WM-Koordinations Meeting in Oberstdorf

Coordination Group Meeting mit Debrief von Seefeld 2019

Organisationskomitee berichtet für die FIS und alle Beteiligten über den aktuellen Vorbereitungsstand zur Nordischen Ski WM 2021.

Einen zweitägigen Sitzungsmarathon absolvierten die rund 60 Teilnehmer am offiziellen FIS-Debrief der Nordischen Skiweltmeisterschaften aus Seefeld 2019 und des inzwischen sechsten Besuchs der Koordinationsgruppe für die WM, die 2021 in Oberstdorf stattfindet. Anwesend waren Vertreter des Internationalen Skiverbandes FIS, des Deutschen Skiverbandes, der Vermarktungsagentur Infront, der Gemeinde Oberstdorf, aus dem Tourismus, vom Landkreis Oberallgäu, des WM-Organisationskomitees, vom Skiclub Oberstdorf, der Polizei sowie diverse Ressort-und Bereichsleiter und weitere Beteiligte.

Spannend war die ausführliche Berichterstattung der Delegation aus Seefeld, die mit ihrer WM einen grandiosen Erfolg feiern durften. In Erinnerung bleiben unter anderem die Nordische Meile für die Besucher und Fans, die erstklassigen Arbeitsbedingungen für die Medienvertreter und großartigen Wettkämpfen vor viel Publikum. Sowohl von der FIS als auch von Infront gab es zahlreiche konstruktive Tipps in Hinblick auf die kommenden Events in Planica (Skiflug-WM und Nordische Ski WM 2023) und Oberstdorf. Der nächste Schritt für Oberstdorf ist es, die Veranstaltungen im Vor-WM-Winter (Vierschanzen-Tournee, Nordic Weekend mit Weltcup Langlauf und Nordischer Kombination sowie ein Skisprung-Weltcup der Damen) als Testevents für die WM im Folgejahr zu nehmen.

Am zweiten Tag ging es vor allem um die Planung der WM in Oberstdorf. Themen wie Marketing, TV-Konzepte und -Präsenz, die Anpassung der Sportstrukturen im DSV für eine bestmögliche Vorbereitung für die Heim-WM sowie die Planungen in allen Bereichen vom Sport bis zur Unterbringung. All das soll im kommenden Winter bei den anstehenden „normalen“ Weltcup-Veranstaltungen für den „Ernstfall“ WM schon mal auf Herz und Nieren geprüft werden können.

am 20.03.2019

Nordische Kombination der Damen im Wettkampfprogramm 2021

FIS Logo CMYK o Schatten clean o Sponsor-01

Premiere bei den Nordischen Ski Weltmeisterschaften in Oberstdorf

Ein großer Schritt steht für die Nordischen Kombiniererinnen bevor. Im Rahmen der FIS Nordischen Ski WM 2021 in Oberstdorf wird es erstmals auch einen Wettbewerb für die Damen geben. Damit ist neben dem erstmals in Seefeld ausgetragenen Team-Bewerb für die Skisprung Damen ein weiterer Bewerb im Programm von 23.02. – 07.03.2021 in Oberstdorf.

Neben dem etablierten FIS Youth Cup für den Nachwuchs sind die Damen derzeit im Continental Cup am Start und absolvieren hier ihre Rennen mit einem Sprung und einem anschließenden 5-Kilometer Lauf. Ebenfalls im Winter 2020/21 soll es dann auch eine Weltcup Serie geben, wo sich die Sportlerinnen für die Weltmeisterschaft qualifizieren können.

Das Organisationskomitee in Oberstdorf freut sich, diese Premiere ausrichten zu dürfen und einen weiteren spannenden Bewerb zu sehen.

am 11.03.2019

Über die Schulter geschaut

Study Group Seefeld

Oberstdorfer OK-Team nutzt den offenen Informationsaustausch mit den WM-Organisatoren in Seefeld

Die Oberstdorfer waren zu den Wettkämpfen in Seefeld nicht nur mit vielen Fans angereist, sondern auch mit einer Shadow- und Observergroup vertreten. Jene, die am Shadowing-Programm teilnahmen, begleiteten Seefelder OK-Mitarbeiter mit vergleichbaren Aufgaben, wie sie die Oberstdorfer bei der Heim-WM erwarten, um einen detaillierten Einblick in die dortige Organisation zu erhalten. Die zweite Delegation nahm am sogenannten Study-Programm teil, bei dem die Organisatoren von Seefeld Einblicke in die WM-Infrastruktur, ins Marketing, den Aufbau des Pressezentrums und vielem mehr gaben. Durch die sehr offene und bereitwillige Zusammenarbeit konnte das Oberstdorfer OK-Team viele neue Erkenntnisse gewinnen, die nun auch in die Organisation der WM in zwei Jahren in Oberstdorf mit einfließen werden.

am 05.03.2019

Startschuss für Oberstdorf 2021 offiziell gefallen

Fahnenübergabe im Rahmen der Schlussfeier in Seefeld 2019

Im Rahmen der Abschlussfeier der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld wurde die Fahne des Weltverband FIS offiziell an die Oberstdorfer Delegation übergeben.

