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am 02.03.2020

Einzeltickets für Nordische Ski WM 2021 in Oberstdorf ab sofort erhältlich

Begeisterte Zuschauer in der WM Skisprung Arena

Sichern Sie sich noch heute Ihre Wunschtickets für die WM in Oberstdorf.

Nach den erfolgreichen Austragungen von 1987 und 2005 wird Oberstdorf zum dritten Mal Gastgeber von Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sein. Vom 23.02. bis 07.03.2021 gehen in Oberstdorf die besten Langläufer und Langläuferinnen, Skispringer und Skispringerinnen sowie Nordischen Kombiniererinnen und Kombinierer auf Titeljagd im Rahmen der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021.

Vor allem für die Oberstdorfer Wintersportler Johannes Rydzek, Katharina Althaus, Vinzenz Geiger und Karl Geiger versprechen die Titelkämpfe vor der eigenen Haustüre ein ganz besonderes Ereignis zu werden, kennen sie doch die Sportstätten im Langlaufzentrum Oberstdorf und im Skisprungstadion unterm Schattenberg bestens aus unzähligen Trainingsstunden.

Nachdem bereits seit 13. Dezember 2019 attraktive Ticketpakete im Vorverkauf erhältlich waren, folgen nun seit Montag, 02. März um 11.00 Uhr auch die begehrten Einzel- und Tagestickets.
Damit haben die Wintersportfans nun die Möglichkeit, Ihren WM-Aufenthalt nach Belieben zu gestalten und keine Entscheidung im Skisprung- oder Langlaufstadion zu verpassen.

Tickets sind direkt buchbar über die offizielle WM-Homepage unter www.oberstdorf2021.com.

am 25.02.2020

Die Uhr tickt – ab sofort zeigt eine Countdown-Uhr die verbleibende Zeit an

Einweihung Countdown-Uhr

Genau 365 Tage vor dem Beginn der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf/Allgäu 2021 wird die Countdown-Uhr am Bahnhofsplatz enthüllt.

An prominenter Stelle können nun Gäste und Einheimische sehen, wie lange es noch bis zur FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021 dauert.

Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH, Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer, Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister von Oberstdorf, Frank Jost, Tourismusdirektor, Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf sowie Richard Steindl, Business Developement Manager von Stora Enso Germany weihten die Countdown-Uhr feierlich ein. Am Bahnhofsplatz mitten in Oberstdorf zählt die Countdown-Uhr die Tage bis zur Eröffnung der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2021. Stora Enso als Presenting -Sponsor der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften unterstützt die Installation mit passenden Holzplatten. Der Uhrenhersteller Junghans präsentiert als Offizieller Timing Partner der WM die Countdown-Uhr, die künftig die verbleibende Zeit anzeigt. Oberstdorf setzt mit der Countdown-Uhr ein wichtiges Zeichen im Hinblick auf die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2021.

Sarah Lewis, Generalsekretärin des Internationalen Skiverbandes FIS:
„Das Aufstellen der Countdown-Uhr ist ein wichtiger Meilenstein für jeden FIS Weltmeisterschaftsausrichter. Die Uhr ist ein wichtiges Symbol für die Organisatoren und die gesamte Gemeinde und ist dient als positive Erinnerung an die unvergesslichen Sportmomente und die fantastische Atmosphäre, die bereits am Horizont warten.”

Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH: „Oberstdorf setzt mit der
Countdown-Uhr ein optisches Zeichen im Ort und nimmt Gäste und
Einheimische mit auf dem Weg zu einem weiteren Wintermärchen 2021.
Die Countdown-Uhr ist auch für uns als Deutscher Skiverband ein
wichtiges Signal nach außen. Denn Oberstdorf ist für uns der wichtigste
Bundesstützpunkt Ski nordisch. Derzeit leben und trainieren in Oberstdorf
ein Drittel aller Bundeskader Athleten. Der gesamte nordische Sport,
der Leistungs-, aber auch der Freizeit und Breitensport, der Ort und
die Region wird über mindestens zwei weitere Sportlergenerationen
hinweg von der Weltmeisterschaft profitieren und sich weiter als attraktiver Wintersportort etablieren.“

Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer: „Die Einweihung der Countdown-Uhr verdeutlicht den WM-Spirit im Ort. Die Vorfreude bei den Einheimischen und den Gästen wächst täglich und mit der sinkenden Anzahl an Tagen wird dies nun auch optisch verdeutlicht.“

Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister Oberstdorf: „Für Oberstdorf ist die Austragung einer FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft natürlich etwas Besonderes und wir freuen uns sehr auf die Austragung der sportlichen Wettkämpfe. Die Investition in Sport und Tourismus wird
sich langfristig auszahlen, indem Oberstdorf als hochkarätiger Bundesstützpunkt im Sportbereich aber auch als attraktiver Wintersportort sich langfristig etablieren kann.“

Frank Jost, Tourismusdirektor Oberstdorf: „Die FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sind für Oberstdorf touristisch gesehen, ein großer Gewinn. Wir können uns einem internationalen Publikum als Gastgeber mit Herz und einer perfekten Infrastruktur präsentieren.“

Dr. Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf: „Nach langer Bewerbungszeit, spannender und intensiver Vorbereitungszeit, freue ich mich jetzt mit unserem super Team in die finale Vorbereitung der letzten 365 Tage zu starten.“

Annica Bresky, President & CEO Stora Enso: “Wir freuen uns sehr, der HauptsPresenting Sponsor der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften zu sein. Das bietet uns die Möglichkeit, das Bewussßtsein für die Vorteile von erneuerbaren Produkten aus Holz zu schaffen. Gemeinsam mit dem Organisationskomitee möchten wir die Weltmeisterschaften in allen Bereichen so nachhaltig wie möglich machen.”

Bildunterschrift (von links nach rechts):
Peter Kruijer, 1. Vorsitzender SC Oberstdorf, Frank Jost, Tourismusdirektor
Oberstdorf, Dr. Franz Steinle, Aufsichtsratsvorsitzender der
FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft Oberstdorf/Allgäu 2021 GmbH,
Richard Steidl, Business Development Manager Stora Enso Germany
GmbH, Laurent O. Mies, 1. Bürgermeister Oberstdorf,
Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer und Florian Stern,
Geschäftsführer, weihen die Countdown-Uhr am Bahnhofsplatz in
Oberstdorf ein.

am 04.02.2020

Die Generalproben in Oberstdorf sind geglückt

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Organisatoren, Zuschauer und Athleten ziehen ein positives Fazit der beiden Weltcup-Wochenenden

Knapp 400 Tage vor dem Beginn der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Oberstdorf/Allgäu 2021 fanden an den vergangenen beiden Wochenenden auf den künftigen WM-Sportstätten drei Weltcup-Veranstaltungen in der Nordischen Kombination, im Langlauf und im Frauen-Skispringen statt. Die Generalproben sind geglückt: Zuschauer, Sportler und Organisatoren äußern sich positiv zu den Veranstaltungstagen.

Florian Stern, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs-GmbH, blickt zufrieden zurück: „Die Erwartungen an eine Testveranstaltung wurden erfüllt. In Bezug auf die Zuschauerresonanz und die ersten Feedbacks von Sportlern und Betreuern sind wir sehr zufrieden und sehen das als gute Ausgangslage für Oberstdorf 2021 an.“ Alle drei Weltcups wurden genutzt, um an der Organisation für einen reibungslosen Ablauf der Weltmeisterschaft 2021 zu feilen. Gerade im Langlaufstadion Ried mit dem neuen Funktionsgebäude und dem veränderten Loipennetz war dieser Testlauf besonders wichtig. Auch die Sportler zeigten sich begeistert. Der Norweger Johannes Hoesflot Klaebo, der den Sprintwettbewerb gewonnen hatte, meinte beispielsweise: „Ich finde den umgebauten Kurs in Oberstdorf sehr schön. Am Anfang ist er ein bisschen flach, dann kommen die drei starken großen Anstiege. Danach folgen ein paar echt schwere Abfahrten, auch die lange Zielgerade ist cool.“ Der Norweger bezeichnet die neuen Loipen als „sehr anstrengend und hart, aber ich denke so sollte es auch sein.“
Auch Skispringerin Katharina Althaus, die bei den Heim-Wettkämpfen mit den Rängen 13 und 19 nicht an ihre Leistungen anknüpfen konnten, schaut optimistisch nach vorn: „Wenn die WM-Generalprobe schlecht läuft, kann’s nächstes Jahr ja bloß umso besser laufen.“

Die Anlagen am Schattenberg sind nach Meinung der WM-Botschafterin
„absolut WM-würdig“. Und die freiwilligen Helfer hätten bewiesen, dass
sie für die Sportler selbst bei schwierigsten Bedingungen eine
ordentliche Schanze präparieren können.
Peter Kruijer, 1. Vorsitzender des Skiclubs Oberstdorf äußert sich
ebenfalls positiv: „Der Skiclub freut sich sehr über die beiden
erfolgreichen Wochenenden in beiden Stadien. Es hat sich gezeigt, dass
richtig geplant wurde und die Stadien sehr funktionell und optisch
gelungen sind. Die Strecken sind einer Weltmeisterschaft würdig. Der Stadionzuschauer im Langlaufstadion ist mehr am Rennen beteiligt und hat eine gute Sicht auf große Teile der Strecken. Die Spannung kurz vor dem Zieleinlauf ist durch die neue Routenwahl nochmals deutlich größer.
Die über 1.100 freiwilligen Helfer haben mit großem Engagement und Freundlichkeit
die Wettkämpfe vor überraschend vielen Zuschauern zum Erfolg gebracht. Zum Frauen-Skispringen waren insgesamt 5.200 Fans gekommen, das Nordic Weekend eine Woche davor verfolgten knapp 16.000 Besucher.

Fazit: Gelungene Test-Wettkämpfe auf Oberstdorfer Top-Niveau!

am 02.02.2020

Vinzenz Geiger in Seefeld dreimal auf dem Podest

Vinzenz Geiger

Ein erfolgreiches Wochenende für den Oberstdorfer Kombinierer

Vinzenz Geiger schaffte es beim „Seefeld Triple“ an allen drei Wettkampftagen aufs Podest. Beim 5 km Einzelwettkampf am Freitag hatte er gegen den Norweger Joergen Graabak im abschließenden Zielsprint die entscheidende Nasenspitze Vorsprung und belegte somit Platz 2 hinter dem Weltcup-Führenden Magnus Riiber. Am Samstag belegte Geiger beim 10 km Einzelwettbewerb den dritten Platz. Auch am Samstag siegte erneut Riiber, Zweiter wurde Joergen Graabak, was einen Norwegischen Doppelsieg bedeutete. Auch beim 15 km Wettkampf war die Besetzung des Podiums dieselbe wie am Sonntag, Vinzenz Geier erreichte erneut den dritten Platz, hinter den beiden Norwegern.

am 02.02.2020

Stimmen vom Sonntag

Chiara Hölzl (AUT)

Trotz starker Regenfälle loben die Skispringerinnen die Bedingungen in der Audi-Arena

Chiara Hölzl (AUT, Platz 1):
„Ich bin wirklich super happy, es war am Ende so eng, und ich bin wirklich megaglücklich, dass ich wieder gewonnen habe. Ich wusste, dass ich es schaffen kann. Die Bedingungen waren schon o. k., Regen ist besser als Schnee. Die Oberstdorfer haben einen großartigen Job gemacht, es war alles sehr gut präpariert, dafür bin ich sehr dankbar.
Oberstdorf ist auf jeden Fall bereit für die WM 2021, aber das sind auch wir Springerinnen. Wir haben dieses Wochenende wirklich sehr gute Sprünge und Leistungen gezeigt. Ich hoffe wirklich sehr, dass wir bei der Weltmeisterschaft auch von der großen Schanze springen können.“

Maren Lundby (NOR, Platz 2):
„Unsere Wettkämpfe sind ja nie einfach, aber heute muss ich auch im Anlauf ziemlich hart kämpfen. Mein letzter Sprung war der beste des ganzen Wochenendes. Zu schade, dass es der letzte war. Aber vielleicht bin ich damit jetzt bereit für nächstes Jahr – für die WM. Es lag nicht am Regen bei mir, es war einfach nur der Anlauf, der extrem wichtig ist.
Oberstdorf ist auf jeden Fall bereit für die Weltmeisterschaft und wir hoffen, dass wir auf beiden Schanzen springen können. Abgesehen davon war hier alles sehr gut präpariert. Ich habe keine Zweifel, dass die Oberstdorfer für nächstes Jahr bereit sind.“

Marita Kramer (AUT, Platz 3):
„Ich bin sehr happy, es war nicht die einfachste Schanze für mich. Ich musste eine gute Anlaufposition finden, aber der letzte Sprung war wirklich gut. Ich habe in der Luft sofort gemerkt, dass es ein toller Sprung ist und habe ihn genossen.
Großartig, dass so viele Fans heute nach Oberstdorf gekommen sind, auch wenn das Wetter nicht so toll war.“

Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla, Platz 5):
„Ich bin mit dem Wochenende in Oberstdorf sehr zufrieden. Mein erster Sprung heute am Sonntag auf 123 Meter war klasse. Beim zweiten Sprung hatte ich mit der Anlaufverlängerung und der damit verbundenen Verzögerung leider etwas Pech. Die Konzentration geht dadurch leicht verloren. Die Spur war trotz Vorspringer ein bisschen schlechter und der Rückenwind doch recht stark. Sowas kommt eben vor. Alles in Allem war jedoch nach dem 8. Platz gestern, mit meinem heutigen 5. Platz eine Steigerung erkennbar. Die Bedingungen waren trotz des Regenwetters heute für alle fair. Auf die im nächsten Jahr in Oberstdorf stattfindende Weltmeisterschaft freue ich mich sehr. Dass die Damen hier auf der Normalschanze springen werden, stört mich persönlich nicht. Wenn es bei der WM 2021 einen zusätzlichen Wettkampf auf der Großschanze geben sollte, wäre das toll. Ich nehme es, wie es kommt."

Katharina Althaus (SC Oberstdorf, Platz 19):
„Wenn die WM-Generalprobe schlecht läuft, kann’s nächstes Jahr ja bloß umso besser laufen. Es war nicht das perfekte Wochenende von mir. Ich konnte nicht meine besten Sprünge zeigen. Da muss ich erst mal mit den Trainer klären, was da nicht gepasst hat.
Trotzdem war dieser Heim-Weltcup für mich mehr Lust als Last. Ich finde es immer schön, daheim zu springen. Ich mag die Schanze und es ist cool, wenn die ganze family und die Freunde unten stehen. Ich habe mir auch nicht mehr Druck gemacht als sonst. Ich hoffe, dass wir dann bei der WM ein nicht ganz so schlechtes Wetter haben. Die Helfer geben alles, leisten große Arbeit, ohne die würde es nicht gehen. Wir brauchen uns nicht vor den Jungs zu verstecken, können mit ein bisschen mehr Anlauf genauso weit springen. Die Mädels ganz vorne haben Wahnsinnssprünge gezeigt und man hat gesehen, dass Frauen-Skispringen auch spannend sein können.“

Luisa Görlich (WSC 08 Lauscha, Platz 24):
„Der Wind war nicht gut. Wenn er von der Seite kommt, hast du wenig Chancen. Ich habe versucht, das Beste draus zu machen. Oberstdorf macht immer Spaß. Hier ist man zu Hause und das ist einfach toll“.*

Bundestrainer Andreas Bauer:
„Wir sind dies Jahr extrem gebeutelt mit vier Verletzten. Wir haben eigentlich nur zwei, die vorn dabei sein können und wenn die nicht stechen, ist es eben schlecht. Mit Juliane Seyfarth bin ich heute ganz zufrieden. Mit den nötigen Quäntchen Glück hätte es heute mit dem Podest geklappt. Bei Katharina Althaus fehlt im Moment die Lockerheit. Aber wir arbeiten dran und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen.
Die Jungen haben ihre Sache gut gemacht. Sie sind in diesem Jahr zum ersten Mal im Weltcup dabei, haben ein stabiles Niveau gesprungen und sollen sich weiter festigen.
Im Frühjahr kommt mit Ramona Straub die erste Verletzte zurück, und dann nach und nach Gianina Ernst, Anna Rupprecht und Carina Vogt. Dann wird es wieder einen Konkurrenzkampf geben und der belebt das Geschäft.
Fazit: Bis zur WM im nächsten Jahr gibt es viel zu tun."

am 02.02.2020

Chiara Hölzl siegt erneut

Siegerehrung Sonntag

Großer Jubel bei den Österreicherinnen, Juliane Seyfarth als beste DSV-Athletin auf dem fünften Rang

Mit 1,51 Meter ist sie die kleinste Weltcup-Starterin. In Oberstdorf war sie mit Abstand die größte: Nach ihrem Sieg gestern gewann Chiara Hölzl aus Österreich mit 287,6 Punkten vor 1800 Zuschauern auch den zweiten Weltcup auf der Großschanze in Oberstdorf. Ihr Vorsprung auf Olympiasiegerin Maren Lundby betrug nur 2,3 Punkte. Die Norwegerin landete mit 285,3 Punkten auf dem zweiten Platz und verlor damit auch das Gelbe Trikot der Weltcup-Führenden an Hölzl. Dritte wurde mit 269,8 Punkten überraschend die erst 18-jährige Marita Kramer (AUT), die im zweiten Durchgang mit 137 Metern den weitesten Satz gemacht hatte. Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla), die nach dem ersten Durchgang mit einer Weite von 123 Metern den dritten Rang belegte und noch große Chancen auf einen Podestplatz hatte, wurde am Ende Fünfte (254,5 Punkte). Lokalmatadorin Katharina Althaus (SC Oberstdorf) konnte nach Rang zwei im Vorjahr diesmal den Heimvorteil nicht nutzen. Die 23-Jährige musste sich nach einem schwachen zweiten Sprung auf 109,5 Meter mit Rang 19 begnügen.
Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) kam auf Rang 22 und Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha) landete auf dem 24. Platz. Svenja Würth (SV Baiersbronn) und Agnes Reisch waren nicht in den zweiten Durchgang der besten 30 gekommen.

am 02.02.2020

Chiara Hölzl weiter in Topform

Chiara Hölzl (AUT)

Katharina Althaus bei der Qualif auf Rang 6

Auch am zweiten Wettkampftag der Skispringerinnen ist Chiara Hölzl in bestechender Form. Die Österreicherin, die bereits den gestrigen Wettbewerb auf der Großschanze gewann, führte die Qualifikation überlegen an. Ema Klinec (SLO) kam in der Quali auf Rang 2. Dritte wurde Marita Kramer (AUT). Katharina Althaus vom Skiclub Oberstdorf lag heute in der Qualifikation auf dem 6. Platz und war damit beste Deutsche.

Auch die anderen fünf DSV-Athletinnen qualifizierten sich für den Wettbewerb. Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla) wurde Zwölfte und Svenja Würth (SV Baiersbronn) kam auf den 18. Platz.
Weitere Platzierung: Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha) Platz 20, Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue) Platz 24, Agnes Reisch (WSV Isny) Platz 30.

am 02.02.2020

Zweiter Wettkampf findet statt

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Trotz widriger Wetterprognosen findet das Frauen-Skispringen in Oberstdorf am heutigen Sonntag wie geplant statt

Die Qualifikation startet um 14 Uhr, die beiden Wertungsdurchgänge beginnen um 15.30 Uhr. Derzeit fällt in Oberstdorf nur leichter Nieselregen. „Kein Problem, diese Verhältnisse sind im Skispringen normal“, sagt Hans Schmid, Ressortleiter Sport im Organisationskomitee. Die Anlaufspur in Oberstdorf verfügt über eine Spurkühlung, die auch bei Plusgraden dafür sorgt, dass die 48 Starterinnen von der Großschanze springen können.

am 01.02.2020

Stimmen nach dem ersten Wettkampftag

Siegerin Samstag Hölzl

Gefragt nach den Eindrücken gaben die Top 3 und die deutschen Springerinnen ihre Statements ab

Chiara Hölzl (AUT, Platz 1):
"Das ist sehr cool und ich bin wirklich glücklich. Beim ersten Sprung war ich ein bisschen nervös, aber der zweite war fast perfekt. Es hat Spaß gemacht, ich habe schon gemerkt, dass ich den Tisch sehr gut getroffen habe. Normalerweise ist meine Schwäche, dass es nicht so ganz passt, aber ich hab’s jetzt endlich erwischt und das hat sich ausgezahlt.
Was mich so stark gemacht hat? Ich habe nie aufgegeben. Ich hatte letztes Jahr so viele Niederlagen und musste so viele Tränen vergießen. Aber das alles hat mich nur stärker gemacht. Jetzt sieht man, dass es sich gelohnt hat."

Maren Lundby (NOR, Platz 2):
"Ich bin wirklich sehr happy über meine Leistung. Angegangen habe ich es heute Schritt für Schritt und mich mit jedem Sprung gesteigert. Es war ein guter Wettkampf mit sehr guten Bedingungen und wir haben alle ein gutes Springen gezeigt. Die Fans hier sind großartig und ich bin dankbar, dass so viele gekommen sind. Das war großartig und ich hoffe morgen natürlich auf den Sieg."

Daniela Iraschko-Stolz (AUT, Platz 3):
"Mit meinen Sprüngen war ich sehr zufrieden. Im Training war ich nicht so gut und bin nur haarscharf an einem Sturz vorbei geschrammt. Gratulation an Maren und Chiara, sie haben einen großartigen Job gemacht. Ich denke nicht, dass Regen ein Problem ist, denn die Spur fühlt sich schnell an. Ich freue mich schon auf morgen. Oberstdorf mag ich ohnehin sehr gerne."

Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla, Platz 8):
"Für mich ist der achte Platz heute völlig in Ordnung. Ich hatte noch ein paar Fehler drin. Der Abstand nach vorn ist nicht so groß. Aufs Podest vielleicht schon, aber auf Platz 4 oder 5 nicht und da werde ich morgen wieder angreifen. Ich hoffe, dass wir morgen nochmal einen so guten Wettkampf hinbekommen.“

Katharina Althaus (SC Oberstdorf, Platz 13):
"Nein, da war keine Wut im Bauch nach dem ersten Sprung. Der erste war ganz einfach nicht ideal. Der zweite war ganz ordentlich und morgen geben wir nochmal richtig Gas. Den Regen merkt man schon in der Spur, aber es macht keinen Unterschied, denn die Bedingungen sind für alle gleich. Die Spitze ist enger beieinander, aber das macht es nochmal spannender.

Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue, Platz 17):
"Der Regen war mir egal. Was zählt, sind die Sprünge und eine Schanze, die hält. Die große Schanze hier macht einfach Spaß, weil es höher, weiter, schneller geht.“

am 01.02.2020

Chiara Hölzl springt Frauen-Schanzenrekord

Siegerehrung Samstag

Juliane Seyfarth wird als 8. beste Deutsche

Schanzenrekord mit 141,5 Meter für Chiara Hölzl! Um ganze sechs Meter hat die Österreicherin den bisher weitesten Sprung bei einem Frauenskispringen auf der Großschanze von Oberstdorf, aufgestellt im letzten Jahr von Maren Lundby (NOR), geknackt. Mit 284,9 Punkten entschied sie den ersten Wettkampftag vor 2500 Zuschauern für sich. Und nicht nur Hölzl zeigte sich in absoluter Topform. Auch die Leistungen der übrigen Österreicherinnen waren beeindruckend. Mit Daniela Iraschko-Stolz (Platz 3, 270,4 Punkte), Eva Pinkelnig (Platz 4) und Marita Kramer (Platz 6) erreichten vier Teamkolleginnen Topplatzierungen. Maren Lundby (NOR, 276,2 Punkte) auf Rang 2 und die Siegerin der Qualifikation Nika Kriznar (SLO, Platz 5) konnte die starke Phalanx aufbrechen.

Die DSV-Athletinnen hatten mit dem Kampf ums Podest nichts zu tun. Beste war noch Juliane Seyfarth (WSV 07 Ruhla) auf Rang 8. Katharina Althaus (SC Oberstdorf) kam nach einem verkorksten ersten Sprung nur auf einen für sie enttäuschenden 13. Platz. Rundum zufrieden war dagegen Selina Freitag (SG Nickelhütte Aue), die mit Rang 17 das bestes Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere erreichte.

Die weiteren Ergebnisse der DSV- Springerinnen: Svenja Würth (SV Baiersbronn) auf dem 21. Platz und Luisa Görlich (WSV 08 Lauscha) auf Rang 22.

am 01.02.2020

WM 2021 wirft ihre Schatten voraus

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Im Rahmen des Oberstdorfers Winterfestes wurde am Freitagabend im Nordic Park die Werbetrommel für die Nordische Ski-WM 2021 gerührt

389 Tage vor Beginn der Titelkämpfe begrüßte Moderator Jens Zimmmermann zahlreiche Gäste zum WM-Talk, unter anderem die komplette deutsche Frauen-Skisprung-Nationalmannschaft, die an diesem Wochenende einen Doppel-Weltcup in der Audi-Arena bestreitet.

Die beiden Geschäftsführer der Nordischen Ski-WM, Moritz Beckers-Schwarz und Florian Stern, berichteten von den bereits erfolgreich abgeschlossenen Umbaumaßnahmen an den WM-Sportstätten und den weiteren Vorbereitungen und Aufgaben, die noch anstehen.

Auch der Bürgermeister Laurent Mies und der Vorsitzende des Skiclub Oberstdorf, Peter Kruijer, unterstrichen die Vorfreude auf das Großereignis im kommenden Jahr, bedankten sich bereits jetzt bei dem riesigen Helferteam von rund 1500 Freiwilligen und freuten sich, dass diese mit viel Spaß und Begeisterung bei der Sache sind.
Auch FIS-Generalsekretärin Sarah Lewis bedankte sich bei allen Verantwortlichen für das große Engagement und freute sich, dass mit Oberstdorf ein würdiger und erfahrener Ausrichter den Zuschlag für die WM 2021 bekommen hat. Lewis ist sich sicher, dass Sportler und Zuschauer im kommenden Jahr begeisterte und perfekt organisierte Wettkämpfe erleben werden.

Als Höhepunkt des Abends trat das komplette DSV-Skisprung-Team mit Trainer Andreas Bauer und dem Betreuerteam auf die Bühne. Gemeinsam mit WM-Maskottchen Nordi sorgten sie für gute Stimmung. Lokalmatadorin Katharina Althaus berichtete , dass das gesamte Teamt der Heim-WM entgegenfiebere, sich aber zunächst mal auf die beiden Weltcups am Samstag und Sonntag konzentrieren wolle. Auch die momentan verletzte Olympiasiegerin Carina Vogt mischte sich unter die vielen Gästen und Feiernden.

am 31.01.2020

Frauen auf dem Sprung

Pressegespräch

Pressegespräch mit DSV-Athletinnen und Funktionären nach dem Qualifikationswettkampf in der Audi-Arena

Die Skispringerinnen haben einen großen Traum: einen Saisonhöhepunkt wie die Vierschanzentournee der Männer, die im Winter alljährlich Zehntausende von Zuschauern in die Sprungstadien lockt, hätten die Frauen ebenfalls gerne. Katharina Althaus würde sich über ein Highlight wie die Tournee im Terminkalender freuen: „Das wäre mega, wenn das klappen würde“.

Ein deutliches Plädoyer dafür hatten die vier Präsidenten der Tourneeorte bereits im Frühjahr gehalten. „Wir wollen die Frauen dabei haben, nur das WIE ist offen“, unterstrich Dr. Peter Kruijer, Vorsitzender des Skiclub Oberstdorf bei einem Pressegespräch in der Audi-Arena. Es gebe zwar noch allerhand offene Fragen zu klären, logistische ebenso wie finanzielle, und Absprachen zwischen den nationalen Verbänden und der FIS zu treffen. „Aber der Wille ist da, die Frauen zu integrieren.“

Auch Horst Hüttel, Teammanager Skisprung und Nordische Kombination im Deutschen Skiverband, bestätigte: „Der Damenskisprung wäre soweit.“ Man würde den Männern nichts wegnehmen. Die Umsetzung sei jedoch durchaus schwierig: Fragen, ob ein solches Event als Weltcup oder als Einladungswettbewerb ausgetragen werden sollte, müssten geklärt werden. „Ich bin aber überzeugt, dass die vier traditionellen Schanzen geeignet sind“, versicherte Hüttel.

Andreas Bauer, der deutsche Bundestrainer, ist seit langem ein Vorkämpfer für die Idee, die Frauen in den Tourneeablauf zu integrieren. Er freute sich sehr über den Beschluss der vier Tournee-Präsidenten. Sein Wunsch ist eine Tournee an den traditionellen Wettkampforten Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Er zeigte sich optimistisch, dass logistische, rechtliche und finanzielle Herausforderungen gelöst werden können.

am 31.01.2020

In der Quali ist Nika Kriznar vorn

Susanna Forsstroem (FIN)

Acht DSV-Athletinnen qualifizieren sich für den morgigen Wettkampf des FIS Frauen Skisprung Weltcup in Oberstdorf

Die Qualifikation für den ersten Wettkampftag des FIS Frauen Skisprung Weltcup ist vorüber. 900 Zuschauer hatten sich bei schönstem Wetter in der Audi-Arena eingefunden, um den Wettbewerb der 52 Athletinnen aus 16 Ländern auf der Großschanze zu verfolgen. Sie erlebten den Sieg der Slowenin Nika Kriznar vor den in dieser Saison überragenden Österreicherinnen Chiara Hölzl und Eva Pinkelnig.

Acht deutsche Athletinnen konnten sich qualifizieren. Lediglich die jungen Springerinnen Michelle Göbel (SC Willingen) und Josephin Laue (SFV Rothenburg) überstanden die Vorentscheidung nicht. Lokalmatadorin Katharina Althaus muss im morgigen Wettkampf, auf dem Weg Richtung Podest noch eine Schippe drauf legen. Die Oberstdorferin wurde 9., Svenja Würth (SV Baiersbronn) landete vor ihr auf dem siebten Platz. Juliane Seyfarth (WSC 08 Ruhla) wurde 14., Luisa Görlich, Agnes Reisch und Selina Freitag reihten sich auf den Plätze 26. bis 28 ein. Pauline Hessler kam auf den 37. Rang und Pia Lilian Kübler erreichte als 39. ebenfalls noch knapp einen Startplatz für den Wettkampf.

Stimmen zur Qualifikation

Katharina Althaus (SC Oberstdorf):
"Eigentlich waren meine Sprünge heute in Ordnung, wobei der zweite besser war als der erste. Mein Absprung war etwas zu spät und zudem hatte ich noch zu viel Schwung in den Armen. Aber das werde ich im Wettkampf noch abstellen. Toll ist natürlich bei einem Heim-Weltcup, dass die Familie und die Freunde hier sind. Das wirkt natürlich besonders motivierend."

Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla):
"Ich hatte mich bei der Anfahrt noch etwas schwergetan. Warum kann ich so gar nicht sagen, aber das wird noch. Insgesamt ist die Schanze in einem sehr guten Zustand."

am 31.01.2020

Vorfreude auf die Großschanze

Selina Freitag

Die deutschen Skispringerinnen freuen sich auf den Heimweltcup wie die Schneeköniginnen

Auch 2020 sind die weltbesten Skispringerinnen wieder für ein Weltcup-Wochenende in Oberstdorf. Von 31.01. bis 02.02.2020 werden zwei Einzelkonkurrenzen auf der Großschanze HS 137 in der WM Skisprung Arena ausgetragen.

Die deutschen Athletinnen sind zwar vom Verletzungspech verfolgt. So fehlen Carina Vogt, Anna Rupprecht, Gianina Ernst und Ramona Straub, alle samt wegen Kreuzbandriss. Die Hoffnungen ruhen darum auf den Schultern von Katharina Althaus und Juliane Seyfarth. Neben den Arrivierten sind Svenja Würth, Pauline Hessler, Agnes Reisch, Luisa Görlich, Selina Freitag und aus der nationalen Gruppe die Nachwuchsspringerinnen Josephin Laue, Michelle Göbel und Pia Lilian Kübler

Weitere Informationen und den Zeitplan der Veranstaltung finden sie hier

am 31.01.2020

Der deutsche Ski- und Wintersport trauert um Manfred Baldauf

Manfred Baldauf

Das Organisationskommitee der Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021, der Deutsche Skiverband, der Bayerische Skiverband, die Stiftung Sicherheit im Skisport, Snowboard Germany und der Skiclub Oberstdorf trauern um Manfred Baldauf (64).