Die Fahnenträger Katharina Althaus, Julian Schmid und Nicole Fessel vom Skiclub Oberstdorf sowie Bürgermeister Laurent Mies, Dr. Peter Kruijer (Präsident des Skiclubs Oberstdorf) und Landrat Anton Klotz trugen die Fahne mit Stolz und Vorfreude aus dem Stadion. Mit seinen modernen Sportstätten und Gastfreundschaft werden die Marktgemeinde Oberstdorf und die gesamte Region Allgäu Sportler und Besucher aus aller Welt begrüßen und vom 23. Februar bis 07. März 2021 das nächste Großereignis des nordischen Skisports veranstalten.

Franz Steinle, DSV-Präsident und Vorstandsvorsitzender des Organisationskomitees, nahm die Fahne von FIS-Präsident Gian Franco Kasper entgegen und freut sich „ungeheuerlich“ auf die kommenden 722 Tage bis zu den 53. FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften im eigenen Land.
Bis dahin steht aber für alle Beteiligten noch ein großes Stück Arbeit auf dem Plan, um gerüstet zu sein für spannende Wettkämpfe in Oberstdorf.

Foto: Ralf Lienert
Von links nach rechts: Katharina Althaus, Nicole Fessel, Julian Schmid, Dr. Franz Steinle, Laurent Mies, Anton Klotz, Dr. Peter Kruijer

am 05.03.2019

Neuer Geschäftsführer für Nordische Ski WM GmbH:

Moritz Beckers-Schwarz

Marketing-Experte aus Schalke kommt nach Oberstdorf

Moritz Beckers-Schwarz aus Gelsenkirchen wird nach einstimmigem Beschluss aller Gesellschafter zweiter Geschäftsführer der FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH. Der 38-jährige Marketing-Experte tritt damit die Nachfolge von Robert Büchel an, der aus privaten Gründen um die Auflösung seines Vertrages gebeten hatte.

Wie bereits sein Vorgänger zeichnet Beckers-Schwarz sich als hauptamtlicher Geschäftsführer vornehmlich für die Bereiche Marketing, Ticketing, Kommunikation und Tourismus verantwortlich.

Inhaltlich und thematisch betritt der gebürtige Rheinländer damit trotz des Ortswechsels nach Oberstdorf kein Neuland: Als Vorsitzender der Geschäftsführung der FC Schalke 04 Arena Management GmbH war Beckers-Schwarz unter anderem für die Vermarktung der Arena „Auf Schalke“ sowie für die Organisation der Fußballspiele und aller weiteren Veranstaltungen wie beispielsweise der Biathlon World Team Challenge zuständig.

Durch die Zusammenarbeit beim weltweit größten Biathlon-Event Auf Schalke ist Beckers-Schwarz bereits seit vielen Jahren bestens im Deutschen Skiverband bekannt. Entsprechend zufrieden äußert sich Dr. Franz Steinle, DSV-Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender der WM-GmbH über die erfolgreiche Neubesetzung der Geschäftsführer-Position: „Wir haben Moritz Beckers-Schwarz in seiner Zeit bei Schalke 04 als fachlich kompetenten und wintersport-affinen Teamplayer kennen- und schätzen gelernt. Entsprechend glücklich sind wir, dass wir nun so schnell einen geeigneten Nachfolger für Robert Büchel gefunden haben, der uns ja leider aus familiären Gründen verlassen muss.“