Wir verlieren mit Manfred Baldauf nicht nur einen geschätzten, fachkundigen und hoch engagierten Kollegen, sondern vor allem auch einen lieben Freund des Skisports. Wir trauern um unseren langjährigen BSV-Präsidenten und Weggefährten. Unsere Gedanken und unser tief empfundenes Mitgefühl gelten in diesen schweren Stunden seiner Familie.

Mitten in den Vorbereitungen auf den Damen-Skisprung-Weltcup in seinem Heimatort Oberstdorf erreichte uns die Nachricht, dass Manfred Baldauf in der Nacht auf Freitag nach langer schwerer Krankheit, aber doch für uns alle unerwartet und viel zu früh verstorben ist. Baldauf wäre am heutigen Freitag 64 Jahre alt geworden.

Manfred Baldauf hat in den vergangenen Jahren den Wintersport in Deutschland maßgeblich geprägt - als engagierter, gründlicher, unermüdlich kämpfender und vor allem vorausschauender Funktionär. Von seinem Knowhow als Finanz- und Steuerexperte profitierten kleine Vereine ebenso wie der Deutsche und Bayerische Skiverband oder Snowboard Germany.

Bereits 1987 engagierte sich Manfred Baldauf erstmals ehrenamtlich als stellvertretender Vorsitzender des „Vereins zur Förderung der Oberstdorfer Sportjugend“ für seine große Leidenschaft, den Sport.
Mit viel Fachkompetenz schuf Baldauf in Oberstdorf in enger Absprache mit Skiclub, Skisport- und Veranstaltungs-GmbH und Nordischer Skisport GmbH & Co. KG eine Organisationsstruktur, die Deutschlands südlichste Gemeinde zu einem weltweit anerkannten und erfolgreichen Ausrichter von Großveranstaltungen gemacht hat.

Auch im Gemeinde- und Kreisrat ebnete Manfred Baldauf in Oberstdorf und im Oberallgäu den politischen Weg und fand dafür stets die richtige Balance zwischen Fortschritt und Bewahren. Er war ohne Zweifel einer der „Macher“ des WM-Wintermärchens von 2005 und nimmermüder Motor während der gesamten Bewerbungsphase für die Heim-WM im kommenden Winter.

Seit 2005 gehörte er dem Präsidium des Bayerischen Skiverbandes an. Zunächst als Vizepräsident und Schatzmeister. Neun Jahre später übernahm er dann das Amt des Präsidenten im größten Landesskiverband.

Für den Deutschen Skiverband war Manfred Baldauf seit 15 Jahren als Mitglied des DSV-Finanzausschusses einer der wichtigsten Berater bei allen finanziellen Themen und strukturellen Herausforderungen. Außerdem zeichnete er als Mitglied des Vorstands bei der Stiftung Sicherheit im Skisport verantwortlich.
Mit seinem Knowhow, seinem Optimismus und seiner natürlichen Autorität fand er auch in schwierigen Situationen immer wieder Konsens- und Lösungsansätze für alle beteiligten Parteien. Unter anderem auch bei der Alpine Skiweltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen als beratendes Mitglied der WM GmbH.

Noch am vergangenen Wochenende war Baldauf zu Gast beim Nordic Weekend und sah sich – mit glänzenden Augen – das neue Langlauf-Stadion an, für dessen Umbau er sich ebenfalls leidenschaftlich eingesetzt hatte. Trotz seiner Krankheit sprühte er bis zuletzt vor Leidenschaft und Ideen für die Weltmeisterschaft im nächstes Jahr.

Vergangene Nacht ist Manfred Baldauf gestorben. Wir alle trauern um ihn und werden ihn vermissen.

am 26.01.2020

Doppelsieg für Norweger

Siegerehrung NoKo

Fabian Rießle als Fünfter ist bester deutscher Kombinierer

Einen Doppelsieg holten sich die Norweger im Einzelwettbewerb in der Nordischen Kombination in Oberstdorf. Vor 5500 Zuschauern lieferten sich Jarl Magnus Riiber und Jens Luraas Oftebro mit Franz-Josef Rehrl (AUT) spannendes Wettrennen auf der beinharten 10 Kilometer lange Strecke.
Für die Deutschen war es vormittags auf der Schanze nicht so gut gelaufen. Am aussichtsreichsten standen die Chancen auf eine vordere Platzierung noch für Fabian Rießle (SZ Breitnau), der mit einem Rückstand von 1:35 Minuten auf den Führenden Riiber als 16. ins Rennen ging. Auch Manuel Faißt (SV Baiersbronn) konnte sich noch Hoffnung auf einen Top-Ten-Platz machen.
Ganz nach vorn war der Weg zu weit, die Dreier-Gruppe an der Spitze uneinholbar. Aber in der neun Mann starken Verfolgergruppe reichte es Fabian Rießle am Ende für den 5. Rang hinter Jürgen Graabak (NOR). Faisst kam auf den neubten Platz. Jarl Magnus Riiber baute mit seinem Sieg die Führung im Gesamtweltcup aus.

am 26.01.2020

Stimmen nach dem Einzelwettkampf der NoKo

Jarl Magnus Riiber

Jarl Magnus Riiber geht selbstbewusster und zuversichtlicher aus dem Einzelwettkampf

Jarl Magnus Riiber (NOR, Platz 1):
„Vielleicht habe ich einfach einen guten Ablauf gefunden, vor allem nach den Wettkämpfen. Es ist schon ein bisschen wie die Neuauflage des vergangenen Jahres und darauf basierend habe ich experimentiert. Das hat mich noch selbstbewusster und zuversichtlicher gemacht. Ich freue mich sehr vor allem auf den Skisprung-Wettbewerb. Ich mag diese Schanze sehr und die Anlagen sind in einem sehr guten Zustand. Die Leute, die an der Schanze arbeiten, haben einen sehr guten Job gemacht. Damit ist es für Jens und mich einfacher, bei den großen Sprüngen einen guten Telemark zu landen.*

Jens Luraas Oftebro (NOR, Platz 2):
„Es ist großartig, endlich wieder auf dem Podium zu sein. Ich hatte einen guten Saisonstart, aber dann hatte ich ein paar nicht so gute Ergebnisse. Hier auf den Anlagen, auf denen nächstes Jahr die Weltmeisterschaft stattfindet, so gut abzuschneiden, ist großartig.
Natürlich hatte ich heute morgen einen tollen Sprung, wir waren aber auch jetzt einige Wochen hier und haben trainiert.“

Franz-Josef Rehrl (AUT, Platz 3):
„Das war sprung-und lauftechnisch eine Genugtuung heute für mich, vor allem nach meinem durchwachsenen Saisonstart. Heute war sicher eines meiner stärksten Rennen, das ich je gehabt habe. Es taugt mir hier sehr. Ich muss auch unserem Service-Team ein großes Dankeschön ausrichten. Die haben heute gezaubert.
Nach dem Springen war ich schon sehr enttäuscht, denn ich war genau diese 20 Sekunden hinten und ich habe gedacht, dass ich wieder nicht aufs Podium komme. Da habe ich mir gedacht, egal, ich laufe jetzt, ob ich Sechster oder 15. werde, ist jetzt auch schon wurscht. Dann habe ich gesehen, ich komme heran, und bin hartnäckig geblieben und auf den letzten fünf Sekunden einfach noch mal richtig zugelegt.“

am 26.01.2020

Dreifach-Triumpf für Norwegen

Dreifach-Triumpf

Norwegischer Dreifachsieg bei den Männern – Sieg für Russin Nepryaeva

Der Sprint-Wettbewerb bei den Männern stand ganz im Zeichen der dominanten Norweger. Johannes Hoesflot Klaebo, der am Samstag beim Skiathlon noch mitten im Rennen aufgegeben hatte, siegte vor seinen Landsleuten Paal Golberg und Erik Valnes. Bester Nicht-Norweger war Federico Pellegrino aus Italien auf Rang vier.
Dagegen gingen die norwegischen Athletinnen bei der WM-Generalprobe leer aus. Hier siegte die Russin Natalaie Nepryaeva vor Anamarija Lampic aus Slowenien und Jessica Diggins aus den USA. Die Oberstdorferin Laura Gimmler wurde auf Platz 20 beste Deutsche.

Ansonsten herrscht im deutschen Lager Ernüchterung: Von acht gestarteten DSV-Sprinterinnen hatte am frühen Sonntagvormittag lediglich eine die Qualifikation überstanden: Im Feld von 69 Langläuferinnen kam Gimmler als einzige Deutsche ins Viertelfinale. Auf der extrem anspruchsvollen WM-Loipe waren Pia Fink (37.), Antonia Fraebel (38.), Sofie Krehl (40.), Coletta Rydzek (41.), Katharina Hennig (42.), Victoria Carl (47.) und Nadine Herrmann (52.) bereits in der Qualifikation gescheitert.
Auch bei den Männern konnte nur Richard Leupold aus Dresden einigermaßen die Erwartungen auf Rang 28 erfüllen. Sebastian Eisenlauer (34.), Andreas Katz (52.) und Max Olex (59.) landeten unter 72 Startern im Feld der Verlierer.

Peter Schlickenrieder, DSV- Bundestrainer:
„Wir können mit den hier gezeigten Resultaten im Damen- und Herrenbereich am Samstag absolut zufrieden sein. Der Auftritt war gelungen. Das Material war top, das gesamte Team hat gute Arbeit geleistet. Der Sprint ist derzeit noch unser Problem. Dies hat sich auch am heutigen Sonntag wieder gezeigt. Wir tun uns noch schwer, den Prolog zu überstehen. Laura Gimmler und dem Nachwuchsläufer Richard Leupold ist dennoch der Einzug ins Viertelfinale gelungen. Dem Rest der Mannschaft ist dies trotz großem Kampf leider knapp verwehrt geblieben. Hier müssen wir dran bleiben und weiterhin Kraft und Technik trainieren. Die Teilnahme an der Heim-WM in Oberstdorf ist für alle Athleten ein großes Ziel und nur wenige haben in ihrer aktiven Laufbahn die Möglichkeit dazu. In Oberstdorf war schon 2005 die Zuschauerkulisse sensationell, in Oberstdorf findet sich die Langlaufwelt wieder. Die zum Teil harte Streckenführung ist auch für die Zuschauer ideal. Oberstdorf war deshalb auch schon heuer einer der Höhepunkte in unserer Saisonplanung. Unsere Vorbereitung auf die WM ist schon auf einem sehr hohen Level an vielen kleinen Dingen und Details muss aber noch gefeilt werden.“

am 26.01.2020

Stimmen nach Herren-Sprint

Johannes Hoesflot Klaebo

Drei starke große Anstiege, ein paar echt schwere Abfahrten und ein cooles Finish

Johannes Hoesflot Klaebo (NOR, Platz 1):
„Ich bin sehr glücklich, es war ein sehr gutes Rennen. Es ist großartig, drei Norweger auf dem Podium zu haben, heute ist ein wirklich besonderer Tag. Nächste Woche haben wir unsere nationale Meisterschaft, ich werde mich jetzt zuhause etwas ausruhen. Außerdem muss ich einen Bluttest machen, um zu sehen, ob alles okay ist. Gestern konnte ich nicht mal das Rennen beenden.
Ich persönlich finde den umgebauten Kurs hier in Oberstdorf sehr schön. Am Anfang ist er ein bisschen flach, dann kommen die drei starken großen Anstiege. Dann kommen ein paar echt schwere Abfahrten und am Ende es ist ein wirklich cooles Finish. Ich finde es ist ein wirklich sehr guter Kurs, und das denken auch viele der anderen. Er ist natürlich sehr anstrengend und hart, aber ich denke so sollte es auch sein!“

Paal Golberg, (NOR, Platz 2):
„Es war heute ein guter Tag für mich und ich freue mich, auf dem Podium zu sein. Ich war noch nie hier in Oberstdorf, aber der neue Kurs gefällt mir. Es war eine neue Erfahrung für mich, aber die Anstiege sind schon knackig. Im Rennen habe ich mich wohl gefühlt und hoffe dies wird die Streckenführung für die WM im nächsten Jahr. Wir Norweger hatten heute sehr gutes Material, unser Team hat eine Top-Arbeit gemacht. Für die letzten Anstiege sind zwar nicht nur gute Ski entscheiden, aber es ist ein wichtiger Punkt. Die Sprintstrecke könnte ein bisschen kürzer sein. Auch bei der WM im nächsten Jahr in Oberstdorf möchte ich eine Top-Platzierung erreichen. Vielleicht hat ja Johannes Klaebo dann einen schlechteren Tag. Wir werden sehen.“

Federico Pellegrino, (ITA, Platz 4):
„Heute hatte ich als Ziel, eine gute Platzierung im Vorbereitungsrennen für die WM im nächsten Jahr zu erreichen. Das ist mir gelungen. Die Streckenlänge halte ich für ein bisschen zu lang für ein Sprintrennen, gerade bei Schneefall und warmen Bedingungen. Mit meinem vierten Platz bin ich heute , als ich beim Finish von zwei größeren Norwegern in die Zange genommen worden bin, vollkommen zufrieden.“

am 26.01.2020

Stimmen nach dem Damen-Sprint

Natalia Nepryaeva

Perfekte Streckenbedingungen und Vorfreude auf die WM 2021

Natalie Nepryaeva (RUS, Platz 1):
„Ich bin sehr happy mit dem Ergebnis. Es ist auch mein erster Sieg im Sprint. Ich habe mich heute schon am frühen Morgen sehr stark gefühlt, wusste, dass mein Körper gut vorbereitet ist. Ich mag den Kurs, ich denke er ist nicht nur für reine Sprinter geeignet, sondern auch für universelle Athleten und ich hoffe sehr darauf, nächstes Jahr hier das gleiche gute Ergebnis zu haben.
Gestern hatte ich das Gefühl, dass die steilen Anstiege etwas zu hart sind, aber heute im Sprint habe ich mich da sehr gut gefühlt und konnte einen Vorsprung auf die anderen ausbauen.“

Annamarija Lampic, (SLO, Platz 2):
"Es ist heute einen toller Tag für mich, ich fühle mich gut. Als wir hier in Oberstdorf angekommen sind, war ich beim Anblick des neuen Kurses doch überrascht. Die Streckenführung gefällt mir, auch wenn es ziemlich hart ist, hier zu laufen. Ich habe heute den zweiten Platz erreicht und bin schon allein deshalb sehr zufrieden. Natalia Nepryaeva hatte heute ein bisschen bessere Ski in der Abfahrt. Ein Platz auf dem Podium beim klassischen Sprint ist auch im nächsten Jahr bei der WM in Oberstdorf mein Ziel. Ich hoffe, die Platzierung bei dem WM in nächsten Jahr mit Natalia tauschen zu können. Ich hoffe, ich hab dann gute Arme und Beine für diese harten und langen Rennen. Die Streckenbedingungen waren heute im Finale perfekt und sind hoffentlich bei der WM genauso. Die Streckenlänge ist für mich als Allroundläuferin perfekt, da ich auch in der Distanz zu Hause bin. Ich freu mich auf die WM nächstes Jahr hier in Oberstdorf.“

Jessica Diggins: (USA, Platz 3):
"Es war wirklich fantastisch. Wir hatten großartige Ski. Die Techniker haben so hart so früh am Morgen schon gearbeitet und den besten Job gemacht. Gestern habe ich mich so müde gefühlt, meine Beine waren wirklich am Ende.
Aber heute ist ein neuer Tag. Auf dem halben Weg durch das Finale dachte ich mir, ich versuche es einfach weiter. Gottseidank kam ich hinter Neprayaeva. Ich dachte, sie würde am zweiten Anstieg wegziehen. Ich habe versucht, ihr zu folgen und hatte einen wirklich guten Windschatten ins Ziel hinein. Es hat heute wirklich großen Spaß gemacht, hier zu laufen und im Klassiksprint aufs Podium zu kommen. Das ist für mich eher außergewöhnlich, aber ich nehme es sehr gerne mit.“

Laura Gimmler (SC Oberstdorf, Platz 20):
"Im Prolog hab‘ ich mir schon eher schwergetan, die Runde ist doch recht knackig und im Wettkampf gefühlt doppelt so schwer. Ich hatte da noch einige Materialprobleme, das war dann im Viertelfinale auch besser. Ich habe mich im Rennen taktisch gut bewegt. Das Streckenprofil gefällt mir sehr gut. Die Sprintrunde in Oberstdorf ist extrem anspruchsvoll und die schwerste, die ich je gelaufen bin. Es kommt mir aber schon entgegen, da ich bei Distanzrennen auch schon passable Ergebnisse geschafft habe. Von der Kulisse hier in Oberstdorf war ich schwer beeindruckt und musste schauen, dass ich bei der Sache bleibe. Es ist wunderbar, wenn Freunden und Familie einen beim Heimwettkampf hautnah begleiten.“

am 26.01.2020

Katharina Althaus wird Zweite in Rasnov

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Beste Platzierung in dieser Sasion

Katharina Althaus hat den ersten Saisonsieg der deutschen Skispringerinnen knapp verpasst. Im rumänischen Rasnov kam die Oberstdorferin auf Platz 2 und sorgte damit für die beste Platzierung des DSV-Teams in diesem Winter.
Die Olympiazweite musste sich am Samstag nur Chiara Hölzl geschlagen geben.Nach dem ersten Durchgang hatte Althaus noch geführt.
Hölzl lag nach Sprüngen auf 89,0 und 99,0 m mit 247,6 Punkten umgerechnet rund zwei Meter vor der 23 Jahre alten Althaus (245,7/93,0+94,0), die zwei konstant gute Sprünge zeigte Dritte wurde Eva Pinkelnig, ebenfalls aus Österreich..

am 26.01.2020

Haushoher Teamsieg für Springer-Quartett

Karl Geiger als Schluss-Springer in Zakopane

Karl Geiger brauchte als letzter deutscher Springer im Team-Wettbewerb von Zakopane nicht einmal mehr einen Telemark setzen. Zu deutlich war der Vorsprung, als dass die Norweger dem DSV- Quartett noch den Sieg hätten streitig machen können. Constantin Schmid, Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe und Karl Geiger haben am Samstag den Teamwettkampf haushoch gewonnen. Die Athleten unter Trainer Stefan Horngacher sammelten mit ihren acht Sprüngen insgesamt 1182.2 Punkte und lagen am Ende 40 Punkte vor Norwegen und 75,2 Punkte vor Slowenien.

am 26.01.2020

DSV-Stimmen nach dem Sprungwettkampf

Vinzenz Geiger

Die DSV-Kombinierer schneiden enttäuschend beim Heimwettkampf ab

Johannes Rydzek (SC Oberstdorf):
"Schade, ich hätte gern mehr gezeigt. Ich habe es leider nicht hingekriegt, was ich mir vorgenommen habe. Das muss ich jetzt so hinnehmen. Ich freu mich trotzdem auf den Lauf, um mich nochmal zu zeigen vor heimischem Publikum. Der Ärger ist, glaube ich, gleichwieder verraucht. Jeder Sprung, auch auf einer bekannten Schanze ist neu, und da fehlt es im Moment ganz einfach.“

Manuel Faißt (SV Baiersbronn):
"Ich hab mich ein bisschen verschätzt und dann hat es mich hinten reingezogen. Das war ein bisschen ärgerlich, weil ich den einen oder anderen Punkt verloren habe. Der Sprung war insgesamt aber recht ordentlich. Wir haben eine ziemlich harte Strecke vor uns und da dürfen wir nicht zu Anfang zu viel Gas geben, damit hinten raus noch die Kraft hat für eine gute Platzierung.“

Vinzenz Geiger (SC Oberstdorf):
"Ich habe mich schon die ganzen Tage hier schwergetan auf der Schanze. Zwar habe ich mich ein bisschen gesteigert, aber das ist sicher nicht das, wo ich hinwollte. Ich denke, ich muss jetzt das Beste noch rausholen und den Lauf einfach genießen.“

Fabian Rießle (SZ Breitnau):
„Meine Sprünge werden jetzt immer besser, aber nach vorn ist immer noch eine Riesenlücke. Es ist jetzt über eine Minute aufs Podium. Schauen wir mal, was der Lauf noch hergibt.“

am 26.01.2020

Auch deutsche Kombinierer ohne Siegchance

Jens Luraas Ofterbro

Nicht nur bei den Langläufern, auch bei den Kombinierern scheint am heutigen Sonntag der Wurm drin zu sein

Nach dem Springen von der Großschanze am Schattenberg in Oberstdorf vor 2450 Zuschauern haben die erfolgsverwöhnten Athleten von Bundestrainer Hermann Weinbuch keine Siegchance mehr.
Beim Doppelsieg der Norweger durch Jens Luraas Oftebro (137 Meter) und Jarl Magnus Riiber (mit der Tagesbestweite von 140,5 Meter) war Manuel Faißt vom SV Baiersbronn mit 132 Metern und Rang sechs der beste Deutsche. Er startet um 14.10 Uhr jedoch schon mit über einer Minute Rückstand in die Loipe. Fabian Rießle (16./+1:35) und Martin Hahn (20./+2:03) und Terence Weber (29./2:38) laufen ebenso hinterher, wie die drei Athleten des SC Oberstdorf, die mit „ihrer“ Schattenberg-Schanze überhaupt nicht zurecht kamen: Vinzenz Geiger landete mit 118 Metern auf Rang 31 – und möchte sich in der Loipe „nochmal voll reinhängen, um wenigstens noch ein paar Plätze gutzumachen“. Julian Schmid landete mit 115,5 Metern auf Rang 32 und Sechsfach-Weltmeister Johannes Rydzek knallte nach seinem missglückten Sprung auf 112,5 Metern und Rang 35 seine Bretter wutentbrannt in den Schnee.

am 25.01.2020

Zweiter Platz für Team Deutschland

NoKo Team Deutschland

Versöhnliches Ergebnis nach Rang 4 im Springen

Nach Platz 4 im Springen lief das deutsche Team in der Nordischen Kombination im 4 × 5 - km-Lauf doch noch auf einen Podestplatz. Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek, Manuel Faißt und Fabian Rießle holten sich den 2. Platz, den sie nach dem Springen anvisiert hatten. Für einen Sieg war der Abstand auf die überlegenen Norweger um den Dominator der Saison, Jarl Magnus Riieber zu gross. Die Österreicher, nach dem Springer auf Platz 2, mussten schnell ablassen. Vor allem Routinier Bernhard Gruber konnte das Tempo auf dem harten Kurs nicht mithalten. Die Japaner sicherten sich am Ende den dritten Platz, den sie bereits nach dem Springen von der Großschanze innehatten.

am 25.01.2020

Bolshunov holt sich Sieg im Skiathlon

Skiathlon Herren

Drei Deutsche unter den Top 15

Weltcup-Führender Alexander Bolshunov ist nicht zu schlagen. Der Russe überzeugte vor 5000 Zuschauern auch beim Skiathlon auf der neuen Langlaufstrecke in Oberstdorf. Er führte von Anfang bis Ende in dem harten Distanzrennen über 30 km. Zweiter wurde der Norweger Simen Hegstad Krueger und dessen Landsmann Sjur Roehe kam als Dritter ins Ziel. Aber auch drei deutsche Männer kamen unter die Top 15 und winkten glücklich in die Zuschauermenge auf der Tribüne. Jonas Dobler (SC Traunstein) als Elfter, die „Rennkatze“ Andreas Katz (SV Baiersbronn) auf Nummer 13 und Florian Notz (SZ Römerstein) als 14. sorgten für das beste Ergebnis der DSV-Langläufer seit langen. Auch Lukas Bögl (SC Gaissach) holte als 20. noch Weltcup-Punkte.

am 25.01.2020

Souveräner Sieg für Johaug

Therese Johaug

Erster Platz im Skiathlon-Rennen über 15 km geht nach Norwegen

Einen souveränen Sieg lief Therese Johaug beim Skiathlon-Rennen über 15 Kilometer auf der neuen Strecke im Langlaufstadion im Ried ein. Die Norwegerin hatte gegenüber ihrer Team-Kollegin Ingvild Flugstad Oestberg bei der Generalprobe zur Nordischen Ski-WM im nächsten Jahr einen Vorsprung von 15,5 Sekunden. Flugstad-Oestberg lief in einer Dreier-Verfolgergruppe mit Teresa Stadlober (Aut) und Ebba Andersson (SWE) und konnte sich im Zielsprint hauchdünn gegen die Konkurrentinnen durchsetzen.

am 25.01.2020

Deutsches Kombinierer-Team geht als Vierte in die Loipe

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Die Norweger springen derzeit in einer eigenen Liga

Die Kombinierer gehören eindeutig zu den Frühsportlern. Kurz nach Sonnenaufgang herrschte an der Schattenbergschanze schon eifrige Betriebsamkeit. Um 8 Uhr war der erste Probesprung angesagt, um 9 Uhr wurde es dann ernst beim Team-Wettbewerb. Aber so ganz wach war die deutsche Mannschaft offenbar noch nicht. Während die überragenden Norweger vor 2150 Zuschauern einer nach dem anderen überragende Leistungen ablieferten, ließen die Oberstdorfer Vinzenz Geiger (113,5 m) und Johannes Rydzek (113,5 m) im Auslauf ihrer Heimschanze nach ihren Sprüngen die Köpfe hängen. Fabian Rießle (SZ Breitnau) und Manuel Faißt (SV Baiersbronn) mussten die Kastanien aus dem Feuer holen. Mit ihren Sprüngen auf 131,5 bzw.135,0 Meter hielten sie den Abstand auf Norwegen, Österreich und Japan für den Langlauf, der um 13.55 Uhr startet, im Rahmen.
Vinzenz Geiger zeigte sich schwer enttäuscht nach dem Springen. „Der Unterschied zu den anderen ist mir egal. Nicht egal ist mir aber, dass ich nicht den Sprung gemacht habe, den ich mir vorgenommen habe. Das war einfach ein Scheißsprung und ich hoffe, dass die anderen es besser machen“.
Auch Johannes Rydzek kommentierte seine Leistung: „Auch wenn die Weite nicht ganz so optimal war, war der Sprung für mich ganz okay. An dem Punkt, wo ich arbeiten wollte, habe ich nochmal gearbeitet. Aus der Luke und bei dem Rückenwind ist es dann aber extrem schwierig“.
Fabian Rießle wunderte sich über die gemessene Weite seines Sprunges.„Ich dachte, der wäre weiter gegangen. Aber mit 131,5 Metern bin ich zufrieden. Man weiß, dass wir uns den ganzen Winter schon schwer getan haben auf der Schanze. Wir sind momentan nicht so im Flow und die ersten beiden haben es auch nicht so ganz getroffen. Die Norweger sind jetzt schon ziemlich weit weg. Wir müssen uns eben auf Platz 2 orientieren und das wir da noch eingreifen können.“
Die Abstände vor dem 4 × 5 km-Langlauf auf Norwegen sind 1:27 Minuten für Österreich, 1:33 Minuten für Japan und 1:46 Minuten für das deutsche Team.

am 24.01.2020

Manuel Faißt ist bester Deutscher

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Vor 850 Zuschauern starten deutsche Athleten mit Luft nach oben ins Nordic Weekend

Vor 850 Zuschauern eröffneten die Kombinierer mit dem provisorischen Sprungwettkamp das Nordic Weekend von Oberstdorf. Elf deutsche Athleten nahmen am Wettkampf in der Audi Arena teil. Während sich der Norweger Jarl Magnus Riiber weiter in bestechend guter Sprungform zeigte, landeten die Konkurrenten aus Deutschland auf hinteren Plätzen. Einzig Manuel Faißt (SV Baiersbronn) hielt mit einem vierten Rang und einem Rückstand von 0:31 Minuten die DSV-Fahne hoch. Vinzenz Geiger, Zweiter in der Weltcup-Gesamtwertung, erreichte an seiner Heimschanze nur den 35. Platz. Er müsste einen Rückstand von 3:06 Minuten auf den führenden Riiber gut machen, falls am Sonntag kein regulärer Wettkampf-Sprung möglich wäre.
Elfter wurde Terence Weber (SSV Geyer) mit einem Rückstand von 1:18 Minuten, gefolgt von Fabian Rießle (SZ Breitnau, 1:19 Minuten). Der junge Oberstdorfer Julian Schmid kam mit einem Rückstand von 2:00 Minuten auf Rang 23. Clubkollege Johannes Rydzek wurde mit einem Zeitzuschlag von 2:20 Minuten 25., direkt gefolgt von Martin Hahn aus Klingenthal. Routinier Eric Frenzel winkte schon bei der Landung nach einem missratenen Sprung ab. Mit seinem zu kurzen Sprung reichte es lediglich für Rang 37. David Mach (TSV Buchenberg) kam auf Rang 44, Jakob Lange wurde nur 54. und würde sich damit nicht für den Wettkampf am Sonntag qualifizieren. Der vierte Oberstdorfer Wendelin Thannheimer wurde wegen eines zu großen Anzugs disqualifiziert.

am 24.01.2020

Thannheimer feiert Debüt beim Heimweltcup

Wendelin Thannheimer

Elf deutsche Athleten sind für den Weltcup der Nordischen Kombination in Oberstdorf nominiert

Ein Quartett vom Skiclub Oberstdorf freut sich auf den Wettkampf vor der Haustür. Zwei von ihnen gehören seit langen zum Kreis der Favoriten: der vierfache Weltmeister Johannes Rydzek und der derzeit beste deutsche Kombinierer Vinzenz Geiger. Auch Julian Schmid ist inzwischen regelmäßig im Weltcup gesetzt. Der vierte im Bunde ist Wendelin Thannheimer. Der 20-Jährige freut sich über diesen ersten Start in der Heimat.

Sein Debüt im Weltcup hat er allerdings schon hinter sich. Bei den Rennen in Lahti und Klingenthal durfte er im vergangenen Jahr dabei sein. In den Einzelwettbewerben reichte es dort aber nicht für einen Platz unter den besten 30. Im Team-Wettbewerb sprang in Lahti der 14. Platz heraus.
Die Startberechtigung für Oberstdorf erkämpfte er sich durch seine Platzierung beim Continental-Cup in Klingenthal, wo er am vergangenen Wochenende auf den 16. Platz kam.

„Ich freu mich sehr über diese Chance, hier in Oberstdorf dabei sein zu dürfen“, meinte Thannheimer nach dem Probesprung am Freitag, der ihn auf 115 Meter brachte. Da darf er bei den Wettkämpfen am Samstag und Sonntag noch eine Schippe drauf legen, um sein Ziel, Weltcup-Punkte zu holen, umzusetzen.

Nominierte DSV-Athleten:
Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek, Fabian Riessle, Eric Frenzel, Terence Weber, Julian Schmid, Manuel Faisst, Jakob Lange, David Mach, Wendelin Tannheimer, Martin Hahn

am 13.01.2020

Ein Riesenwochenende für Oberstdorfer Athleten

Vinzi

Die Geigers sind derzeit absolute Spitze

Ein Wochenende, an dem die Oberstdorfer Wintersportler für Schlag auf Schlag neue Schlagzeilen sorgten, liegt hinter uns. Karl Geiger sprang in Val di Fiemme auf der Normalschanze nicht nur zweimal aufs Siegerpodest. Die derzeitige Nummer 1 der deutschen Skispringer holte sich zudem erstmals in der Karriere das Gelbe Trikot des Weltcup-Führenden und über eines herrschte anschließend m deutschen Springerlager Einikeit: „Steht dir gut“, bestätigten die Teamkollegen dem Oberstdorfer schulterklopfend.

Val di Fiemme gefiel auch dem zweiten Geiger gut. Kombinierer Vinzenz Geiger ließ sich in drei Wettkämpfen gleich drei Medaillen umhängen. Zweimal Rang 2 (einmal im Team mit Fabian Riessle) und ein Sieg in einem beherzten Rennen, in dem er den derzeit überlegenen Jarl Magnus Riiber einfing, kommentierte der Oberstdorfer augenzwinkernd mit „I bi zfriede“. Johannes Ryddzek rangierte mit den Plätzen 5, 10. und 8. (im Team mit Eric Frenzel) ebenfalls unter den Top-Ten. Für Julian Schmid, der nur in einem Rennen startete, reichte es für den Rang 30.