Auch Moritz Beckers-Schwarz freute sich bei der offiziellen Vorstellung beim „Oberstdorf-Abend“ in Seefeld auf die neue berufliche Herausforderung: „Die World Team Challenge auf Schalke gehörte nicht zuletzt wegen der tollen Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband zu meinen schönsten und erfolgreichsten Projekten. Die Ski-WM in Oberstdorf ist deshalb eine ganz besondere und spannende Herausforderung, die ich wirklich sehr gerne annehme.“

am 05.02.2019

WM in Seefeld lockt mit kostenloser Anreise

C. Scherer Snowie S. Kraft J. Schmid

Organisatoren der Titelkämpfe in Tirol rühren in Oberstdorf die Werbetrommel

Die Organisatoren der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Seefeld, die am 19. Februar beginnt und bei der bis 3. März 66 Medaillen im Skispringen und in der Nordischen Kombination vergeben werden, haben beim Skiflug-Weltcup in Oberstdorf noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt. Generalsekretär Christian Scherer, Pressechef Joe Schmid und Skisprung-Ass Stefan Kraft wollen vor allem den Skisport-Fans aus Deutschland einen Ausflug zur WM schmackhaft machen. Dazu zählt vor allem eine kostenlose Anreise mit dem Zug. "Wer eine Eintrittskarte erwirbt, kann von München die Werdenfels-Bahn bis Seefeld kostenlos für die An- und Abreise nutzen", verkündete Scherer. Wer mit dem Auto anreist, könne auf kostenlose Parkplätze und Shuttle-Busse zurückgreifen.

In einer vom ehemaligen ARD-Sportkoordinator Werner Rabe moderierten Pressekonferenz zeigten sich die Organisatoren mit dem bisherigen Ticket-Vorverkauf sehr zufrieden. 135 000 Eintrittskarten seien bereits an den Wintersportfan gebracht. Gleichwohl werden die WM-Organisatoren zusammen mit dem Österreichischen Skiverband die Werbe- und PR-Maßnahmen in den nächsten Tagen vor allem auf dem deutschen und österreichischen Markt noch intensivieren. Die Nachfrage sei gerade in Norwegen bisher sehr groß.

Der ÖSV glaubt, nun auch mit den österreichischen Sportlern jede Menge Zugpferde zu haben. "Wir haben schon ein bisschen gezittert in den letzten Wochen, als die Leistungen der ÖSV-Skispringer nicht so rosig waren", gestand Schmid. Nun habe man aber vor allem mit Stefan Kraft wieder ein ganz heißes Eisen im Feuer. Auch bei den Kombinierern gäbe es hoffnungsvolle Aspiranten auf Gold, Silber und Bronze. Lediglich im Langlauf könne man nicht mit absoluten Spitzenplätzen rechnen. "Eigentlich haben wir mit Teresa Stadlober nur eine Sportlerin, die mitmischen kann. Wir hoffen, dass es gelingt, wenn nicht, wird die Welt auch nicht untergehen", hängt Schmid die Erwartungen bewusst niedrig.

Scherer unterstrich, dass die WM-Vorbereitungen bereits in vollem Gange sind. "Alles ist auf Schiene", so Scherer, sowohl beim Aufbau der Zuschauer-Tribünen als auch des Pressezentrums. 450 Medienvertreter und Fotografen werden in Tirol erwartet, 22 TV-Stationen haben ihr Kommen bereits zugesagt. Die WM-Organisatoren brachten noch einmal ihre Freude zum Ausdruck, dass der Teamwettbewerb beim Frauen-Skispringen nun doch noch ins Programm aufgenommen wurde. Damit werde der 26. Februar zum "Super-Tuesday". "Da wollen wir ein volles Haus haben", sagte Scherer, und versprach, die Ticketpreise für diesen Tag trotz eines zusätzlichen Wettkampfs nicht extra anzuheben.

Neben den über 700 Athleten aus 62 Nationen (darunter auch Madagaskar) erwarte man in Seefeld auch jede Menge Prominenz. So gibt es bereits die Zusage, dass die Königshäuser von Norwegen und Schweden sowie hochrangige Politiker aus der ganzen Welt nach Tirol kommen werden. Auch die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen stehe auf der Gästeliste.

Nach den jüngsten Erfolgen im Weltcup freut sich auch Stefan Kraft auf die WM in Seefeld. "Ich bin überzeugt, das wird ein Riesenerlebnis für die Zuschauer. Auch für uns Sportler wird das eine Megaveranstaltung. Ich will mir nicht zu viel Druck machen, aber eine Heim-WM passiert dir halt nur einmal in der Karriere. Da will man natürlich besonders gut abschneiden." Dass die nächsten beiden Weltmeisterschaften, Seefeld 2019 und Oberstdorf 2021, geographisch so nah beieinander liegen, sei für die Fans in Deutschland und Österreich "einfach nur genial". Sprach's, stellte sich mit dem WM-Maskottchen "Snowie" zum Fotoshooting, ging zur Schanze - und sprang aufs Podest. Eine bessere Werbung für die Heim-WM kann Kraft nicht machen...