Zweimal Geiger, aber auch zweimal Rydzek. Der jüngste Spross der Familie Rydzek, Coletta, sammelte an diesem Wochenende mit ihrem 15. Platz im Sprint-Rennen von Dresden ihre ersten Weltcup-Punkte. Sofie Krehl kam mit einem 28. Platz ins Ziel und war mit dem 8. Rang im Team-Sprint ebenfalls sehr zufrieden.

Für Katharina Althaus lief es in Sapporo noch nicht wie gewohnt. Sie sprang bei dem Sieg von Eva Pinkelnig (Aut) als beste Deutsche auf den 12. Platz.

am 06.01.2020

Karl Geiger wird Tournee-Dritter

Karl Geiger

Finale - spannend wie ein Krimi

Das war eine Vierschanzentournee wie ein mehrteiliger Krimi. Vier Favoriten für den Gesamtsieg hatten sich nach den Stationen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck herauskristallisiert: Vorjahressieger Kobayashi, Kubacki und Karl Geiger, die allesamt schon beim Auftaktspringen auf dem Podest standen. Und nach seinen Überraschungssiegen beim Neujahrsspringen und am Bergisel der junge Norweger Marius Lindvik, den vor der Tournee niemand auf der Rechnung hatte.
Am Ende stand nach seinem Sieg in Bischofshofen der Pole Dawid Kubacki deutlich auch als Gesamtgewinner fest.
Karl Geiger war nach dem 2. Platz in der Tageswertung und dem dritten Platz in der Tourneewertung wieder mit dem Ausreisser von Innsbruck versöhnt. Der erste Sprung am Bergisel hatte ihm letzlich die Chance auf dem Geamtsieg vermasselt.

Kubacki erzielte in Bischofshofen insgesamt 300,9 Punkte und setzte sich gegen Geiger durch, der auf 140 und 136 Meter (291 P.) kam. Dritter wurde Marius Lindvik mit 139 und 137 Metern (289,4 P.).

„Es war auf jeden Fall die schönste Tournee, so gut war ich noch nie. Vor allem das Springen daheim in Oberstdorf war ein ganz besonderer Moment, das werde ich nie vergessen“, zog Karl Geiger nach dem finalen Wettkampf.

Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi ist es beim Finale nicht mehr gelungen, im Kampf um die vorderen Plätze einzugreifen. Er wurde am Ende undankbarer Vierter.

am 29.12.2019

Packendes Finale in Oberstdorf

Karl Geiger

Kobayashi gewinnt das Auftaktspringen vor Lokalmatador Karl Geiger

Endlich hat er es geschafft: Karl Geiger hat mit einem 2. Platz beim Auftaktspringen der 68. Vierschanzentournee allen gezeigt, dass er auch auf seiner Heimschanze aufs Podium springen kann. Welch eine Begeisterung bei den 25.500 Zuschauern, die das atemberaubende Duell zwischen dem Oberstdorfer und dem Vorjahressieger Ryoyu Kobayashi verfolgten. Am Ende hatte der Japaner mit 305,1 Punkten gegenüber dem deutschen Konkurrenten (295,9 P) die Nase vorn. Aber die Zuschauer feierten „ihren Karle“ wie den Sieger. Dritter wurde der Pole Dawid Kubacki (294,7 P). Den undankbaren vierten Platz nahm der Sieger der Qualifikation, Stefan Kraft (291,2 P) aus Österreich, ein.

Es war ein wirklich atemberaubender Wettkampf, bei dem sich die deutschen Athleten in Topform präsentierten. Insgesamt waren sieben der neun DSV-Springer in den Final-Wettkampf gekommen. Nicht nur Karl Geiger zeigte sich in der stabilen Form, die ihn schon die gesamte Saison auszeichnet. Auch Markus Eisenbichler hatte sich im ersten Durchgang mit einem 5. Rang wieder zurückgemeldet in die Riege der Besten, in die der Weltmeister von Seefeld gehört. Am Ende sprang ein elfter Platz für den Oberbayern heraus. Pius Paschke zeigte als Zwölfter eine hervorragende Leistung und der junge Constantin Schmid kam als 18. ebenso noch unter die Top-Twenty wie Stephan Leyhe. Für den Hessen war jedoch der 19. Platz nach seinem 3. Platz in der Quali am Vortag ein bisschen enttäuschend.

Auch die Debütanten Luca Roth (26.) und Moritz Baer (29.) sammelten noch Weltcup-Punkte. Philipp Raimund, der wie Karl Geiger für den Skiclub Oberstdorf startet, konnte sich leider nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Ebenfalls ausgeschieden war Martin Hamann.
Der Großteil der Zuschauer war zur Siegerehrung im Stadion geblieben, um den Lokalmatador gebührend zu feiern. Die jüngere Schwester Lucia durfte ihrem erleichterten und überglücklichen Bruder, der sich so sehr über seine Sprünge auf 135m und 134 m gefreut hatte, den Pokal für den 2. Platz überreichen.

Das deutsche Team wird nun mit den Topspringern und der nationalen Gruppe weiterziehen nach Garmisch-Partenkirchen, wo das traditionelle Neujahrskispringen ansteht. Richard Freitag, der in der Quali von Oberstdorf gescheitert war, steigt aus der Tournee aus.

am 29.12.2019

Christina Ackermann in Lienz auf Rang 5

Geiger

Oberstdorferin erzielt erneut ein gutes Slalomergebnis

Erneut wartet Christina Ackermann mit einem guten Slalom - Ergebnis im Weltcup auf. Im österreichischen Lienz erreichte die Oberstdorferin einen hervorragenden 5. Platz. Den Sieg holte sich einmal mehr Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin lag am Ende souverän vor Petra Vlhova (SVK) und die Michelle Gisin (SUI).
Mit dem 5. Rang im dritten Slalom des Winters 2019/20 ist 29-Jährige ohne die leidigen Knieprobleme der vergangenen Jahre so erfolgreich wie nie in einen Weltcup-Winter gestartet. Entsprechend zuversichtlich gab sie sich auch bei der Sportlerehrung, die der SCO für seine erfolgreichen Wintersportler kurz vor Weihnachten vorgenommen hatte.
War es im finnischen Levi noch der 16. Platz, reichte es in Killington (USA) mit Platz 4 nur knapp nicht fürs Podest.Im Parallelslalom von St. Moritz kam sie auf Rang 13.
Auch die zweiten SCO-Athletin, Jessica Hilzinger, holte mit einem Rang 21 noch Weltcup-Punkte.

am 28.12.2019

Stefan Kraft gewinnt erneut Quali in Oberstdorf

Stefan Kraft und Tourismusdirektor Frank Joost

Auch die deutschen Springer gut in Form – starkes Teamergebnis vor 15 500 Zuschauern

Zwar kassierte wieder einmal der Österreicher Stefan Kraft den 5.000-Euro-Scheck für den Qualifikationssieg beim Auftaktspringen der 68. Vierschanzentournee in Oberstdorf. Aber ein gelungener Auftakt war der Wettbewerb auch für die deutschen Skispringer. Vor 15.500 Zuschauern, die schon am Quali-Tag ihre Sprungstars groß feierten, zeigte eine starke deutsche Mannschaft Superleistungen. Zwölf Athleten hatte der neue Cheftrainer Stefan Horngacher in den Wettbewerb geschickt, darunter auch fünf Debütanten.

Am Ende blieben drei deutsche Springer in der Quali auf der Strecke, darunter leider auch Routinier Richard Freitag. Der Sachse hat bisher noch nicht wieder zur alten Form zurückgefunden. Als 59. in der Wertung muss er das Springen morgen ebenso als Zuschauer verfolgen wie Kilian Maerkl und Felix Hoffmann. Pünktlich zum Tourneeauftakt wieder voll da sind dagegen Stephan Leyhe (Platz 3) und Markus Eisenbichler (5.). Der in dieser Saison konstanteste deutsche Springer Karl Geiger vom Skiclub Oberstdorf machte mit einem 6. Rang die hervorragende Teamleistung perfekt. Auch Constantin Schmid als Elfter und Pius Paschke als 14. landeten noch in den Top-15. Die Youngster Martin Hamann (17.) Luca Roth (33.), Moritz Baer (34.) und das Eigengewächs des Skiclub Oberstdorf, Philipp Raimund (45.) werden ebenfalls morgen um 17.30 Uhr beim Auftaktspringen am Schattenberg dabei sein.

Durch das K.O-System ergeben sich für die deutschen Springer folgende Paarungen:
Luca Roth/Antti Aalto (FIN)
Moritz Baer/Martin Hamann
Dimitriy Vassiliev (RUS)/Pius Paschke
Kilian Peier (SUI)/Constantin Schmid
Philipp Raimund/Karl Geiger
Daniel André Tande (NOR)/ Markus Eisenbichler
Tilen Bartol (SLO)/Stephan Leyhe

am 27.12.2019

68. Vierschanzentournee ist eröffnet

Deutsches Team

Deutsches Team präsentiert sich mit Maskottchen "Nordi"

Eine stimmungsvolle Eröffnungsfeier der 68. Vierschanzentournee erlebten gestern Abend trotz des Regens an die 2000 Fans im Oberstdorfer Nordic Park. Die Top- Springer der Weltrangliste und die deutsche Mannschaft mit dem neuen Cheftrainer Stefan Horngacher präsentierten sich auf der Bühne im Kurpark. Auf dem Weg vom Oberstdorf Haus dorthin gab es ein „Bad“ in der begeisterten Zuschauermenge, viele zu erfüllende Autogrammwünsche und das ein oder andere Starfoto fürs Familienalbum. In einer gemütlichen Runde am Feuertopf sprachen die Sprungstars mit Moderator Jens Zimmermann über ihr persönliches Weihnachtsfest und ihre Erwartungen für die Tournee. Bei allen war die Vorfreude und Anspannung vor dem ersten Springen zu spüren. Premiere hatte auch „Nordi“, der sich in Vorfreude auf die Nordische Ski-WM 2021 zur deutschen Mannschaft gesellt hatte. Gefeiert wurde aber in der WM-Bar noch bis in die späte Nacht. Da waren die Springer schon längst wieder in ihren Quartieren, denn heute heißt es fit sein beim Auftakt der Tournee. Die Qualifikation beginnt um 16.30 Uhr. (Offizielles Training: 14.30 Uhr, Stadioneinlass 12 Uhr)

am 23.12.2019

Zweimal Geiger in Topform

Karl Geiger

Die beiden Oberstdorfer gehen hochzufrieden in die Weihnachtstage

Auch bei den letzten Wettkämpfen vor dem Weihnachtsfest bestätigen zwei Oberstdorfer ihre bestechende Form. Karl Geiger zeigte bei den Sprungwettbewerben in Engelberg (Schweiz) mit seinem dritten Platz am Samstag und dem vierten Rang am Sonntag, dass er weiterhin ein großer Favorit für die Vierschanzentournee ist, die am 28/29. Dezember in Oberstdorf beginnt. Die Erfolge so kurz vor dem absoluten Highlight des Wintersports geben dem 26-Jährigen Selbstvertrauen. „So konstant und so gut war ich noch nie“, kommentierte Geiger seine Sprünge auf 133 und 125 Meter. Neben Geiger zählen zu den heißen Anwärtern auf einen Tourneesieg Stefan Kraft und die beiden wieder erstarkten Konkurrenten Kamil Stoch (Polen) und Ryoyu Kobayashi (Japan). Alle drei beendeten bereits die Tournee als Gesamtsieger. Stoch und Kobayashi hatten sogar auf allen vier Schanzen gewonnen und reihten sich damit nach Sven Hannawald in die Liste der Grand-Slam- Sieger ein.

Vinzenz ist der zweite Geiger, auf den in dieser Saison absolut Verlass ist. Am Wochenende vor Weihnachten kassierte der 22-jährige Nordische Kombinierer in der Ramsau sogar den derzeit überragenden Jarl Magnus Riiber aus Norwegen. Der erste Sieg in diesem Winter und am Tag darauf mit einem dritten Rang erneut aufs Podest – so kann es für den derzeit besten deutschen Kombinierer weitergehen. Vor allem an seiner Sprungform weiterarbeiten muss noch Johannes Rydzek. Der sechsmalige Weltmeister kam zwar am Samstag nach einer grandiosen Laufleistung noch auf den 16. Platz. Am Sonntag blieb nach einem enttäuschenden Sprung bei zudem schlechten Verhältnissen jedoch nur der Rang 28.
Julian Schmid landete in beiden Wettkämpfen auf dem 33. Platz. Auch der Nachwuchskombinierer hadert derzeit mit seiner Sprungform.

am 13.12.2019

Ticketvorverkauf für WM 2021 hat begonnen

WM-Langlauf Arena von 2005

Sichern Sie sich rechtzeitig ihre Wunschtickets für die WM in Allgäu

Seit Freitag, 13. Dezember läuft nun der Ticketvorverkauf für die FIS Nordische Ski WM in Oberstdorf mit verschiedenen Ticketpaketen.

Sichern Sie sich bereits frühzeitig Ihre Wunschtickets und fiebern Sie live in den Stadien in Oberstdorf bei den zahlreichen Medaillenentscheidungen mit. Egal ob Skispringen, Langlauf oder Nordische Kombination, es ist für jeden Wintersportfan das richtige Paket dabei.

Eine Übersicht über die Ticketpakete finden Sie hier:www.oberstdorf2021.com/tickets/ticketpakete.html, von dort gelangen Sie auch direkt zum Online Shop für die Buchung.

Vorerst sind nur die Ticketpakete im Verkauf, Einzeltickets sind voraussichtlich ab 02. März 2020 erhältlich.

am 11.12.2019

Oberstdorfer Weltcup Athleten sorgen für Podestplatzierungen

Karl Geiger

Karl Geiger und Vinzenz Geiger landen auf Rang 2 und Rang 3

Ein durchaus erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Oberstdorfer Wintersportlern im Weltcup.
Karl Geiger konnte dabei mit Rang zwei und sechs zwei Top-Resultate in Nizhny Tagil (RUS) verbuchen und war damit beide Male bester Deutscher Skispringer.
Auch Katharina Althaus konnte mit zwei sechsten Plätzen in Lillehammer (NOR) bereits eine erstes Ausrufezeichen setzen und ist auf einem guten Weg in Richtung Podestplatzierungen.

Auch die Nordischen Kombinierer können bereits gute Ergebnisse vorweisen, wenn auch der ganz große Wurf mit einem Weltcup-Sieg ausblieb.
Vinzenz Geiger mit den Rängen drei und vier platzierte sich jeweils als bester des Oberstdorfer Trios. Erfreulich auch die Ergebnisse von Julian Schmid, der mit den Rängen 23 und 30 beide Male Weltcuppunkte holte. Nur Johannes Rydzek musste nach seiner Verletzung im Sommer und mangelndem Sprungtraining noch etwas Lehrgeld zahlen und kam über Rang 15 nicht hinaus.

am 06.12.2019

Vorverkauf für Nordische Ski WM 2021 startet am Freitag, 13. Dezember

Begeisterte Zuschauer in der WM Skisprung Arena

Nach den erfolgreichen Austragungen von 1987 und 2005 wird Oberstdorf zum dritten Mal Gastgeber von Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sein.

Vom 23.02. bis 07.03.2021 gehen in Oberstdorf die besten Langläufer und Langläuferinnen, Skispringer und Skispringerinnen sowie Nordischen Kombiniererinnen und Kombinierer auf Titeljagd im Rahmen der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021.
Vor allem für die Oberstdorfer Wintersportler Johannes Rydzek, Katharina Althaus, Vinzenz Geiger und Karl Geiger versprechen die Titelkämpfe vor der eigenen Haustüre ein ganz besonderes Ereignis zu werden, kennen sie doch die Sportstätten im Langlaufzentrum Oberstdorf und im Skisprungstadion unterm Schattenberg bestens aus unzähligen Trainingsstunden.

Sichern Sie sich bereits frühzeitig Ihre Tickets für die Nordische Ski WM 2021. Zum Vorverkaufsstart am Freitag, 13. Dezember stehen attraktive Ticketkombinationen für den Besuch verschiedener Wettbewerbe im Angebot, die in jeden Fall für sportlich spannende und begeisternde Erlebnisse in den Stadien sorgen werden.
„Wir freuen uns, bereits über ein Jahr vor Beginn der WM mit dem Ticketvorverkauf starten zu können und mit attraktiven Ticketpaketen den Wintersportfans interessante Angebote zu unterbreiten,“ sind sich die Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH, Moritz Beckers-Schwarz und Florian Stern einig.