Die Fotos (alle von Ralf Lienert) zeigen
(1) Generalsekretär Christian Scherer, Maskottchen "Snowie", Stefan Kraft und WM-Pressechef Josef Schmid
(2) ÖSV-Adler Stefan Kraft mit Seefeld-Maskottchen "Snowie"
(3) Generalsekretär Christian Scherer und WM-Pressechef Josef Schmid

am 16.01.2019

Geschäftsführer Robert Büchel verlässt Nordische Ski WM GmbH

Robert Büchel

Familiäre Gründe

Geschäftsführer Robert Büchel verlässt die FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH. Der 50-jährige Unternehmensberater bat aus dringenden privaten Gründen zum frühest möglichen Zeitpunkt um die Auflösung seines Vertrags. Als einer von zwei Geschäftsführern zeichnete Büchel vor allem für die Bereiche Marketing, Kommunikation, Medien, Ticketing und Tourismus verantwortlich. Wer diese Aufgaben zukünftig übernehmen soll, steht noch nicht fest.

Dr. Franz Steinle, DSV-Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender der WM-GmbH: „Robert Büchel war für uns die Ideal-Besetzung als Geschäftsführer. Wir hatten Robert Büchel seitens des DSV als zweiten Geschäftsführer neben Florian Stern vorgeschlagen, weil wir ihn in unserer langjährigen Zusammenarbeit als äußerst kompetenten und 100 Prozent verlässlichen Kollegen kannten. Aus dem Kollegen ist in den vergangenen Monaten in Oberstdorf ein echter Skifreund geworden, den wir nur ungern ziehen lassen. Ihn zu ersetzen wird ganz sicher nicht einfach. Aber natürlich geht die Familie vor. Deshalb versuchen wir gemeinsam mit Robert, eine zeitnahe und gute Lösung für seine Familie und die WM GmbH, zu finden.“

„Die Entscheidung fällt mir alles andere als leicht“, erklärte Robert Büchel. „Ich habe in Oberstdorf die besten Rahmenbedingungen und das beste Team, das man sich für eine solche Aufgabe wünschen kann. Auch die Zusammenarbeit mit meinem Geschäftsführer-Kollegen Florian Stern ist wirklich hervorragend. Ich möchte deshalb ausdrücklich betonen, dass es ausschließlich private Gründe sind, die es für mich und meine Familie notwendig machen, diesen Schritt zu gehen. Natürlich stehe ich der GmbH und Oberstdorf noch so lange zur Verfügung, bis ein geeigneter Nachfolger gefunden ist. Gleichzeitig ist es für mich selbstverständlich, dass ich die Übergabe- und Einarbeitungsphase des neuen Geschäftsführers falls gewünscht auch nach Beendigung meines Vertrags begleite.“

Wer zukünftig neben Florian Stern, der vornehmlich für den Bereich „Sport“ verantwortlich ist, die Funktion des zweiten Geschäftsführers übernimmt, soll möglichst zeitnah entschieden werden.

„Bis zur WM 2021 ist glücklicherweise noch ausreichend Zeit“, so Dr. Franz Steinle, „aber natürlich ist es in unser aller Interesse, dass die Vorbereitungen so gut und konstruktiv weitergehen, wie in den zurückliegenden Monaten. Von daher ist es dringend notwendig, die Position so schnell wie möglich adäquat zu besetzen.“

am 16.01.2019

Für die WM 2021 rollen die Räder

Verena Sternitzke und Tobias Angerer

Oberstdorf macht mobil für das Großereignis 2021

Für die Nordische Ski-Weltmeisterschaft 2021 in Oberstdorf rollen die Räder: Ein begehbares Werbemobil mit dem Logo für die WM auf den Seitenwänden und jeder Menge Info-Material über das Großevent (23. Februar bis 07. März 2021) reist derzeit von einem Winter-Sportereignis zum anderen. Premiere gefeiert hat der Anhänger bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf, sorgte aber auch beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen für viel Aufmerksamkeit. Bei der „Tour de Ski“ in Oberstdorf war auch einer der prominenten WM-Botschafter, Tobias Angerer, an Bord. Wie Verena Sternitzke (Eventmanagement für die WM 2021) berichtete, soll das Mobil nach seinem Zwischenstopp in der Heimat die Reise fortsetzen nach Seefeld, dem Austragungsort der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2019, wo für Oberstdorf schon mal die Werbetrommel gerührt werden soll.

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