Eine Übersicht der Ticketpakete finden Sie hier

am 02.12.2019

Ziener ist offizieller Bekleidungspartner der FIS Nordischen Ski WM

2019 FIS Nordic World Championships Seefeld

Die Sportmarke wird 2021 in Oberstdorf mehr als 1.700 Event-Beteiligte einkleiden

Der deutsche Sportbekleidungshersteller Ziener wurde zum offiziellen Bekleidungspartner der 2021 in Oberstdorf stattfindenden FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften ernannt, für die Stora Enso als Presenting Sponsor agiert. Infront, ein Wanda Sports Group Unternehmen und exklusiver Medien- und Vermarktungspartner des Internationalen Ski-Verbandes (FIS), hat den Vertrag abgeschlossen.

Ziener feiert damit Premiere als Sponsor und wird dafür sorgen, dass die über 1.700 Event-Mitarbeiter und Volunteers während der gesamten Veranstaltung, die vom 23. Februar bis zum 7. März stattfindet, gut ausgestattet sind.
Im Rahmen des Vertrages sind auch das Recht zur Veröffentlichung von Highlightvideos der Weltmeisterschaften auf den eigenen digitalen Kanälen des Unternehmens und die integrale Verwendung ihres Logos auf der Veranstaltungswebsite und am Austragungsort selbst miteingeschlossen.
Ziener hat zudem das Recht erworben, eine exklusive Kollektion für die FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften zu entwerfen und diese online, in ausgewählten Läden sowie auf der Ausstellungsfläche des Unternehmens an der Veranstaltung zu verkaufen.

Michael Witta, Vice President Marketing Sales bei Infront, äußerte sich hierzu wie folgt: „Ziener hat sich auf dem Markt für Winterbekleidung als Top-Marke etabliert und wir freuen uns sehr, das Unternehmen hinsichtlich der FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften als Partner zu begrüßen. Wir sind überzeugt davon, dass diese Partnerschaft der Marke Ziener eine große Reichweite verschaffen wird und beide Parteien davon profitieren werden.“

Auch Moritz Beckers-Schwarz, Geschäftsführer der FIS Nordischen Ski WM 2021, freut sich über den Vertragsabschluss: „Wir sind stolz darauf, Ziener bei uns willkommen heißen zu können. Es ist uns wichtig, einen Partner zu haben, der höchste Qualitätsansprüche erfüllt und bei unseren Volunteers und Mitarbeitern Anklang findet. Ziener war da die beste Wahl. Gemeinsam werden wir das größte Sportereignis im Jahr 2021 erleben.“

Über Ziener:
In den bayerischen Bergen zu Hause, auf den Pisten dieser Welt unterwegs: Das Familienunternehmen ZIENER ist seit über 70 Jahren Spezialist für technisch innovative Handschuhe und Bekleidung im Ski-, Bike- und Activebereich. Bis heute kommen die Entwicklung und das Design der Kollektionen aus Oberammergau. Mit der Firmenphilosophie „Made by Pros“ hat ZIENER ein Ziel: in Zusammenarbeit mit Spitzensportlern wie Felix Neureuther hervorragende Produkte für Sportenthusiasten herzustellen. Zudem stattet ZIENER den DSV sowie zahlreiche weitere nationale und internationale Skiverbände aus. Egal, ob leidenschaftlicher Freerider, professioneller Wintersportler oder glühender Biker: Pisten und Trails sind unser Zuhause. Can you ride the line?

am 13.11.2019

FIS Coordination Group zu Gast in Oberstdorf

Coordination Group Meeting November 2019

Zweiter Termin in diesem Jahr gibt einen umfangreichen Überblick über den aktuellen Vorbereitungsstand.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr traf sich das Gremium der FIS, die sogenannte Coordination Group, in Oberstdorf, um sich über den Stand der Vorbereitungen für die FIS Nordische Ski WM 2021 zu informieren. Sowohl mit den Planungen im Langlaufzentrum im Ried und im Skisprungstadion am Schattenberg herrschte bei den Gästen vom Internationalen Skiverband FIS rundum Zufriedenheit.
In der Coordination Group fanden sich neben der Generalssekretärin Sarah Lewis, die Marketing und Event-Experten sowie die beiden Renndirektoren für den Langlauf und die Nordische Kombination, Pierre Mignerey und Lasse Ottesen. Auch Sandro Pertile, der ab der Saison 20/21 die Aufgabe von Renndirektor Walter Hofer im Skisprung übernimmt, ließ es sich nicht nehmen, sich selbst von den Fortschritten in der Organisation und der Baumaßnahmen zu überzeugen.
Vom Deutschen Skiverband waren Präsident Dr. Franz Steinle, Marketing -Geschäftsführer Walter Vogel und der Teammanager der Nationalmannschaft Horst Hüttel zugegen.
Neben den Vertretern der FIS, DSV und Infront, dem offiziellen Broadcast- und Vermarktungs-Partner, waren auch Vertreter des Landkreises Oberallgäu, der Gemeinde sowie des Skiclub Oberstdorfs und der Skisport- und Veranstaltungs GmbH dabei. Auch der neue Tourismusdirektor Frank Jost stellte sich den Gästen in der Arbeitsgruppe vor.

Viel Lob erhielten die Oberstdorfer für die neuen Sportanlagen, die derzeit noch nicht vollends fertig gestellt sind, die positiven Veränderungen jedoch jetzt schon deutlich sichtbar seien.
Auch die Homologierung der Loipen ist im Oktober erfolgt und man einigte sich in der Besprechung auf das Wettkampfprogramm für die WM, die vom 23.02. bis 07.03.2021 stattfindet. Eine wichtige Festlegung für die Oberstdorfer, denn nun kann der Ticketverkauf planmäßig Ende November beginnen. Besonders positiv hervorgehoben wurde das sogenannte Kombiticket, welches Ticketbesitzern und akkreditierten Personen im Umkreis von ca. 60 km eine kostenfreie Anreise per Bus und Bahn ermöglicht.

Doch die Coordination Group beschränkte sich bei dem zweitägigen Treffen nicht nur auf Lob. Es wurden von Seiten der FIS auch die noch anstehenden Herausforderungen zum noch nicht finalen Verkehrskonzept und zu den eingeschränkten Parkmöglichkeiten während der WM angesprochen. Hier sei noch ebenso großer Handlungsbedarf wie in der Frage der Unterbringung, die aber durch einen Maßnahmenplan von Tourismus Oberstdorf in naher Zukunft geklärt werden soll.
Das Fazit der Beteiligten fiel durchgehend positiv aus. Man war sich einig, in angenehmer Atmosphäre ein intensives Arbeitspensum mit konstruktiven Lösungsansätzen bewältigt zu haben.

am 29.10.2019

Über 600 Helfer beim „Oberstdorf-Team Helferfest“

Einkleidung beim Helferfest 2019

Rückblick, Ausblick und Einkleidung für die vielen freiwilligen Helfer der Oberstdorfer Weltcupveranstaltungen

Über 600 der freiwilligen Helfer des Oberstdorf-Teams sind der Einladung der Skisport- und Veranstaltungs GmbH gefolgt und waren beim großen Helferfest in der Oybele-Halle vor Ort. Neben der Einkleidung durch die Partner Schöffel und Seiz sorgte ein umfangreiches Programm für Informationen und Unterhaltung.
Der SVG-Geschäftsführer Florian Stern berichtete über das vergangene Jahr ebenso wie die anstehenden Weltcups im kommenden Winter. Natürlich durften dabei auch wichtige WM-Themen wie die Baumaßnahmen in beiden Sportstadien nicht fehlen. Auch WM-Geschäftsführer Moritz Beckers-Schwarz konnte aus den Bereichen Marketing, Ticketing und Rahmenprogramm bereits umfangreiche Informationen zum Stand der Planungen für das große Ziel, die FIS Nordische Ski WM 2021, geben.

Daneben konnten die Helfer lustige Fotos in der Fotobox machen, ihre Treffsicherheit beim Karabinerwerden oder Bügelflaschenspiel sowie am „Bergfest-Quiz“ ihr Wissen testen. Und natürlich kam auch das leibliche Wohl an diesem Abend nicht zu kurz.

Am Ende bleibt dem OK nur ein großes Dankeschön zu sagen an die vielen freiwilligen Helfer

am 15.10.2019

Vorverkauf der Einzeltickets für die Vierschanzentournee startet

Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf

Ab Montag, 21. Oktober sind auch Einzeltickets verfügbar

Bereits seit 02. September ist der 2-Tages-Pass für den Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf im Vorverkauf erhältlich. Nun beginnt am Montag, 21. Oktober auch der Verkauf für die begehrten Einzeltickets.

Über den Print@home Ticketservice können Sie sich bequem ihr Ticket von zu Hause ausdrucken und in wenigen Wochen live im Stadion mitfiebern. Unter www.arena-ticket-allgaeu.de finden Sie alle Informationen rund um den Ticketverkauf.

Auch für die weiteren Weltcups (FIS Langlauf Weltcup, FIS Weltcup Nordische Kombination, FIS Weltcup Skispringen Damen) in Oberstdorf läuft der Vorverkauf bereits auf Hochtouren.

am 02.10.2019

Erstes Ressort- und Bereichsleitertreffen zur WM 2021

Ressortleitersitzung WM 30.09.2019

Vorbereitungen für die WM sind bereits in vollem Gange.

„Perfekt organisieren, aber dennoch locker dabei ausschauen“ – nach diesen Motto werden sich die Helfer und Helferinnen bei der Nordischen Ski-WM 2021 ausrichten. Eineinhalb Jahre sind noch Zeit zur Vorbereitung und für die Ressort- und Bereichsleiter war jetzt bei einem ersten Treffen Gelegenheit, sich über den Stand der Dinge zu informieren. Aktuelle Infos gab es nicht nur zum Bauprogramm für Langlaufstadion und Skisprung Arena. Auch Themen, die sich momentan noch schwierig gestalten, kamen auf den Tisch. Dazu zählt neben der begrenzten Parksituation vor Ort auch die Unterbringung. Vorgestellt wurde auch die neue App für die Volunteers, die Helfer und Helferinnen bei dem Großevent 2021 vernetzen wird, damit jeder jederzeit auf dem Laufenden ist für aktuelle Infos vom Veranstalter, von den Ressortleitern und den Kollegen im eigenen Arbeitsbereich.

am 23.09.2019

Stora Enso zum dritten Mal Presenting Sponsor für die FIS Nordische Ski-WM

Logo FIS Nordische Ski-WM 2021

Der führende globale Anbieter erneuerbarer Lösungen soll 2021 in Oberstdorf Nachhaltigkeit sicherstellen

Stora Enso wird auch 2021 wieder als Presenting Sponsor für die FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften vom 23. Februar bis 7. März 2021 in Oberstdorf agieren. Der Vertrag zwischen Stora Enso und Infront, dem exklusiven Medien- und Marketingpartner für die Veranstaltung des Internationalen Ski-Verbandes (FIS), wurde durch die TRIDEM Sports AG vermittelt.

Stora Enso, ein auf erneuerbare und wiederverwertbare Lösungen spezialisiertes Unternehmen, legt den Fokus darauf, die Nachhaltigkeit des alle zwei Jahre ausgetragenen Wettbewerbs sicherzustellen. Stora Enso wird die Bemühungen des örtlichen Organisationskomitees für den Umweltschutz und eine umsichtige Ressourcennutzung unterstützen.

Bereits zum vierten Mal tritt Stora Enso damit als Sponsor einer FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaft auf: zuletzt in seiner Funktion als Presenting Sponsor der WM in Seefeld, Österreich, Anfang dieses Jahres sowie zuvor 2017 in Lahti, Finnland. Bei der WM 2015 in Falun, Schweden fungierte das Unternehmen noch als offizieller Hauptsponsor.

Der Name des in Helsinki, Finnland, ansässigen Unternehmens wird im offiziellen Logo und Titel der Veranstaltung zu lesen sein. Auch die Leibchen der Athleten erhalten ein Branding.

Für alle Installationen der Veranstaltung wie etwa die Starttore und Interviewbereiche werden nachwachsende und wiederverwertbare Rohstoffe auf Holzbasis verwendet.

Bei der WM 2019 in Seefeld war Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. So wurden mehr als 5.000 kleine Baumsetzlinge und andere erneuerbare Giveaways während der Veranstaltung an die Besucher verteilt. Darüber hinaus baute Stora Enso einen „Eco Pavilion“, der zu großen Teilen aus Holz besteht. Das Gebäude wurde während der Veranstaltung von den Gästen genutzt und nach der Weltmeisterschaft an den lokalen Tennisverein übergeben.

Michael Witta, Senior Director of Winter Sports bei Infront, dazu: „Nachhaltigkeit ist zu einem wichtigen Bestandteil der FIS Nordischen Skiweltmeisterschaften geworden, und Stora Enso war eine treibende Kraft im Rahmen dieser Bemühungen. Die Werte des Unternehmens stehen im Einklang mit dem für Oberstdorf gesetzten Ziel, die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten. Wir freuen uns auf unsere erneute Zusammenarbeit.“

Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV) und Vorsitzender des Organisationskomitees für die WM 2021 in Oberstdorf, erklärte: „Eine nachhaltige FIS Nordische Skiweltmeisterschaft 2021 sicherzustellen steht für uns als Veranstalter ganz oben auf der Prioritätenliste. Durch einen Partner wie Stora Enso, dessen erfahrene Spezialisten mit der Arbeitsweise bei Weltmeisterschaften vertraut sind, können wir dieses Ziel leichter erreichen.“

Sarah Lewis, Generalsekretärin der FIS, weiter: „Unsere Zusammenarbeit mit Stora Enso bei früheren Meisterschaften war überaus positiv. Wir freuen uns, auf die von Stora Enso entwickelten Nachhaltigkeitsinitiativen aufbauen zu können. Die FIS ist bestrebt, gemeinsam mit dem Organisationskomitee, dem DSV und Infront die Fortsetzung der bisherigen Errungenschaften zu unterstützen.“

Karl-Henrik Sundström, CEO von Stora Enso: „Wir freuen uns, dass wir zum dritten Mal Presenting Sponsor für die FIS Nordische Ski-WM sind. Nachhaltigkeit stellt in der zirkulären Bioökonomie, in der wir tätig sind, den Kern unseres Geschäfts dar. Unsere Produkte ersetzen Produkte auf fossiler Basis, wie etwa Kunststoffe, und wir sind stolz, mit unseren nachwachsenden Rohstoffen auf Holzbasis zu einer nachhaltigen Veranstaltung beizutragen. Das Sponsoring der Meisterschaft ist für uns etwas ganz Natürliches, da Wälder, die Austragungsort der meisten Wettkämpfe sind, die Quelle und der Kern unserer Wirtschaft und Wertschöpfungskette sind.“

Über Stora Enso

Stora Enso ist ein führender globaler Anbieter erneuerbarer Lösungen in den Bereichen Verpackung, Biomaterialien, Holzkonstruktionen und Papier auf den Weltmärkten. Zu den Kunden des Unternehmens zählen Verlage, Einzelhändler, Markeninhaber, Druck- und Kartonhersteller, Druckereien, Händler, Verarbeiter und Schreinereien sowie Bauunternehmen. Das Ziel von Stora Enso besteht darin, fossile Materialien durch innovative neue Produkte und Dienstleistungen zu ersetzen, die auf Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen basieren. Die Gruppe beschäftigt rund 26.000 Mitarbeiter in 30 verschiedenen Ländern.

am 19.07.2019

Skiclub Oberstdorf spielt in der Champions-League

Weltcupkugel für Skiclub

Weltmeisterlicher Medaillenregen und Vorbereitung der Heim-WM beherrschen Jahresversammlung

Auf einen immens erfolgreichen Winter blickte der Vorsitzende des Skiclubs Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer, auf der Jahreshauptversammlung zurück. Mit dem weltmeisterlichen Medaillenregen, den Athleten wie Katharina Althaus, Karl und Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek, Julian Schmid, Philipp Raimund und Johanna Holzmann ihrem Heimatverein bescherten, ist der SCO weltweit einer der erfolgreichsten Skivereine. Die Ehrung der Sportler, die sich in den verschiedenen Abteilungen international, deutschlandweit und in der Region Lorbeeren verdient hatten, wird in diesem Jahr einen Tag vor Heiligabend in der neuen Sportalp nachgeholt. Der gewohnte Termin während des Sommer Grand-Prix der Kombinierer fällt heuer flach, denn die Baumaßnahmen im Vorfeld der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft verordnen der Skisprungarena eine sportliche Pause. Ein Jahr mit vielen Terminen, Gesprächen mit Fördergebern, Gemeinde und Landkreis liege hinter den Verantwortlichen im Skiclub. „Aber man ist auf einem guten Weg für den Sport in Oberstdorf“, versicherte Kruijer.

Den Überblick auf ein sportlich und wirtschaftlich erfolgreiches Jahr lieferte der Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH, Florian Stern. „Wir haben alle Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt, wobei die teils schwierigen Wetterbedingungen zu den großen Herausforderungen zählten“, erinnerte er an Unmengen von Schnee, die an der Heini-Klopfer Schanze von den Tribünen geschaufelt werden mussten. Von der Vierschanzentournee vor riesiger Zuschauerkulisse, der Tour de Ski mit annehmbarem Besucherinteresse, drei gigantischen Skiflugtagen im Stillachtal oder den Damenwettbewerben im Skispringen, mit dem sich Oberstdorf zunächst als Veranstaltungsort verabschiedete, berichtete der SVG-Geschäftsführer. Noch werde gebaut, aber die Termine für den kommenden Winter stehen bereits fest: Ein „Testlauf“ für die WM werden die Tournee, das Nordic Weekend mit Wettkämpfen im Langlauf und Nordischer Kombination sowie erneut ein Damenskisprung-Weltcup sein.

Den Bericht aus den drei Abteilungen servierte der sportliche Leiter Christian Rapp. Er ging dabei weniger auf die detaillierten Leistungen in Skisprung, Langlauf und Alpin ein, sondern erläuterte wesentliche Veränderungen im Trainerbereich. Neben dem Wahnsinnspensum, dass nach wie vor Erfolgscoach Thade Thannheimer mit über 70 kleinen Langläufern absolviert, unterstützen den Bereich, in dem insgesamt 133 Sportler aktiv sind, Elias Wechs und neuerdings Hannah Heckmair, während Lise Hartmann zum BSV gewechselt ist. Im Sprunglauf mit seinen 34 Athleten kümmert sich wie eh und je Ralf Schmid um die Jüngsten, während André Wagner für die sieben Kindern in der TG 1 zuständig ist und auch Thomas Müller bei den Kombinierern aushilft. Die 128 Alpinskifahrer schließlich setzen auf David Berktold in der U 10, während Stefan Kobler und neuerdings Pepi Hirschbühl die Athleten der U 12 trainieren. Für die Athleten der U14/16 sind Urgestein Christian Müller und Neuling Marie Uhl zuständig.

Der neue Geschäftsführer der Nordischen Ski-WM-GmbH, Moritz Beckers-Schwarz, präsentierte die vier Säulen der Vorbereitung für das Großevent 2021, zu denen die Nachhaltigkeit vor allem für den Sport, die Infrastrukturmaßnahmen (Umbau von Sprung- und Langlaufstadion), Marketing und Ticketing (Verkaufsstart Mitte November) sowie ein Verkehrskonzept mit dem Schwerpunkt ÖPNV zählen.
Bürgermeister Laurent Mies warnte in seinem Grußwort davor, dass im Ort die Nachhaltigkeit der WM Dauerthema sein werde und ambivalent betrachtet werde. Seiner Ansicht nach eine Folge falscher Förderpolitik. „Anders als in Seefeld , wo die Bahnhofssanierung eindeutig zu den Infrastrukturmaßnahmen für die WM zählte, müssen wir froh sein, wenn der Busbahnhof und die Straßenbaumaßnahmen noch in Zusammenhang mit der WM gesehen werden“, kritisierte er politische „Webfehler“. Auf die WM und die großartigen SCO-Sportler als Repräsentanten sollten sich alle in der Gemeinde freuen. „Darum sollten wir eine Spaltung nicht zulassen“, appellierte er.

Bild: Als Dankeschön für stets hervorragende Trainingsbedingungen und freundliche Aufnahme überreichten Trainer Daniel Vogler, Andreas Bauer und Athletin Juliane Seyfarth die Kugel für den Gewinn des Gesamtweltcups im Damenskispringen an den Vorstand des SC Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer und den Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH, Florian Stern, (von links).

am 07.06.2019

FIS Kalenderkonferenz Dubrovnik

Kalenderkonferenz Dubrovnik

Die traditionelle FIS-Frühjahrtagung fand im kroatischen Dubrovnik statt.

In der kroatischen Hafenstadt Cavtat-Dubrovnik fand Ende Mai die Kalenderkonferenz des Internationalen Skiverbandes FIS statt. Vertreter aus zahlreichen Organisationskomitees, nationalen Verbänden und der FIS trafen sich zu den Komitee-Sitzungen der verschiedenen Disziplinen , zu dem auch alle Weltcup-Veranstalter eingeladen waren. Eine umfangreiche Agenda mit Vorschlägen der Technischen Komitees der FIS, FIS-Weltcup-Kalendern und Regelaktualisierungen, Governance-Angelegenheiten, Berichten der Organisationskomitees der FIS-Weltmeisterschaften und der Olympischen Winterspiele sowie der Ernennung von Technischen Offiziellen wartete auf die Teilnehmer.

Oberstdorf darf sich im kommenden Winter erneut auf vier Weltcup-Veranstaltungen freuen.
Neben dem traditionellen Auftaktspringen der Vierschanzentournee (28./29.12.2019) findet auch das sogenannte Nordic Weekend mit zwei Weltcup-Veranstaltungen im Langlauf (25.01.2020 Oberstdorf Skiathlon, 26.01.2020 Oberstdorf Sprint klassisch) und der Nordischen Kombination (25.01.2020 Teambewerb, 26.01.2020 Oberstdorf Einzelberwerb) statt. Auch die Skisprung Damen sind wieder am 01.02./02.02.2020 zu Gast in Oberstdorf auf der Großschanze.
Es wird also einen spannenden Vor-WM Winter geben, bevor es dann 2021 richtig ernst wird in den Sportstadien in Oberstdorf.

Neben den zahlreichen Sitzungen nutzten die Vertreter der WM in Oberstdorf 2021 auch die Gelegenheit für viele Gespräche mit Partnern und Funktionären im Hinblick auf die FIS Nordische Ski-WM 2021.

am 06.05.2019

Bautagebuch berichtet regelmäßig über den Fortschritt des Baumaßnahmen

Baumaßnahme Langlaufstadion 26.04.2019

Sowohl im Langlaufstadion als auch im Skisprungstadion sind die Arbeiten in vollem Gange.

Bereits seit März wird in den beiden Sportstadien im Ried und unterm Schattenberg fleißig gearbeitet, um bestens gerüstete Sportstadien für die Nordische Ski WM 2021 vorweisen zu können.

Ganz wichtig dabei ist aber auch, zukunftsgerichtete Maßnahmen durchzuführen, die den Trainingsstützpunkt Oberstdorf für die kommenden Jahre rüsten und bestmögliche Gegebenheiten für den Spitzen- und Nachwuchssport bieten.

Den Fortschritt sowie die Maßnahmen können Sie hier nachverfolgen:

Bautagebuch Skisprungstadion
Bautagebuch Langlaufstadion
Webcams

am 15.04.2019

Pressegespräch im Rahmen des Coordination Group Meetings

Pressegespräch im Rahmen des Coordination Group Meetings

Oberstdorfer Organisatoren geben aktuellen Überblick über den Stand der Vorbereitungen auf die FIS Nordische Ski WM 2021.

Sarah Lewis (Generalsekretärin der FIS): „Wir hörten eine sehr interessante Analyse der WM in Seefeld. Das ist extrem wertvoll für uns so kurz nach der Veranstaltung, wo die Eindrücke noch stark sind und uns sehr nützen als Vorbereitung für die nächste WM. Das Know-How aus Seefeld wird dann auch für Oberstdorf zur Verfügung stehen. Die Latte, die Seefeld gelegt hat, ist hoch, aber man spürt in Oberstdorf das große Interesse und Engagement, alle Infos „mit an Bord zu nehmen“.

Laurent Mies (Bürgermeister von Oberstdorf): „In Seefeld ist ein großes Rad bewegt worden. Und auch in Oberstdorf dreht sich das Rad inzwischen, was das Bauen angeht. Es wird etwas komplett Neues entstehen und wir werden zeigen, dass unsere Investitionen in die Infrastruktur 30 Jahre Nachhaltigkeit mit sich bringen. Aktuell sind zwei Drittel der Vergaben auf dem Weg, Finanzmittel und Zeitplan sind aufgestellt. Unser Vorhaben bleibt anspruchsvoll, aber derzeit läuft alles nach Plan.“

Dr. Franz Steinle (Präsident Deutscher Skiverband): „Auch die Vorbereitung für die Veranstaltung läuft wie geplant. Im sportlichen Bereich zehren wir von Top-Ergebnissen im Skispringen der Frauen und Männer. Der zusätzliche Wettkampf im Frauen-Team hat absolut gut getan. Es gab kaum spannenderes als die Team-Wettbewerbe in Seefeld. Ein wenig Sorgen bereitet uns noch der Langlaufbereich. Aber der neue Teamchef Peter Schlickenrieder macht seinen Job mit viel Emotionen und erste Erfolge im Nachwuchsbereich haben wir in Seefeld bereits registriert.“

Dr. Peter Kruijer (1. Vorsitzender Skiclub Oberstdorf): „Wir arbeiten daran, Wettbewerbe in der Nordischen Kombination für die Frauen in den Kalender aufzunehmen. Als Stützpunkt sollten wir dabei eine Vorreiterrolle spielen. Ansonsten ist die Stimmung im Ort im Hinblick auf die WM gut – das WM-Fieber ist bei uns schon spürbar. Direkt nach Seefeld gab es eine größere Nachfrage für Bewerbungen als Volunteers. Wir freuen uns und nehmen die positive Stimmung gleich mal mit.“

Florian Stern (Geschäftsführer Nordische Ski WM GmbH): „Nächstes Jahr ist die Generalprobe „Vor-WM“, wobei es immer noch um die ganz „normalen“ Weltcups geht. Aber die Sportler und alle Beteiligten können die neuen Strecken und Stadien ausprobieren und WM-Technisch „üben“.

Moritz Beckers-Schwarz (Geschäftsführer Nordische Ski WM GmbH): „Als Nachfolger von Robert Büchel bemühe ich mich um einen nahtlosen Übergang. Vom Profil her bleibt die Aufgabenteilung die gleiche. Ich habe hier seit dem 1. März eine erfahrene, straff organisierte Truppe kennen gelernt. Wir werden im Oktober/November mit dem Ticketverkauf starten, um den Leuten klarzumachen „Es geht schon los“. Auch die Präsenz in den sozialen Medien, die inzwischen von Jung und Alt genutzt werden, müssen wir forcieren. Und ein Rahmenprogramm erarbeiten, das generationenübergreifend begeistert.“

am 12.04.2019

Sechstes WM-Koordinations Meeting in Oberstdorf

Coordination Group Meeting mit Debrief von Seefeld 2019

Organisationskomitee berichtet für die FIS und alle Beteiligten über den aktuellen Vorbereitungsstand zur Nordischen Ski WM 2021.

Einen zweitägigen Sitzungsmarathon absolvierten die rund 60 Teilnehmer am offiziellen FIS-Debrief der Nordischen Skiweltmeisterschaften aus Seefeld 2019 und des inzwischen sechsten Besuchs der Koordinationsgruppe für die WM, die 2021 in Oberstdorf stattfindet. Anwesend waren Vertreter des Internationalen Skiverbandes FIS, des Deutschen Skiverbandes, der Vermarktungsagentur Infront, der Gemeinde Oberstdorf, aus dem Tourismus, vom Landkreis Oberallgäu, des WM-Organisationskomitees, vom Skiclub Oberstdorf, der Polizei sowie diverse Ressort-und Bereichsleiter und weitere Beteiligte.

Spannend war die ausführliche Berichterstattung der Delegation aus Seefeld, die mit ihrer WM einen grandiosen Erfolg feiern durften. In Erinnerung bleiben unter anderem die Nordische Meile für die Besucher und Fans, die erstklassigen Arbeitsbedingungen für die Medienvertreter und großartigen Wettkämpfen vor viel Publikum. Sowohl von der FIS als auch von Infront gab es zahlreiche konstruktive Tipps in Hinblick auf die kommenden Events in Planica (Skiflug-WM und Nordische Ski WM 2023) und Oberstdorf. Der nächste Schritt für Oberstdorf ist es, die Veranstaltungen im Vor-WM-Winter (Vierschanzen-Tournee, Nordic Weekend mit Weltcup Langlauf und Nordischer Kombination sowie ein Skisprung-Weltcup der Damen) als Testevents für die WM im Folgejahr zu nehmen.

Am zweiten Tag ging es vor allem um die Planung der WM in Oberstdorf. Themen wie Marketing, TV-Konzepte und -Präsenz, die Anpassung der Sportstrukturen im DSV für eine bestmögliche Vorbereitung für die Heim-WM sowie die Planungen in allen Bereichen vom Sport bis zur Unterbringung. All das soll im kommenden Winter bei den anstehenden „normalen“ Weltcup-Veranstaltungen für den „Ernstfall“ WM schon mal auf Herz und Nieren geprüft werden können.

am 20.03.2019

Nordische Kombination der Damen im Wettkampfprogramm 2021

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Premiere bei den Nordischen Ski Weltmeisterschaften in Oberstdorf

Ein großer Schritt steht für die Nordischen Kombiniererinnen bevor. Im Rahmen der FIS Nordischen Ski WM 2021 in Oberstdorf wird es erstmals auch einen Wettbewerb für die Damen geben. Damit ist neben dem erstmals in Seefeld ausgetragenen Team-Bewerb für die Skisprung Damen ein weiterer Bewerb im Programm von 23.02. – 07.03.2021 in Oberstdorf.

Neben dem etablierten FIS Youth Cup für den Nachwuchs sind die Damen derzeit im Continental Cup am Start und absolvieren hier ihre Rennen mit einem Sprung und einem anschließenden 5-Kilometer Lauf. Ebenfalls im Winter 2020/21 soll es dann auch eine Weltcup Serie geben, wo sich die Sportlerinnen für die Weltmeisterschaft qualifizieren können.

Das Organisationskomitee in Oberstdorf freut sich, diese Premiere ausrichten zu dürfen und einen weiteren spannenden Bewerb zu sehen.

am 11.03.2019

Über die Schulter geschaut

Study Group Seefeld

Oberstdorfer OK-Team nutzt den offenen Informationsaustausch mit den WM-Organisatoren in Seefeld

Die Oberstdorfer waren zu den Wettkämpfen in Seefeld nicht nur mit vielen Fans angereist, sondern auch mit einer Shadow- und Observergroup vertreten. Jene, die am Shadowing-Programm teilnahmen, begleiteten Seefelder OK-Mitarbeiter mit vergleichbaren Aufgaben, wie sie die Oberstdorfer bei der Heim-WM erwarten, um einen detaillierten Einblick in die dortige Organisation zu erhalten. Die zweite Delegation nahm am sogenannten Study-Programm teil, bei dem die Organisatoren von Seefeld Einblicke in die WM-Infrastruktur, ins Marketing, den Aufbau des Pressezentrums und vielem mehr gaben. Durch die sehr offene und bereitwillige Zusammenarbeit konnte das Oberstdorfer OK-Team viele neue Erkenntnisse gewinnen, die nun auch in die Organisation der WM in zwei Jahren in Oberstdorf mit einfließen werden.

am 07.03.2019

Großer Empfang für die WM-Helden von Seefeld, Are und Lahti

3000 begeisterte Skisportfans applaudieren

Wer erinnert sich nicht an die Bilder von Seefeld, an einen jubelnden Karl Geiger, der sich so sehr für den Mannschaftskollegen Markus Eisenbichler freute, obwohl der ihn gerade von seinem Goldplatz geschubst hatte. Oder an die gespannte Miene von Katharina Althaus, die aufgeregt auf das Ergebnis wartete, das so knapp war und ihr nach Maren Lundby dann um 0,5 Punkte zurück den Silberplatz einbrachte. Sternstunden des Wintersports waren das und eine perfekte Werbung für die Nordische Skiweltmeisterschaft, die 2021 im Heimatort der beiden erfolgreichen Oberstdorfer stattfindet.

Einen entsprechend begeisterten Empfang boten über 3000 Menschen im Nordic Park von Oberstdorf den Helden (einige mussten krankheits- oder terminbedingt absagen) von Seefeld, Are und Lahti. Ob bei den Juniorenwettkämpfen in Finnland, bei den alpinen Rennen in Schweden oder zum Schluss bei der Nordischen Ski-WM in nahen Tirol – Allgäuer Wintersportler waren überall dabei und hatten sich bei ihren Wettkämpfen stark und ungeheuer sympathisch als Botschafter für ihren Sport präsentiert.

Einen wahren Medaillenregen hatte es vor allem bei den Nordischen Weltmeisterschaften in Seefeld gegeben und die Oberstdorfer Athleten waren mit achtmal Gold und Silber zurückgekehrt. Entsprechend stolz waren Bürgermeister Laurent Mies, Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer und der Präsident des Eissportclub Oberstdorf, Harald Löffler auf die erfolgreichen Botschafter des Wintersports. Dreimal Edelmetall brachten Katharina Althaus und Karl Geiger heim, die nicht nur zwei Goldmedaillen mit der Mannschaft und im Mixed-Team geholt hatten, sondern auch noch je eine Silbermedaille im Einzelspringen. Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger strahlten über ihre Silbermedaille, die sie in der Staffel der Nordischen Kombinierer erkämpft hatten. Juliane Seyfarth, die am Stützpunkt in Oberstdorf trainiert, zeigte sich ebenfalls mit zweimal Gold (Mixed Team und Teamspringen) glänzend. Richard Freitag, ebenfalls im Team-Springen mit Gold in seine Wahlheimat Oberstdorf zurückgekehrt, musste den Empfang krankheitsbedingt absagen.

Vom Publikum feiern lassen durften sich nicht nur die Medaillengewinner der Junioren-Weltmeisterschaft Julian Schmid, Agnes Reisch und Philipp Raimund. Auch die Langläufer Florian Notz, Sebastian Eisenlauer, Janosch Brugger, Laura Gimmler, Pia Fink und Katharina Hennig genossen ebenso die Begeisterung des Publikums wie Manuel Schmid und Meike Pfister, die die Fahne der alpinen Skistars hochhielten.

Die Erfolgstrainer der deutschen Skispringerinnen Andreas Bauer und Kai Bracht fehlten bei dem Empfang ebenso wenig wie Eiskunstläuferin Nicole Schott. Die hat ihren großen Auftritt jedoch erst noch vor sich: Sie wird bei den Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen Mitte März in Japan am Start sein.

Neben dem Bad in der Menge, viel Applaus und einem bunten Feuerwerk erhielten die Athleten aus den Händen von SCO-Präsidenten Dr. Peter Kruijer und Bürgermeister Laurent Mies Blumen, Geschenkgutscheine und kuschelige Fleecedecken mit dem Oberstdorf-Wappen. Der Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde beim Stehempfang im Oberstdorf Haus durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Fotos: Dominik Berchtold

am 05.03.2019

Startschuss für Oberstdorf 2021 offiziell gefallen

Fahnenübergabe im Rahmen der Schlussfeier in Seefeld 2019

Im Rahmen der Abschlussfeier der FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld wurde die Fahne des Weltverband FIS offiziell an die Oberstdorfer Delegation übergeben.

Die Fahnenträger Katharina Althaus, Julian Schmid und Nicole Fessel vom Skiclub Oberstdorf sowie Bürgermeister Laurent Mies, Dr. Peter Kruijer (Präsident des Skiclubs Oberstdorf) und Landrat Anton Klotz trugen die Fahne mit Stolz und Vorfreude aus dem Stadion. Mit seinen modernen Sportstätten und Gastfreundschaft werden die Marktgemeinde Oberstdorf und die gesamte Region Allgäu Sportler und Besucher aus aller Welt begrüßen und vom 23. Februar bis 07. März 2021 das nächste Großereignis des nordischen Skisports veranstalten.

Franz Steinle, DSV-Präsident und Vorstandsvorsitzender des Organisationskomitees, nahm die Fahne von FIS-Präsident Gian Franco Kasper entgegen und freut sich „ungeheuerlich“ auf die kommenden 722 Tage bis zu den 53. FIS Nordischen Ski Weltmeisterschaften im eigenen Land.
Bis dahin steht aber für alle Beteiligten noch ein großes Stück Arbeit auf dem Plan, um gerüstet zu sein für spannende Wettkämpfe in Oberstdorf.

Foto: Ralf Lienert
Von links nach rechts: Katharina Althaus, Nicole Fessel, Julian Schmid, Dr. Franz Steinle, Laurent Mies, Anton Klotz, Dr. Peter Kruijer

am 05.03.2019

Neuer Geschäftsführer für Nordische Ski WM GmbH:

Moritz Beckers-Schwarz

Marketing-Experte aus Schalke kommt nach Oberstdorf

Moritz Beckers-Schwarz aus Gelsenkirchen wird nach einstimmigem Beschluss aller Gesellschafter zweiter Geschäftsführer der FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH. Der 38-jährige Marketing-Experte tritt damit die Nachfolge von Robert Büchel an, der aus privaten Gründen um die Auflösung seines Vertrages gebeten hatte.

Wie bereits sein Vorgänger zeichnet Beckers-Schwarz sich als hauptamtlicher Geschäftsführer vornehmlich für die Bereiche Marketing, Ticketing, Kommunikation und Tourismus verantwortlich.

Inhaltlich und thematisch betritt der gebürtige Rheinländer damit trotz des Ortswechsels nach Oberstdorf kein Neuland: Als Vorsitzender der Geschäftsführung der FC Schalke 04 Arena Management GmbH war Beckers-Schwarz unter anderem für die Vermarktung der Arena „Auf Schalke“ sowie für die Organisation der Fußballspiele und aller weiteren Veranstaltungen wie beispielsweise der Biathlon World Team Challenge zuständig.

Durch die Zusammenarbeit beim weltweit größten Biathlon-Event Auf Schalke ist Beckers-Schwarz bereits seit vielen Jahren bestens im Deutschen Skiverband bekannt. Entsprechend zufrieden äußert sich Dr. Franz Steinle, DSV-Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender der WM-GmbH über die erfolgreiche Neubesetzung der Geschäftsführer-Position: „Wir haben Moritz Beckers-Schwarz in seiner Zeit bei Schalke 04 als fachlich kompetenten und wintersport-affinen Teamplayer kennen- und schätzen gelernt. Entsprechend glücklich sind wir, dass wir nun so schnell einen geeigneten Nachfolger für Robert Büchel gefunden haben, der uns ja leider aus familiären Gründen verlassen muss.“

Auch Moritz Beckers-Schwarz freute sich bei der offiziellen Vorstellung beim „Oberstdorf-Abend“ in Seefeld auf die neue berufliche Herausforderung: „Die World Team Challenge auf Schalke gehörte nicht zuletzt wegen der tollen Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband zu meinen schönsten und erfolgreichsten Projekten. Die Ski-WM in Oberstdorf ist deshalb eine ganz besondere und spannende Herausforderung, die ich wirklich sehr gerne annehme.“

am 05.02.2019

WM in Seefeld lockt mit kostenloser Anreise

C. Scherer Snowie S. Kraft J. Schmid

Organisatoren der Titelkämpfe in Tirol rühren in Oberstdorf die Werbetrommel

Die Organisatoren der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Seefeld, die am 19. Februar beginnt und bei der bis 3. März 66 Medaillen im Skispringen und in der Nordischen Kombination vergeben werden, haben beim Skiflug-Weltcup in Oberstdorf noch einmal kräftig die Werbetrommel gerührt. Generalsekretär Christian Scherer, Pressechef Joe Schmid und Skisprung-Ass Stefan Kraft wollen vor allem den Skisport-Fans aus Deutschland einen Ausflug zur WM schmackhaft machen. Dazu zählt vor allem eine kostenlose Anreise mit dem Zug. "Wer eine Eintrittskarte erwirbt, kann von München die Werdenfels-Bahn bis Seefeld kostenlos für die An- und Abreise nutzen", verkündete Scherer. Wer mit dem Auto anreist, könne auf kostenlose Parkplätze und Shuttle-Busse zurückgreifen.

In einer vom ehemaligen ARD-Sportkoordinator Werner Rabe moderierten Pressekonferenz zeigten sich die Organisatoren mit dem bisherigen Ticket-Vorverkauf sehr zufrieden. 135 000 Eintrittskarten seien bereits an den Wintersportfan gebracht. Gleichwohl werden die WM-Organisatoren zusammen mit dem Österreichischen Skiverband die Werbe- und PR-Maßnahmen in den nächsten Tagen vor allem auf dem deutschen und österreichischen Markt noch intensivieren. Die Nachfrage sei gerade in Norwegen bisher sehr groß.

Der ÖSV glaubt, nun auch mit den österreichischen Sportlern jede Menge Zugpferde zu haben. "Wir haben schon ein bisschen gezittert in den letzten Wochen, als die Leistungen der ÖSV-Skispringer nicht so rosig waren", gestand Schmid. Nun habe man aber vor allem mit Stefan Kraft wieder ein ganz heißes Eisen im Feuer. Auch bei den Kombinierern gäbe es hoffnungsvolle Aspiranten auf Gold, Silber und Bronze. Lediglich im Langlauf könne man nicht mit absoluten Spitzenplätzen rechnen. "Eigentlich haben wir mit Teresa Stadlober nur eine Sportlerin, die mitmischen kann. Wir hoffen, dass es gelingt, wenn nicht, wird die Welt auch nicht untergehen", hängt Schmid die Erwartungen bewusst niedrig.

Scherer unterstrich, dass die WM-Vorbereitungen bereits in vollem Gange sind. "Alles ist auf Schiene", so Scherer, sowohl beim Aufbau der Zuschauer-Tribünen als auch des Pressezentrums. 450 Medienvertreter und Fotografen werden in Tirol erwartet, 22 TV-Stationen haben ihr Kommen bereits zugesagt. Die WM-Organisatoren brachten noch einmal ihre Freude zum Ausdruck, dass der Teamwettbewerb beim Frauen-Skispringen nun doch noch ins Programm aufgenommen wurde. Damit werde der 26. Februar zum "Super-Tuesday". "Da wollen wir ein volles Haus haben", sagte Scherer, und versprach, die Ticketpreise für diesen Tag trotz eines zusätzlichen Wettkampfs nicht extra anzuheben.

Neben den über 700 Athleten aus 62 Nationen (darunter auch Madagaskar) erwarte man in Seefeld auch jede Menge Prominenz. So gibt es bereits die Zusage, dass die Königshäuser von Norwegen und Schweden sowie hochrangige Politiker aus der ganzen Welt nach Tirol kommen werden. Auch die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen stehe auf der Gästeliste.

Nach den jüngsten Erfolgen im Weltcup freut sich auch Stefan Kraft auf die WM in Seefeld. "Ich bin überzeugt, das wird ein Riesenerlebnis für die Zuschauer. Auch für uns Sportler wird das eine Megaveranstaltung. Ich will mir nicht zu viel Druck machen, aber eine Heim-WM passiert dir halt nur einmal in der Karriere. Da will man natürlich besonders gut abschneiden." Dass die nächsten beiden Weltmeisterschaften, Seefeld 2019 und Oberstdorf 2021, geographisch so nah beieinander liegen, sei für die Fans in Deutschland und Österreich "einfach nur genial". Sprach's, stellte sich mit dem WM-Maskottchen "Snowie" zum Fotoshooting, ging zur Schanze - und sprang aufs Podest. Eine bessere Werbung für die Heim-WM kann Kraft nicht machen...

Die Fotos (alle von Ralf Lienert) zeigen
(1) Generalsekretär Christian Scherer, Maskottchen "Snowie", Stefan Kraft und WM-Pressechef Josef Schmid
(2) ÖSV-Adler Stefan Kraft mit Seefeld-Maskottchen "Snowie"
(3) Generalsekretär Christian Scherer und WM-Pressechef Josef Schmid

am 16.01.2019

Geschäftsführer Robert Büchel verlässt Nordische Ski WM GmbH

Robert Büchel

Familiäre Gründe

Geschäftsführer Robert Büchel verlässt die FIS Nordische Ski WM 2021 Oberstdorf/Allgäu GmbH. Der 50-jährige Unternehmensberater bat aus dringenden privaten Gründen zum frühest möglichen Zeitpunkt um die Auflösung seines Vertrags. Als einer von zwei Geschäftsführern zeichnete Büchel vor allem für die Bereiche Marketing, Kommunikation, Medien, Ticketing und Tourismus verantwortlich. Wer diese Aufgaben zukünftig übernehmen soll, steht noch nicht fest.

Dr. Franz Steinle, DSV-Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender der WM-GmbH: „Robert Büchel war für uns die Ideal-Besetzung als Geschäftsführer. Wir hatten Robert Büchel seitens des DSV als zweiten Geschäftsführer neben Florian Stern vorgeschlagen, weil wir ihn in unserer langjährigen Zusammenarbeit als äußerst kompetenten und 100 Prozent verlässlichen Kollegen kannten. Aus dem Kollegen ist in den vergangenen Monaten in Oberstdorf ein echter Skifreund geworden, den wir nur ungern ziehen lassen. Ihn zu ersetzen wird ganz sicher nicht einfach. Aber natürlich geht die Familie vor. Deshalb versuchen wir gemeinsam mit Robert, eine zeitnahe und gute Lösung für seine Familie und die WM GmbH, zu finden.“

„Die Entscheidung fällt mir alles andere als leicht“, erklärte Robert Büchel. „Ich habe in Oberstdorf die besten Rahmenbedingungen und das beste Team, das man sich für eine solche Aufgabe wünschen kann. Auch die Zusammenarbeit mit meinem Geschäftsführer-Kollegen Florian Stern ist wirklich hervorragend. Ich möchte deshalb ausdrücklich betonen, dass es ausschließlich private Gründe sind, die es für mich und meine Familie notwendig machen, diesen Schritt zu gehen. Natürlich stehe ich der GmbH und Oberstdorf noch so lange zur Verfügung, bis ein geeigneter Nachfolger gefunden ist. Gleichzeitig ist es für mich selbstverständlich, dass ich die Übergabe- und Einarbeitungsphase des neuen Geschäftsführers falls gewünscht auch nach Beendigung meines Vertrags begleite.“

Wer zukünftig neben Florian Stern, der vornehmlich für den Bereich „Sport“ verantwortlich ist, die Funktion des zweiten Geschäftsführers übernimmt, soll möglichst zeitnah entschieden werden.

„Bis zur WM 2021 ist glücklicherweise noch ausreichend Zeit“, so Dr. Franz Steinle, „aber natürlich ist es in unser aller Interesse, dass die Vorbereitungen so gut und konstruktiv weitergehen, wie in den zurückliegenden Monaten. Von daher ist es dringend notwendig, die Position so schnell wie möglich adäquat zu besetzen.“

am 16.01.2019

Für die WM 2021 rollen die Räder

Verena Sternitzke und Tobias Angerer

Oberstdorf macht mobil für das Großereignis 2021

Für die Nordische Ski-Weltmeisterschaft 2021 in Oberstdorf rollen die Räder: Ein begehbares Werbemobil mit dem Logo für die WM auf den Seitenwänden und jeder Menge Info-Material über das Großevent (23. Februar bis 07. März 2021) reist derzeit von einem Winter-Sportereignis zum anderen. Premiere gefeiert hat der Anhänger bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf, sorgte aber auch beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen für viel Aufmerksamkeit. Bei der „Tour de Ski“ in Oberstdorf war auch einer der prominenten WM-Botschafter, Tobias Angerer, an Bord. Wie Verena Sternitzke (Eventmanagement für die WM 2021) berichtete, soll das Mobil nach seinem Zwischenstopp in der Heimat die Reise fortsetzen nach Seefeld, dem Austragungsort der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2019, wo für Oberstdorf schon mal die Werbetrommel gerührt werden soll.

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